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Son(n) neuer Stürmer...
Der 17-Jährige Heung Min Son überraschte alle Fans beim ersten Training. Armin Veh lobte den Auftritt und will den jungen Wilden weiter eine Chance geben. ![]() Hamburg - Die Trainingskiebitze konnten beim lockeren Aufgalopp am Montagvormittag (28.06.10) das erste Trainingstor der neuen Saison bejubeln. Nach einem tollen Pass in den Lauf und einem kurzen Sprint zog der Stürmer ab, die Kugel schlug flach unten links ein. Sauber gemacht. Ein echter Vollstrecker. Doch wer ist dieser pfeilschnelle Angreifer eigentlich? Hinter dem Zaun ging bei vielen Fans das große Rätseln los. Der junge Mann mit dem asiatischen Aussehen und den leicht gefärbten Strähnen ist Heung Min Son, 17 Jahre alt und bislang bei den A-Junioren (11 Spiele, 6 Tore) und beim HSV II eingesetzt (6 Spiele, 1 Tor).
In der kommenden Woche, am 8. Juli, wird der aus Südkorea stammende Stürmer 18 Jahre alt. Über ein Austauschprogramm mit dem südkoreanischen Fußballverband (KFA) kam er im August 2008 zusammen mit seinen beiden Junioren-Nationalmannschaftskollegen Min Hyeok Kim und Jong Pil Kim zum HSV. Selbst der Generalkonsul der Republik Korea, Hee-Teck Kim, kam damals zur Präsentation des Projektes ins Nachwuchsleistungszentrum nach Norderstedt. Der Verband erhoffte sich durch die Maßnahmen einen Gewinn an Informationen und Möglichkeiten die eigene Liga zu stärken, in dem man mit europäischen Spitzenverbänden und Vereinen derartige Austauschprogramme ins Leben rief. Veh lobt den Nachwuchsstürmer Das Projekt endete im vergangenen Sommer, im Winter kehrte Son allerdings nach Deutschland und zum HSV zurück und hofft nun seine Sprache und seine fußballerischen Fähigkeiten weiter zu verbessern. Zumindest auf dem Platz hat er damit schon Erfolg. Nicht nur bei den Trainingsbeobachtern konnte der sympathische Nachwuchsmann Eindruck hinterlassen, auch Trainer Armin Veh lobte sein Auftrete: "Ich habe ihn das erste Mal gesehen, aber wie er sich bewegt hat, hat mir gefallen". in den nächsten Wochen wird der Coach nicht nur Son, sondern auch die anderen Nachwuchstalente weiter im Training dabei haben und danach entscheiden, wer den Sprung zu den Profis schaffen könnte. "Das habe ich in Stuttgart auch immer so gemacht. Ich will die Spieler sehen, die am talentiertesten sind. Sie werden auch mit nach Längenfeld fahren", erklärte Veh. Die HSV-Fans können sich also auch in den kommenden Wochen auf die neuen jungen Rothosen-Gesichter freuen. Und schon bald werden die Namen dann auch geläufig sein. |
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