NEWS DEUTSCH ENGLISH Emirates Adidas


Teams HSV-Frauen 22.01.2012
Dramatisches Halbfinalaus beim DFB-Hallenpokal

Am Sonnabend fand in Magdeburg der DFB-Hallenpokal 2012 statt. In einem dramatischen Neunmeterschießen mussten sich die HSV Frauen im Halbfinale dem späteren Turniersieger geschlagen geben. Die C-Mädchen wurden tags zuvor Fünfter.

Hamburg – Was für eine Dramatik! Der Auftritt der HSV Frauen beim diesjährigen DFB Hallenpokal war nichts für schwache Nerven. Die Rothosen verpassten um Haaresbreite den Einzug ins Endspiel, verloren ihr Halbfinale gegen den 1. FFC Frankfurt mit 8:9 im Neunmeterschießen. Nach den zwölf Minuten regulärer Spielzeit hatte es noch 1:1 gestanden. Im zweiten Halbfinale trennten sich der SC 07 Bad Neuenahr und der FCR 2001 Duisburg 1:2. Im Endspiel waren die Duisburger Löwinnen beim 4:0 dann allerdings leichte Beute für das Team aus Frankfurt um Dzsenifer Maroszan, die zur besten Spielerin des Turniers gewählt wurde. 4.682 Zuschauer in der gut gefüllten Magdeburger GETEC-Arena sahen Hallenfußball auf hohem Niveau. Schon im Viertelfinale sorgten die HSV Frauen für ein echtes Highlight. Auch dort endete das Neunmeterschießen 9:8 – diesmal mit dem besseren Ende für die Rothosen, die sich denkbar knapp gegen den FC Bayern München durchsetzen und in die Vorschlussrunde einzogen. Dort war dann bekanntlich Endstation – für Trainer Achim Feifel kein Grund, sich zu grämen: „Wir haben eine insgesamt gute Leistung abgeliefert und den Zuschauern denke ich das eine oder andere mitreißende Spiel geboten. Schade, dass es am Ende nicht mit dem Finale geklappt hat.“ In der Vorrunde hatten die Hamburgerinnen ihre Spiele gegen Bayer 04 Leverkusen (2:1) und den 1. FC Lokomotive Leipzig (2:1) gewonnen, mussten sich lediglich dem 1. FFC Turbine Potsdam geschlagen geben. Der deutsche Meister schied dennoch überraschend früh aus: Schon im Viertelfinale war für die Turbinen nach Neunmeterschießen gegen den SC 07 Bad Neuenahr (3:4) Schluss.

Bereits am Vorabend fand in Magdeburg der Allianz-Hallenpokal für U15-Juniorinnen statt. Zusammen mit dem 1. FFC Turbine Potsdam, dem Magdeburger FFC, dem VfL Wolfsburg, dem FF USV Jena und dem 1. FC Lokomotive Leipzig lieferte sich das Hamburger Team einen offenen Schlagabtausch um den Turniersieg. Platz fünf der Rothosen spiegelte dabei am Ende keinesfalls die teilweise starken Leistungen der von Daniel Frey und Cathy Knobloch betreuten Mannschaft wieder. Wie knapp es zuging, zeigt ein dezidierterer Blick auf das finale Klassement. Dort fällt nämlich neben dem Turniersieg der Nachwuchs-Turbinen auf, dass den Hamburgerinnen gerade einmal ein einziger Treffer fehlte, um statt des FF USV Jena auf Platz drei zu landen. Zweiter wurden die Gastgeber des Magdeburger FFC.   


[Alt-Text]
tabelle
Pl. Mannschaft Spiele +/- Pkt
1.  Dortmund 34 80: 25 81
2.  FC Bayern 34 77: 22 73
3.  Schalke 04 34 74: 44 64
4.  M'gladbach 34 49: 24 60
5.  Leverkusen 34 52: 44 54
6.  Stuttgart 34 63: 46 53
7.  Hannover 34 41: 45 48
8.  Wolfsburg 34 47: 60 44
9.  Bremen 34 49: 58 42
10.  Nürnberg 34 38: 49 42
11.  Hoffenheim 34 41: 47 41
12.  Freiburg 34 45: 61 40
13.  Mainz 34 47: 51 39
14.  Augsburg 34 36: 49 38
15.  Hamburg 34 35: 57 36
16.  Hertha BSC 34 38: 64 31
17.  Köln 34 39: 75 30
18.  K'lautern 34 24: 54 23
footer