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Positive Nachrichten zum Wochenstart
Trotz einiger Nationalmannschaftsabstellungen richtete sich der Fokus der Rothosen am Montag bereits auf die anstehende Aufgabe gegen den VfL Bochum. Entwarnung und gute Nachrichten gab es zudem aus dem Krankenflügel. Hamburg - Seit vergangener Woche weilte Zé Roberto in München bei Dr. Müller-Wohlfahrt, um seinen Außenbandanriss zu kurieren, den er sich in der Partie gegen Hannover 96 zugezogen hatte. Nachdem Uwe Eplinius, Leiter der medizinischen Abteilung der Rothosen, am Donnerstag in die bayerische Landeshauptstadt gereist war, um sich vor Ort ein Bild des Heilungsprozesses des lädierten rechten Fußes zu machen, einigte man sich darauf, am kommenden Mittwoch den Gips abzunehmen und den Brasilianer am Donnerstag in die Hansestadt einzufliegen, wo sofort mit
Aktivierungsläufen und ersten leichten Belastungen für das zuletzt stillgelegte Arbeitsgerät des Hamburger Spielgestalters begonnen werden soll. „Wir gehen zum jetzigen Zeitpunkt nicht davon aus, dass sich sein Zustand noch einmal verschlechtert und er uns eventuell länger ausfällt“, gab Co-Trainer Eddy Sözer am Montag (16.11.09) Entwarnung, unterstrich jedoch auch: „Hinter dem Einsatz gegen Bochum steht ein riesiges Fragezeichen. Er ist sich seiner Wichtigkeit für unser Spiel bewusst, wird allerdings kein unnötiges Risiko eingehen.“ Niemand rechnet im Lager der Hanseaten mit einer Blitzgenesung des Mittelfeldmotors bis zur Partie gegen den VfL Bochum am kommenden Sonntag. VfL Bochum im Kopf Diese rückte zu Beginn der neuen Woche in den Fokus. Nach dem trainingsfreien Wochenende versammelten sich die Rothosen am Montagmittag wieder im Bauch der Arena, um die Vorbereitung auf das wichtige Spiel gegen den abstiegsbedrohten VfL einzuläuten. „Wir richten unsere volle Konzentration auf die schwere Partie gegen Bochum. Es ist wichtig, vor eigenem Publikum couragiert und am Ende erfolgreich aufzutreten“, war Sözer bemüht, sämtliche Nebengeräusche im Keim zu ersticken. Für ein solches hatte nach seiner frühen Auswechslung im Länderspiel der Nationalmannschaft Burkina Fasos gegen Malawi auch Jonathan Pitroipa gesorgt. Wie Sözer am Montag jedoch bestätigte, handelte es sich dabei um eine reine Vorsichtsmaßnahme. „Jonathan hatte leichte Adduktorenprobleme, nichts ernsthaftes. Er kommt morgen zurück und wird am Mittwoch wieder ganz normal trainieren.“ Entwarnung also an der Stürmerfront, Trainer Bruno Labbadia dürfte mit einem Lächeln registriert haben, dass ihm keine weitere Alternative im Angriff weggebrochen ist. Petric in der Schweiz Auf positive Signale hoffte der Cheftrainer auch aus Basel. Dort nämlich weilte Pitroipas Sturmkollege Mladen Petric zusammen mit Eplinius, um das lädierte Band im Fuß noch ein letztes Mal untersuchen zu lassen. „Diese finale Untersuchung ist notwendig, damit wir, sollte sie positiv verlaufen, die nächsten Schritte seiner Reha planen können“, erläuterte Sözer. Der Co-Trainer selbst wird sich am Mittwoch aufmachen, um eines der anstehenden Länderspiele vor Ort zu verfolgen. Die letzte Wahl der Partie war dabei am Montag noch nicht gefallen. |
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