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HSV II: Im Kollektiv zum nächsten Schritt
Der HSV II will sich am Sonntag gegen den Chemnitzer FC den vierten Sieg in Serie holen. Hsv.de sprach vor dem Heimspiel mit Trainer Rodolfo Cardoso. ![]() Hamburg - Goslar, St. Pauli, Berlin – drei Gegner, drei Spiele, neun Punkte. Für den HSV II läuft es derzeit rund. Bis auf Tabellenplatz 7 kletterte das Team von Rodolfo Cardoso bereits im Tableau. Hsv.de traf den Trainer vor dem Heimspiel gegen den Chemnitzer FC (Sonntag, 8.11.09., 13.30 Uhr, Edmund Plambeck-Stadion, Norderstedt) zum Gespräch.
Der Sieg in Berlin war der Dritte in Folge – plötzlich läuft es… Wir haben unsere Stabilität gefunden. Zwar haben wir vorher auch gut gespielt, da haben sich die Ergebnisse aber noch nicht eingestellt. Wie erklärst Du Dir diesen plötzlichen Umschwung – der Start in die Saison verlief eher holprig… Die Mannschaft ist noch sehr jung, da ist es wichtig, dass Ordnung und Laufbereitschaft bei jedem Einzelnen stimmen. Auch unsere Chancenauswertung ist jetzt besser. Trotzdem dürfen wir nicht nachlassen, nicht glauben, dass es jetzt einfach so weitergeht. Man hat gesehen, wie schnell sich die Tabellenkonstellation verändern kann – zum Guten wie zum Schlechten. Es ist an der Zeit, nachzulegen und eine gewisse Konstanz in unser Spiel zu integrieren. War das 4:0 im Derby der Brustlöser? Ich denke eher das Spiel fünf Tage zuvor in Goslar. Dass wir dort gewonnen haben hat der Mannschaft neues Selbstvertrauen gegeben. Die Truppe stand unter enormem Druck, musste unbedingt gewinnen. Der Gegner hat das Spiel wie erwartet nur verschleppt, wir haben dennoch das richtige Mittel gefunden und die Punkte mit nach Hamburg nehmen können. Das hat Auftrieb gegeben. Heute geht es gegen den Chemnitzer FC. Wie soll das Team gegen dieses Kaliber bestehen? Chemnitz ist in der Tat ein schwerer Gegner. Sie haben viele erfahrene Spieler, die unserem jungen Team körperlich überlegen sind. Wir werden versuchen, kompakt zu stehen und die Chancen, die sich bieten werden, zu nutzen. Wir sollten sicherlich Respekt vor Chemnitz haben, wir wissen jedoch auch um unsere Stärken und brauchen uns gerade in Anbetracht der letzten Ergebnisse sicher nicht verstecken. Schon vor seiner Blinddarm-Operation hatten wir ihn auf der Rechnung, dann kam uns sein Ausfall dazwischen. Er ist für sein Alter schon sehr weit, hat eine große Zukunft vor sich. Es gilt jetzt, ihn zu fördern. Die nächsten Wochen werden für ihn eine weitere Bewährungsprobe, in denen er den nächsten Schritt machen muss. Schon im Spiel gegen St. Pauli, wo es für ihn nicht einfach war, hat er sich gut behauptet. Nach der Rückkehr Stefan Hildebrandts als Leiter des NWLZ nimmst Du in der Organisation der Talentschmiede künftig die Position des sportlichen Leiters ein – welche Aufgabenbereiche umschließt dieser Job? |
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