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Schlussspurt vor der Winterpause
Die Woche vor dem wichtigen Heimspiel gegen den VfL Bochum steht bei den Rothosen im Zeichen des Glaubens an die eigene Stärke. ![]() Hamburg – Ginge es nach Chefcoach Bruno Labbadia, so wäre die Entscheidung über die Vergabe der drei Punkte im Vergleich zwischen dem HSV und dem VfL Bochum am Sonntag bereits am heutigen Dienstag geklärt: "Als Mannschaft, die oben mitspielen will, muss es unser Anspruch sein, die Heimspiele zu gewinnen. Das gilt auch für die Partie gegen den VfL." Zwei Wochen lang konnte sich Labbadia mit seinen daheimgebliebenen Spielern auf die wichtige Partie vorbereiten, am Donnerstag wird der Kader mit den Nationalmannschafts-Heimkehrern komplettiert. "Die Jungs, die am Mittwoch im Einsatz waren, werden am Donnerstag auslaufen, regenerieren und am Freitag wieder voll einsteigen", betonte der Übungsleiter und stellte fest, dass es von Vorteil sei, durch den Anstoß am Sonntagabend einen Tag mehr Pause für die Nationalspieler zu haben als die meisten anderen Klubs.
Ohnehin präsentierte sich Labbadia am Dienstag in guter Laune, gab sich jedoch auch angriffslustig: "Wir wollen vor der Winterpause noch einmal Gas geben und schauen, dass wir uns in der Spitzengruppe festsetzen!" Kein Wort zu einer genauen Platzierung, die man bis zum Jahreswechsel anstrebe. Auch Labbadia hat aus den vergangenen Monaten gelernt, in denen immer wieder beeindruckend nicht planbare Rückschläge kompensiert werden mussten. Auf verbale Stiche gegen die Konkurrenz ließ sich der Trainer nicht ein, richtete stattdessen den Fokus voll und ganz auf die eigene Leistung. Anders als in der öffentlichen Wahrnehmung dargestellt empfand der Rothosen-Coach diese in den letzten Spielen als durchaus akzeptabel. "Wir haben vier Spiele gespielt, in denen wir immer eine gute Leistung geboten haben und viele Tore erzielt haben. Leider haben wir auch zu einfach Treffer zugelassen, obwohl wir selbst in Ballbesitz waren. So haben wir uns am Ende um die Früchte unserer Arbeit gebracht", analysierte Labbadia. Auffällig sei jedoch, dass man trotz der vielen verletzten Offensivkräfte die meisten Treffer aller Bundesligaklubs geschossen habe. "Das ist ein Indikator dafür, dass wir uns von unserem Weg nicht abbringen lassen und ihn konsequent weiter verfolgen!", so Labbadia. Der Trainer kommt mit seiner Philosophie des offensiven Fußballs gut an in Hamburg. Trotz der engen Personalsituation setzten die Spieler die Vorgaben gut um, lobte er. Um mit dieser Art, Fußball zu spielen Erfolg zu haben, müsse ein Rädchen ins andere greifen, Laufwege und Abstimmung möglichst optimal verlaufen, erklärte der Übungsleiter sein Rezept. Anders als bei den meisten Klubs, die wie beispielsweise der kommende Gegner VfL Bochum mehr auf die geordnete Defensive setzen, prägt Bruno Labbadia in Hamburg das Bild des attraktiven Offensivfußballs. Abwarten bei Zé Roberto |
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