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Teams Bundesliga 05.01.2010
Elia ohne Gips, Zeichen von Zé Roberto

Der Holländer muss den Gipsverband nicht mehr tragen und wird in den kommenden Tagen ein spezielles Aufbauprogramm absolvieren.

Belek - Irgendetwas war anders als sonst, als Eljero Elia am Dienstag (05.01.) zum Mittagessen auftauchte. Erstmals kam Elia wieder ohne seinen Gipsverband, den der Holländer in den letzten Tagen tragen musste. Logisch, dass der pfeilschnelle "Elli" heilfroh war: "Ich bin glücklich. Ich hoffe, jetzt wird es von Tag zu Tag besser und ich kann schnell wieder mit den Jungs auf dem Rasen stehen." Damit das klappt, wird Elia in den kommenden zwei, drei Tagen ein individuelles Aufbauprogramm absolvieren. "Er muss wieder an gewisse Dinge herangeführt werden. Sein Fuß muss sich an bestimmte Bewegungen sicher erst wieder gewöhnen", so Bruno Labbadia, der keine Prognose abgeben wollte, ob der Rechtsfuß womöglich für die Partie gegen den SC Freiburg rechtzeitig fit wird. "Jetzt warten wir erstmal die nächsten Tage ab und schauen dann weiter."
 
Zufrieden war der Coach, dass er am späten Montagabend (04.01.) telefonischen Kontakt zu Zé Roberto hatte und beide ausführlich miteinander sprechen konnten. "Er hat seinen Fehler eingeräumt und sich dafür entschuldigt. Das war sehr wichtig. Gerade auch in Bezug auf die Mannschaft." Natürlich wurde dem Brasilianer von Labbadia aber nochmal mitgeteilt, dass sein Verhalten nicht in Ordnung war. "Wir werden jetzt ständig mit ihm in Kontakt sein und darauf drängen, dass er in der kommenden Woche wieder in Hamburg ist", sagte der Trainer. In der Hansestadt soll der Fuß dann sofort untersucht werden und die weiteren Schritte besprochen werden.
 
Reinhardt pustet durch - Rincon rechts hinten

Keine großen Schritte konnte derweil Bastian Reinhardt am Dienstag machen. Ihm machte die Muskulatur zu schaffen. "Ich spüre ein bisschen was im Oberschenkel und habe deshalb lieber etwas weniger gemacht. Dass ich die Belastung hier im Trainingslager merken werde, war mir bereits vorher klar", sagte er hsv.de. Auch für Labbadia sind diese körperlichen Anzeichen völlig normal nach so einer langen Verletzung: "Basti hat in der Reha wirklich klasse gearbeitet. Doch es ist einfach etwas anderes, wenn man hier im Training permanent die Intervalle hat. Genau deshalb habe ich ihm auch vorher gesagt, dass er sofort zu mir kommen soll, wenn er muskulär etwas spürt."

Nach dem obligatorischen Stabi-Programm vor dem Frühstück und der Vormittageinheit auf dem immer noch perfekten Rasenplatz unweit des Mannschaftshotels, konnten auch die Kollegen von Reinhardt am Nachmittag etwas durchschnaufen. Gemeinsam lief man um den angrenzenden Golfplatz 25 Minuten locker zum Training, dort stand dann "Fußball-Tennis" auf dem Plan. "Die Jungs haben bisher super mitgezogen und morgen werden wir nochmal einen richtig knackigen Tag reinlegen. Daher haben wir uns bewusst dafür entschieden, es etwas ruhiger angehen zu lassen", erklärte Labbadia seine Überlegungen. Am Donnerstag (07.01.) steht dann das erste Testspiel gegen Kayserispor an. Der HSV-Coach kündigte bereits an, dass aufgrund der personellen Engpässe in der Defensive Tomas Rincon hinten rechts spielen könnte. "Wir haben nicht viele Möglichkeiten. Derzeit sehe ich Tomas auf dieser Position für den ersten Test."

 

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tabelle
Pl. Mannschaft Spiele +/- Pkt
1.  Dortmund 34 80: 25 81
2.  FC Bayern 34 77: 22 73
3.  Schalke 04 34 74: 44 64
4.  M'gladbach 34 49: 24 60
5.  Leverkusen 34 52: 44 54
6.  Stuttgart 34 63: 46 53
7.  Hannover 34 41: 45 48
8.  Wolfsburg 34 47: 60 44
9.  Bremen 34 49: 58 42
10.  Nürnberg 34 38: 49 42
11.  Hoffenheim 34 41: 47 41
12.  Freiburg 34 45: 61 40
13.  Mainz 34 47: 51 39
14.  Augsburg 34 36: 49 38
15.  Hamburg 34 35: 57 36
16.  Hertha BSC 34 38: 64 31
17.  Köln 34 39: 75 30
18.  K'lautern 34 24: 54 23
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