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Dienstreise nach Dänemark
Am Wochenende reisten die HSV Frauen zu zwei Testspielen ins dänische Kolding. Trotz zahlreicher Ausfälle zog Trainer Achim Feifel ein zufriedenes Fazit. ![]() Hamburg – Schaut man rein auf das Ergebnis – und ignoriert man, dass dies bei solchen Tests kein Trainer der Welt tut – dann mutet die Bilanz des Wochenendes der HSV Frauen schon ein wenig paradox an. Zu zwei Testspielen waren die Rothosen ins dänische Kolding gereist. Am Sonnabend stand eine Partie gegen den ortsansässigen Frauen-Erstligisten an, 24 Stunden später traf man dann noch auf die männliche U17 des Klubs. Das erste Spiel war eine klare Sache. Mit 8:0 siegten die Hamburgerinnen. Sie waren auf einen Gegner getroffen, dessen zahlreiche U-Nationalspielerinnen allesamt wegen eines Lehrgangs fehlten. „Wir konnten das nutzen, um Spielzüge und unser Offensivspiel zu verfeinern“, konnte Achim Feifel der Situation dennoch viel Positives abgewinnen. „Gegen Jungsmannschaften ist es ja meist genau umgekehrt.“ Diese Aussage bewahrheitete sich dann am Sonntag. Gegen die starke U17 Koldings rannten die HSV Frauen größtenteils hinterher – das 0:9 sprach eine deutliche Sprache. Dennoch waren auch diese neunzig Minuten keine verlorene Zeit für Feifel: „Auch diesem Test gewinnen wir einige wichtige Erkenntnisse ab.“
Ohnehin musste der Übungsleiter bei der Reise in den Norden auf einige Spielerinnen verzichten. Carolin Simon fehlte -sie schreibt im Moment Abitur – genauso wie die weiter im Aufbautraining steckende Jessica Wich. Sie soll, wenn alles glatt läuft, am Donnerstag wieder ins Mannschaftstraining einsteigen. Auch Lena Petermann fehlte in Dänemark. Wann sie zurückkehrt, ist weiter offen. Maike Timmermann musste nach ihrer Fuß-Verstauchung vom Hallenpokal in Magdeburg ebenso pausieren wie Kristina Brenner, die zuletzt zehn Tage krankheitsbedingt hatte passen müssen. Zu allem Übel kam dann auch noch der Ausfall von Nina Brüggemann hinzu, die sich eine schwere Mittelohrentzündung zugezogen hat. Alles andere als optimale Voraussetzungen also. Und trotzdem ist Feifel zuversichtlich, dass in den verbleibenden drei Wochen bis zum Rückrundenauftakt gegen den FC Bayern München noch viel Positives geschehen und die Mannschaft gut vorbereitet sein wird. Dazu sind noch drei bis vier weitere Testspiele geplant, so zum Beispiel am Mittwoch gegen die U17 von Eintracht Norderstedt, am kommenden Sonntag gegen Stockelsdorf und am darauffolgenden Mittwoch gegen die U17 des Niendorfer TSV. |
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