Offizielle Homepage des Hamburger Sport-Verein

Emirates Adidas


Teams 16.02.2016
Rückkehr mit Glücksgefühlen

Seit einer Woche trainiert Albin Ekdal wieder voll mit der Mannschaft. Gegen Gladbach gehörte der Schwede bereits wieder zum Kader - nun möchte er gegen Frankfurt auch wieder auf dem Platz stehen.  

Für Albin Ekdal gibt es in diesen Tagen nichts schöneres als den Geruch von frisch aufgetautem Rasen. Egal wie kalt und nass die Grünflächen auf dem Traininsgelände der Rothosen auch sind, der defensive Mittelfeldspieler schmeißt sich wagemutig und damit frei von jeglicher Angst in die Bodenzweikämpfe. Seit einer Woche nimmt der 26-jährige Schwede, der sich Ende Oktober beim Spiel in Hoffenheim (1:0) die Peroneus Longus Sehne im linken Sprunggelenk gerissen hatte, nun wieder vollständig am Mannschaftstraining teil. Dabei durchlebt er ein Hoch der Gefühle, wie er im Gespräch mit HSV.de erklärt: "Es fühlt sich einfach großartig an, wieder auf dem Platz zu stehen. In den letzten Wochen habe ich immer wieder dabei zusehen müssen, wie die anderen Jungs die Kabine Richtung Grün verlassen haben, während ich die immer gleichen Reha-Übungen im Trainingszentrum absolvieren musste." 
Langer Weg: Während seiner Reha ging es für Albin Ekdal auch mal ins Schwimmbad.

Ende der Leidenszeit 

Hinter dem Sommerneuzugang liegt zweifellos keine leichte Zeit. "Natürlich zieht dich eine solche Verletzung mental herunter und während der Reha hatte ich gute und schlechte Wochen", verrät Albin. "Ich hatte hier in Hamburg schließlich die ersten Spiele sehr genossen und plötzlich war ich für drei bis vier Monate sicher außer Gefecht gesetzt. Damit musste ich erst mal lernen umzugehen." Doch der Mittelfeldspieler beißt sich letztlich gemeinsam mit Reha-Trainer Sebastian Capel Tag für Tag durch und kehrte in der vergangenen Wochen sogar früher als erwartet zurück ins Team. Bereits beim 3:2-Heimsieg über Borussia Mönchengladbach stand der schwedische Nationalspieler wieder im Kader und wäre in den Schlussminuten fast eingewechselt worden. "Wir wollten Albin bringen, um ihm ein gutes Gefühl zu geben und für seine harte Arbeit zu belohnen. Leider ist das zweite Gegentor dann dazwischen gekommen und wir haben unseren Plan wieder verworfen", erklärt Cheftrainer Bruno Labbadia, der Albins professionellen Umgang mit seiner Verletzung und der Reha immer wieder gelobt hatte.  

Acht Bundesliga-Spiele absolvierte Ekdal für die Rothosen, ehe ihn ein Sehnenriss im Sprunggelenk für Monate außer Gefecht setzte.

Lust aufs Comeback

Für Ekdal war die Rückkehr ins Volksparkstadion letztlich auch ohne Einsatz ein nächster ganz wichtiger Schritt auf dem Weg zum endgültigen Comeback. "Wir haben ein großartiges Spiel gezeigt. Es war sehr schön, wieder da unten auf dem Rasen zu stehen und das Spiel nicht nur vor dem TV oder von der Tribüne aus verfolgen zu müssen. Das hat mir natürlich wieder ein größeres Gefühl der Gemeinschaft gegeben", so der 26-Jährige. Aktuell scheut Ekdal, der laut Labbadia in seiner Rehaphase ordentlich an körperlicher Power zugelegt hat, im Training keinen Zweikampf und greift wieder voll an. "Ich habe erst eine Trainingswoche hinter mir, sodass mir noch ein paar Prozentpunkte im fußballerischen Bereich fehlen. Aber es ist mein Plan, stärker als vor meiner Verletzung zurückzukommen und daran werde ich weiter alles setzen." Bereits am kommenden Freitagabend beim Punktspiel in Frankfurt (Anstoß 20:30 Uhr) könnte der Schwede nach vier Monaten Pause wieder an einem Bundesliga-Spiel teilnehmen. "Ja, das wäre natürlich schön. Ich saß jetzt schon wieder auf der Bank und ein Einsatz ist mein nächstes großes Ziel." Welcome back, Albin! 

FC Augsburg
1:3
34. Spieltag
14.05.2016
15:30 Uhr
Hamburger SV
präsentiert von
Bundesligaverein seit
 
 
tabelle
Pl. Mannschaft Spiele +/- Pkt
1.  FC Bayern München 34 80: 17 88
2.  Borussia Dortmund 34 82: 34 78
3.  Bayer 04 Leverkusen 34 56: 40 60
4.  Borussia M´gladbach 34 67: 50 55
5.  FC Schalke 04 34 51: 49 52
6.  1. FSV Mainz 05 34 46: 42 50
7.  Hertha BSC 34 42: 42 50
8.  VfL Wolfsburg 34 47: 49 45
9.  1. FC Köln 34 38: 42 43
10.  Hamburger SV 34 40: 46 41
11.  FC Ingolstadt 04 34 33: 42 40
12.  FC Augsburg 34 42: 52 38
13.  SV Werder Bremen 34 50: 65 38
14.  SV Darmstadt 98 34 38: 53 38
15.  TSG Hoffenheim 34 39: 54 37
16.  Eintracht Frankfurt 34 34: 52 36
17.  VfB Stuttgart 34 50: 75 33
18.  Hannover 96 34 31: 62 25
footer