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Adler freut sich auf Neuer und den FCB
Der HSV-Schlussmann war in den letzten Wochen maßgeblich am Aufschwung der Rothosen beteiligt und liegt in der Torhüter-Statistik weit vorn. Auch gegen den Rekordmeister hat er Zählbares im Visier und freut sich auf das Treffen mit Manuel Neuer. Hamburg - Zur Presserunde in der BoConcept-Lounge kam René Adler mit seiner gewohnt guten Laune - wozu er momentan auch allen Grund hat: Der Keeper der Rothosen bewies seit Saisonbeginn seine außergewöhnliche Klasse und avancierte zum Leistungsträger seiner Mannschaft. "Er hat sich seit Anfang der Saison sogar noch etwas gesteigert, ist von hinten lauter geworden und hat bei Flanken noch mehr Selbstbewusstsein", attestiert ihm Trainer Fink herausragende Leistungen. "Er ist so gut. Eigentlich kann ich von ihm gar nicht mehr erwarten."
Mit zehn vereitelten Großchancen (47,62 Prozent) liegt er im Vergleich aller Bundesliga-Keeper an der Spitze und mit 78,85 Prozent der gehaltener Torschüsse nur knapp hinter Bayern-Schlussmann Manuel Neuer (82,61 Prozent). "Das bedeutet, dass wir zu viel zulassen. Daran müssen wir weiter arbeiten", analysierte Adler umgehend aus der ihm vorgetragenen Statistik, anstatt sich mit seiner Bilanz zu rühmen. "Bin heiß auf das Bayern-Spiel" Am kommenden 10. Spieltag steht das Nord-Süd-Duell der Teams der beiden Top-Torhüter und ehemaligen Nationalmannschaftsmitstreiter auf dem Spielplan. Als ein kollegiales Verhältnis bezeichnete Adler die Beziehung zu Neuer, der ihn nach einem Rippenbruch bei der WM 2010 in Südafrika vertrat und seit dem die unangefochtene Nummer eins in der DFB-Elf ist. "Das Thema Nationalmannschaft", betont der HSV-Keeper, "ist für mich im Moment kein Thema. Ich weiß, dass das deutsche Trainerteam kompetent ist und immer die besten Spieler nominiert. Wenn ich einen Anruf bekommen würde, würde ich mich natürlich riesig freuen, aber wenn nicht, dann wird für mich keine Welt untergehen." "Versuchen, Fehler zu erzwingen" Zusätzliche Athletik-Übungen im UKE Diese Klasse hat die Rautenträger zu erfolgreichen letzten Wochen verholfen. Aus sechs Spielen wurden 13 Punkte eingefahren, lediglich eine Partie ging dabei verloren. Deshalb unterstreicht der Schlussmann, dass die Elf aus der Imtech Arena auf einem guten Weg sei, merkt mit einem hebenden Finger aber auch an: "Wir können es besser, es ist Luft nach oben." |
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