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"Mein Herz hat schon immer HSV gesagt"
Im exklusiven Interview mit HSV.de verrät Hakan Calhanoglu, was den Ausschlag für einen Wechsel zum HSV gegeben hat, wie er mit den Vergleichen mit Mesut Özil und Mehmet Scholl umgeht und was er vom Pokalspiel gegen die Rothosen erwartet. Hamburg - Hakan Calhanoglu hat beim HSV einen Vierjahresvertrag unterschreiben. Bevor er das Rothosen-Trikot überstreift, wird er aber zunächst weiter beim KSC spielen. HSV.de traf Calhanoglu kurz nach seiner Vertragsunterschrift zum exklusiven Interview in seinem „neuen Wochnzimmer“ Imtech Arena. In diesem verrät der 18-jährige Mittelfeldspieler, was den Ausschlag für den HSV gegeben hat, wie er mit den Vergleichen mit Mesut Özil und Mehmet Scholl umgeht und was er vom Pokalspiel gegen den HSV erwartet.
Hakan, herzlich willkommen in Hamburg. Auch wenn du gleich wieder nach Karlsruhe zurück fährst und erst spätestens in einem Jahr zum HSV kommst, wie glücklich bist du darüber, dass sich gerade deine Zukunft für die nächsten Jahre entschieden hat? Calhanoglu: Ich freue mich sehr darüber, dass nun alles in trockenen Tüchern ist und dass es mit dem Vertrag geklappt hat. Für mich ist es eine große Sache in die Bundesliga zu wechseln. Dem vernehmen nach gab es reichlich Bundesligisten, die sich um deine Dienste bemüht haben. Was hat den Ausschlag für den HSV gegeben? Calhanoglu: Mein Herz hat schon immer HSV gesagt. Die Stadt ist super, das Umfeld, die Fans. Ich wollte schon immer hier hinkommen. Ich habe bislang nur Gutes über den Verein gehört. Obwohl du noch nie in Hamburg warst? Calhanoglu (lacht): Das stimmt. Es ist mein erster Besuch in Hamburg. Ich habe aber eine DVD über den HSV, die Fans und die Bedingungen gesehen. Auf den ersten Blick bestätigt sich jetzt alles. Bestätigen sollen sich auch die vielen Vorschusslorbeeren, die du von zahlreichen Seiten bekommst. Wie gehst du damit um und wie würdest du selber deine Stärken auf dem Platz beschreiben? Calhanoglu: Viele vergleichen mich bereits jetzt mit vielen verschiedenen Spielern. Aber jeder Spieler hat seine eigenen Fähigkeiten und Qualitäten. Ich selber vergleiche mich mit niemandem, damit das gar nicht erst so hoch gehängt wird. Ich denke, es ist am besten, wenn sich alle selber ein Bild von mir machen, bevor so viel im Vorwege gesprochen wird. Welche Erwartungen hast du denn von der Bundesliga? Calhanoglu: Es ist für mich der nächste Schritt. Zwar bin ich mit dem KSC abgestiegen, doch es hat auch in der zweiten Liga schon ganz gut geklappt. Wenn ich hierherkomme, möchte ich auf jeden Fall auch spielen. Dafür werde ich mein Bestes geben und schauen wie es klappt. Nun musst du dich aber noch auf den KSC konzentrieren. Ausgerechnet im DFB-Pokal kommt es dabei am Sonntag zum Aufeinandertreffen mit dem HSV. Wie gehst du in diese besondere Partie? Calhanoglu: Der gesamte Verein und besonders die Fans sind heiß auf diese Partie. Jeder Spieler muss sein bestes für den Verein geben. Klar ist es sicher schwer für mich, weil alle auf mich schauen werden. Aber man muss immer mit 100 Prozent dabei sein. Ich werde alles geben, auch wenn es weh tut (lacht). |
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