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HSV Frauen ringen Turbine Potsdam einen Punkt ab
Die HSV Frauen haben im Nachholspiel gegen Turbine Potsdam an der Sensation geschnuppert. Zwar glich der deutsche Meister Aylin Yarens Führungstreffer noch aus, doch auch das 1:1 (0:0) ist ein Erfolg. ![]() Hamburg – Was für ein Einstand für Aylin Yaren. Erst im Winter war die Offensivkraft vom 1. FC Lübars gekommen. Und gleich in ihrem ersten Spiel – die Nachholpartie des 12. Spieltages gegen den 1. FFC Turbine Potsdam – konnte sie das machen, was eine Stürmerin nun mal am liebsten tut: Ein Tor schießen. Kurz nach dem Wideranpfiff brachte Yaren die HSV Frauen in Führung (48.). Schon in Durchgang eins hatten die Rothosen dem deutschen Meister einen großen Kampf geboten, hatten allerdings auch Glück, als Zietz bereits in der achten Minute einen Foulelfmeter nicht im Tor unterbringen konnte, sondern nur den Pfosten traf. So ging es mit einem torlosen Remis in die Pause, ehe Yarens große Stunde kam. Sie schoss die Hamburgerinnen in Führung. Die Sensation war plötzlich zum Greifen nahe. Ein Sieg gegen Turbine zum Jahresauftakt? Das wäre doch was! Leider blieb es beim Konjunktiv. Ausgerechnet Ex-HSVerin Patricia Hanebeck erzielte den – zugegeben hochverdienten – Ausgleich für die Potsdamerinnen (73.), die weiter enormen Druck machten. Die Spielerinnen in blau berannten das Tor von Bianca Weech. Die entstehenden Räume konnten die Rothosen allerdings nicht nutzen. „Da hat uns die Spritzigkeit von der Bank gefehlt“, musste Feifel erkennen. Der Trainer konnte auf gleich vier Stürmerinnen auf Grund von Verletzungen und/oder Krankheit nicht zurückgreifen.
Doch die Spielerinnen, die er ins Feld geschickt hatte, machten ihre Sache sehr gut. „Potsdam hat in der zweiten Halbzeit enorm viel Druck gemacht. Aber auch wir hatten nach hinten raus noch zwei Chancen, um das Spiel zu gewinnen“, sagte Feifel. Er dachte dabei wohl vor Allem an Aferdita Kamerajs Schuss an die Unterkante der Latte. „Da hat ein Zentimeter zum Sieg gefehlt“, haderte der Trainer. Doch auch so war er zufrieden: „Ein Punkt gegen Potsdam ist ein gutes Ergebnis, dass uns Selbstvertrauen und Aufwind gibt. Wir dürfen nun aber nicht selbstgefällig werden und müssen diese Leistung schon am Sonntag in Duisburg bestätigen.“ Das Spiel im Stenogramm: Hamburger SV: B. Weech - Haye, Meiforth, Simon (25. Saländer), Hepfer - Brüggemann, F. Engel - Kameraj, Ewers, Yaren (90. Bagehorn) - Wich (76. M. Schubert) 1. FFC Turbine Potsdam: Näher - B. Schmidt (21. Cramer), Peter, Singer - Odebrecht, Hanebeck, Zietz, Göransson (60. Vidarsdottir) - Nagasato, I. Kerschowski, Andonova (65. Anonma) Zuschauer: 380 Tore: 1:0 Yaren (48.), 1:1 Hanebeck (73.) Schiedsrichterin: Rafalski (Bad Zwesten) Gelbe Karten: B. Weech, Kameraj / - Bes. Vorkommnisse: Zietz schießt Foulelfmeter an den Pfosten (8.) |
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