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Saison 05.11.2011
HSV II: 0:2 gegen den VfB Lübeck

Die U23 des Hamburger SV wartet in der Regionalliga Nord weiter auf den nächsten Dreier. Im Heimspiel gegen den VfB Lübeck gab es diesmal eine 0:2 (0:1)-Niederlage für die Mannen von Trainer Rodolfo Cardoso.

Norderstedt – Im Duell mit dem VfB Lübeck gab es für den Hamburger SV II eine 0:2 (0:1)-Heimniederlage. Während die Gäste nach acht sieglosen Partien erstmals wieder einen Dreier verbuchten, hat die U23 des HSV nun vier Begegnungen in Serie verloren. In der Tabelle der Regionalliga Nord steht die Elf von Trainer Rodolfo Cardoso allerdings weiterhin auf Rang vier. 
 
"Vom Ergebnis bin ich natürlich enttäuscht", sagte Cardoso nach dem Spiel. "Wenn ich unsere Leistung jedoch mit den letzten Auftritten gegen Wilhelmshaven oder in Havelse vergleiche, dann haben wir heute einen Schritt nach vorne gemacht und waren spielerisch eindeutig besser. Die Laufbereitschaft hat gestimmt und die Jungs haben Herz gezeigt, allerdings haben wir keine Tore geschossen. Jetzt müssen wir weiterarbeiten, dann kommen irgendwann auch die Siege wieder."  

Die Partie begann vor 385 Zuschauern denkbar ungünstig für den HSV. Nach dem Abpfiff brachte Kapitän Daniel Nágy einen ersten langen Ball direkt in die Hälfte der Gäste, doch das Spielgerät kam sofort zurück. Lübecks Duspara setzte nach und traf zum 0:1. Fortan stellte sich der VfB tief in die eigene Spielfeldhälfte und überließ den Hamburgern das Geschehen. Diese rannten an, kamen allerdings zunächst nur durch einen Freistoß  von Sören Bertram (24.) zu einer Möglichkeit. Sein Ball ging jedoch rechts am VfB-Tor vorbei. In der 40. Spielminute zielte Bertram knapp drüber und als Angelo Langer 120 Sekunden später einen gefährlichen Linksschuss abließ, war Lübecks Torwart Jonas Toboll auf dem Posten. So ging es mit dem 0:1 in die Pause. "Die Jungs spielen diesmal viel besser", so HSV-Nachwuchsleiter Bastian Reinhardt in der Halbzeitpause, "leider rennen sie dem 0:1 hinterher."

Im zweiten Durchgang nahm die Partie insgesamt an Fahrt auf. Die Gäste beschränkten sich nicht mehr ausschließlich auf das Konterspiel, sondern gestalteten die Partie offensiver. Dadurch bekam der HSV mehr Platz und kam durch Stefan Winkel (67.) zu einer ersten guten Chance. Sein Linksschuss war jedoch zu ungenau und auch Bertram (82.) zielte nochmals vorbei. Drei Minuten später blieb er mit einem Freistoß in der Mauer hängen. Lübeck hatte durch Sebastian Heidel (55.) und Vasileios Vallianos (69.) die besten Gelegenheiten, bevor Ermir Zekjiri (90.) die Entscheidung gelang. Fazit: Hamburg war 88 Minuten lang optisch überlegen, Lübeck traf jedoch in der ersten und letzten Spielminute und gewann somit 2:0.

Debüt von Langer

Neben der Niederlage kassierte HSV-Spielführer Daniel Nágy seine 5. Gelbe Karte und wird seinem Team am kommenden Freitag im Auswärtsspiel beim 1. FC Magdeburg fehlen. Es gab jedoch auch erfreuliches aus dem HSV-Lager zu berichten.

Angelo Langer feierte sein Regionalliga-Debüt und durfte dabei gleich von Beginn an ran. "Er hat seine Sache sehr gut gemacht", sagte Cardoso nach der Partie über den Kapitän der U19. "Angelo hat alles was ein guter Linksverteidiger braucht. Er ist schnell und physisch bereits in guter Verfassung. Ich bin mir sicher, dass er uns in Zukunft noch weiterhelfen wird."

Hamburger SV II: Dehmelt – Brügmann, Langer (79. Ofosu), Labus, Sternberg – Besic, Brown (68. Graudenz), Nágy, Bertram, Kocabas (84. Stepanek) – Winkel

VfB Lübeck: Toboll – Okada, Schaffrath, Gebers, Steinwarth - Cornelius (67. Vallianos), Duspara, Hartmann, Kluk (46. Heidel), Lange (89. Steinfeldt) – Zekjiri

Schiedsrichter: Koslowski (Berlin)

Zuschauer: 385

Tore: 0:1 Duspara (1.), 0:2 Zekjiri (90.)

Gelbe Karten: Labus, Nágy, Langer, Bertram - Okada, Duspara, Steinwarth

Gelb-Rote Karten: -

Rote Karten: -

 


tabelle
Pl. Mannschaft Spiele +/- Pkt
1.  Dortmund 34 80: 25 81
2.  FC Bayern 34 77: 22 73
3.  Schalke 04 34 74: 44 64
4.  M'gladbach 34 49: 24 60
5.  Leverkusen 34 52: 44 54
6.  Stuttgart 34 63: 46 53
7.  Hannover 34 41: 45 48
8.  Wolfsburg 34 47: 60 44
9.  Bremen 34 49: 58 42
10.  Nürnberg 34 38: 49 42
11.  Hoffenheim 34 41: 47 41
12.  Freiburg 34 45: 61 40
13.  Mainz 34 47: 51 39
14.  Augsburg 34 36: 49 38
15.  Hamburg 34 35: 57 36
16.  Hertha BSC 34 38: 64 31
17.  Köln 34 39: 75 30
18.  K'lautern 34 24: 54 23
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