![]()
Zé Roberto vor Comeback: "Ich bin bereit"
Am Montag stieg der Brasilianer ins Mannschaftstraining ein und hofft auf einen Einsatz gegen Eindhoven. ![]() Hamburg - Die Tore aus Stuttgart bekam Zé Roberto nur in der Wiederholung zu sehen. Als die Jubeltraube in der Mercedes-Benz-Arena über Doppeltorschütze Ruud van Nistelrooy herfiel, da schuftete der Brasilianer fleißig neben der HSH Nordbank Arena. Die Konzentration auf das eigene Programm stand zunächst im Vordergrund. Dies absolvierte er zusammen mit Athletik-Trainer Markus Günther auf dem Trainingsplatz. Akribisch und konzentriert. Die Bilder im Fernsehen schaute er sich erst nach seiner Rückkehr in den Trainingstrakt an.
Es ist zwar nicht überliefert, ob seine Übungen nach dem Sieg noch druckvoller als ohnehin schon ausfielen, doch das Ziel ist klar: Zé Roberto möchte so schnell wie möglich in das Team zurückkehren - am besten schon gegen Eindhoven in den Kader rücken. "Ich werde alles dafür tun, um am Donnerstag dabei zu sein", erklärte der Edeltechniker am Montag. Bereits am Freitag konnte der 35-Jährige Teile des Mannschaftstrainings absolvieren und auch bei den Übungen am Wochenende gab es keinerlei Rückschläge am verletzten Knöchel. „Ich habe keine Probleme nach der Belastung, nur ein bisschen Schmerzen in der Muskulatur, aber das ist wohl Muskelkater", lachte Zé. Es kribbelt schon Über Spielpraxis möchte der Mittefeldspieler an seine Gala-Auftritte der Hinrunde, in der er fünf Tore und vier Assists beisteuerte, anknüpfen. "Ich bin bereit und hoffe, möglichst schnell wieder zur alten Form zurückzukehren. Das geht aber nicht von heute auf morgen", weiß der Brasilianer. Ein Anfang soll dafür das Europa League-Spiel gegen Eindhoven sein. „Es geht jetzt darum, ihn wieder in die Mannschaft zu integrieren“, bestätigte Co-Trainer Eddy Sözer. Dabei werden die Trainingseindrücke intensiv in gemeinsamen Gesprächen eingeordnet. „Er ist erfahren genug, um in seinen Körper hineinzuhorchen und mit zu entscheiden“, weiß Sözer. Bei Zé selbst kribbelt es nach der langen Abstinenz schon in den Füßen. „Ich freue mich, wenn ich die Atmosphäre im Stadion wieder hautnah erleben kann. Das ist trotz meiner langen Karriere immer noch ein besonderer Moment“, so Zé. Die Zeiten, in denen er durch Radio und Fernsehen von den HSV-Toren erfährt, sind dann hoffentlich endgültig passé. |
| ||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||








































