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Die Youngster geben Gas
Fünf Nachwuchsspieler sind in Belek mit dabei und sind mit viel Engagement dabei. Von Labbadia gibt es Lob. Belek - Das Lob kommt von oberster Stelle. Bruno Labbadia ist mit seinen Youngstern zufrieden. "Wir sind sehr froh, dass wir sie hier mit dabei haben. Sie schlagen sich wirklich gut. Natürlich sind noch Defizite vorhanden, das ist völlig normal. Doch das machen sie mit ihrem Engagement wieder weg", so der HSV-Coach. Mit den Youngstern sind Henrik Dettmann, Gerrit Pressel, Hanno Behrens, Christian Groß und "Maxi" Beister gemeint. Normalerweise spielt das Quintett in der Truppe von Rodolfo Cardoso in der Regionalliga Nord. In den Tagen von Belek stehen sie nun an der Seite von Mladen Petric und Co. auf dem Trainingsplatz. "Da kann man sich natürlich unheimlich viel abschauen. Wir sind sehr froh, dass wir dabei sein können", sagt Hanno Behrens.
Während Behrens, Beister und Groß bereits mit den Profis im Trainingslager waren, betreten Dettmann und Pressel komplettes Neuland. "Es geht natürlich alles sehr viel schneller als sonst. Daran muss man sich gewöhnen. Doch ich denke, das ist uns bislang recht gut gelungen", so Pressel. Für den 19-jährigen Dettmann hat sich unterdessen vom ersten Tag an eine sehr reizvolle Konstellation ergeben. Durch das Fehlen von Guy Demel (Afrika-Cup) und der Sperre von Jerome Boateng wird sein Name bereits für den Rückrundenauftakt gegen den SC Freiburg ins Spiel gebracht. Ihn selber lässt das jedoch ziehmlich kalt. "Man kann ja nicht wegdiskutieren, dass ich gelernter Rechtsverteidiger bin. Daher fällt in diesem Zusammenhang wahrscheinlich mein Name. Für mich ist aber nur wichtig, dass ich hier dabei sein kann. Ich möchte mich gut präsentieren und möglichst alles mitnehmen. Mit anderen Sachen beschäftige ich mich nicht." Lohn der letzten Monate Dass die Youngster in Reihen der Profis so munter mitmischen können, ist sicher auch ein Verdienst der letzten Monate. "Sie haben immer super mittrainiert, wenn sie bei uns waren. Daher haben sich alle fünf diese Tage redlich verdient", lobt Labbadia. Einen großen Anteil an der Entwicklung junger Spieler hat derweil Co-Trainer Ricardo Moniz. Der Holländer beschäftigt sich immer wieder mit den Talenten, zeigt ihnen auf, wie und wo sie sich verbessern können und was sie auf dem Platz zu tun haben. In Belek kann man bestens beobachten, dass Moniz sogar während einer Trainingsübung immer wieder Mut macht und Dettmann und Co. somit bestens anspornt. Dass der Sprung in den Profifußball und die Bundesliga funktionieren kann, haben jüngst Tunay Torun und Tolgay Arslan gezeigt. Beide gehörten in der Hinserie stets zum Kader, besonders Torun machte durch tolle Leistungen auf sich aufmerksam. "Tunay und Tolgay sind die besten Beispiele, dass man es schaffen kann. Daher orientiert man sich natürlich auch an den beiden", erklärt Beister. Und auch der abseits des Platzes sehr besonnen wirkende Dettmann hat seinen Kindheistraum nicht vergessen: "In die HSH Nordbank Arena einzulaufen wäre einfach super!" Genau dafür "haut" sich das Nachwuchs-Quintett in den Tagen von Belek mächtig rein. |
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