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Teams Bundesliga 26.04.2010
Der große Motivator

Der Hamburger SV hat sich von Bruno Labbadia getrennt. Bis zum Saisonende wird der bisherige Co-Trainer Ricardo Moniz die Arbeit mit der Mannschaft übernehmen.

Hamburg – Laute Anfeuerungsrufe schallen über den Trainingsplatz, als Ricardo Moniz den 22 Spielern auf dem Platz Beine macht. Ein Ball verspringt. Sofort ist Moniz zur Stelle, gibt gestenreich Anweisungen und lässt die Übung wiederholen – dieses Mal mit Erfolg. Als bisheriger Co-Trainer des nun beurlaubten Bruno Labbadia ist der Holländer im Kreise der Rothosen enorm beliebt. Mit seiner positiven, stets fordernd antreibenden Art gilt der 45-Jährige als großer Motivator.

Zusammen mit Martin Jol kam Moniz im Juli 2008 vom englischen Premier League-Klub Tottenham Horspurs nach Hamburg. Schon auf der Insel hatte er an der Seite Jols als Techniktrainer fungiert, eine Position, die er bis heute neben seiner Co-Trainer-Tätigkeit auch in der Hansestadt inne hatte. Nun übernimmt der ehemalige Mittelfeldspieler, der unter anderem für den RKC Waalwijk in seiner holländischen Heimat aktiv war, interimsweise den Posten des Cheftrainers. Bis zum Saisonende hat er nun vorläufig das Sagen und wird in seiner eigenen Art versuchen, die immer noch attraktiven Ziele – nicht zuletzt das Finale der Europa League im eigenen Stadion am 12. Mai – zu erreichen.

Sein Vorbild, der niederländische Fußballtrainer Weil Coerver, prägte mit dem nach ihm benannten Coerver-Modell die Philosophie des 45-Jährigen. Danach ist die exzellente Ballbeherrschung und der damit einhergehende Fokus auf die Technik der Kern der Trainingsarbeit. Vor Allem im Jugendbereich, in dem Moniz sehr engagiert ist und immer wieder ein gutes Auge für hoffnungsvolle Talente bewies, wird diese Philosophie umgesetzt – ein Vorbild hier ist der englische Vorzeigeklub Manchester United. Moniz konnte neben seiner Arbeit in Hamburg und bei Tottenham Erfahrungen als Trainer der U19-Nachwuchsmannschaft des holländischen Renomméevereins PSV Eindhoven sammeln und weiß auch die Grashopper Zürich, Feyenoord Rotterdam, die Vereinigten Arabischen Emirate und den RKSV Nuenen in seiner Vita.

„Der HSV ist ein großer Klub mit bewegter Vergangenheit“, hatte Moniz bei seiner Ankunft als Techniktrainer der Rothosen anno 2008 verkündet. Nun, zwei Jahre später, übernimmt er das Zepter. Der große Motivator, er soll den Traum vom Titel wahr machen.  

Hamburger SV
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07.03.2015
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1.  FC Bayern München 23 63: 10 58
2.  VfL Wolfsburg 23 53: 27 50
3.  Borussia M'gladbach 23 31: 18 40
4.  Bayer 04 Leverkusen 23 37: 29 36
5.  FC Schalke 04 23 32: 27 35
6.  FC Augsburg 23 32: 30 35
7.  1899 Hoffenheim 23 36: 35 33
8.  Eintracht Frankfurt 23 42: 45 31
9.  SV Werder Bremen 23 39: 49 30
10.  Borussia Dortmund 23 31: 31 28
11.  Hannover 96 23 26: 34 27
12.  1.FSV Mainz 05 23 30: 33 25
13.  1.FC Köln 23 21: 29 25
14.  Hertha BSC 23 28: 42 24
15.  Hamburger SV 23 16: 33 24
16.  SC Paderborn 07 23 23: 43 23
17.  SC Freiburg 23 24: 32 22
18.  VfB Stuttgart 23 24: 41 19
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