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"Euphorie können wir nur über harte Arbeit entfachen"
Im exklusiven Interview mit HSV.de erklärt Heiko Westermann, wo er den Schlüssel zum Erfolg sieht und wie in Hamburg in der Rückrunde eine Euphorie entstehen kann. ![]() Banus - Heiko Westermann präsentiert sich im Trainingslager in Marbella so stark wie selten zuvor. Der Kapitän ist Vorbild, Sprachrohr und Ansprechpartner. Er geht auf und neben dem Platz voran. Wie der 28-Jährige diese Rolle annimmt, wo er den Schlüssel zum Erfolg sieht und welche Bedeutung er dem Heimspiel gegen Dortmund beimisst, erklärt Westermann im exklusiven Interview mit HSV.de.
Sieben Tage Trainingslager liegen hinter dir. Freust du dich schon wieder auf das Hamburger Schmuddelwetter? Westermann (lacht): Nein, das nun wirklich nicht. Hier lässt es sich doch ganz gut aushalten. Ich hatte im Weihnachtsurlaub in den Bergen nicht so viel Glück mit dem Wetter. Da nimmt man das hier natürlich gerne mit. Die Bedingungen sind top, die Plätze sind klasse. Neben der harten Arbeit auf dem Platz kann man sich hier auch mit Sonne auftanken. Ich schwitze lieber ein bisschen, als bei drei Grad und Regen zu trainieren. Klingt fast wie Urlaub. Westermann: Willst du bei einer Einheit mal dabei sein? Wir machen zwar weniger konditionelle Arbeit im herkömmlichen Sinne, mit Diagonalläufen oder Medizinbällen, aber die Arbeit mit dem Ball ist genauso anstrengend und genau das, was wir brauchen. Wie meinst du das? Westermann: Wir sind mit der Mannschaft auf einem guten Weg. Die neun Spiele, die wir in der Bundesliga ungeschlagen sind, kamen ja nicht durch Glück zustande. Was im letzten Drittel der Vorrunde aber noch gefehlt hat, war das letzte Quäntchen Feinabstimmung. Das versuchen wir uns nun zur erarbeiten und spielerisch noch einen Schritt nach vorne zu kommen. Würdest du sagen, dass ein guter Zusammenhalt innerhalb der Mannschaft dafür die Basis ist. Ihr wirkt sehr homogen und die Stimmung hier in Marbella ist sehr gut. Westermann: Das ist richtig. Wir sind in der Vorrunde richtig nah zusammengewachsen. Vor der Hinrunde haben wir einen riesen Austausch gehabt. Es ist klar, dass man immer seine Zeit braucht, um sich auf und auch neben dem Platz zu finden. Das wird immer besser. Wir freuen uns auf die Zukunft. Ist der Sprung zu den Europapokalplätzen noch realistisch? |
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