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Erfolgreicher Test gegen USV Jena
Im Trainingslager in Bad Blankenburg setzten sich die HSV Frauen mit 1:0 gegen den Liga-Konkurrenten FF USV Jena durch und feierten anschließend in besonderem Rahmen. Bad Blankenburg - Das reichhaltige Essen des Vorabends lag den HSV Frauen noch ein wenig schwer im Magen, als man sich am Mittwochmorgen zum Frühstück in der Sportschule Bad Blankenburg traf. Der allmorgendliche Lockerungslauf war der späten Rückkehr in die Betten am Vorabend geschuldet von Trainer Achim Feifel einmalig ausgesetzt worden. Ohnehin stand dieser vierte Tag im Trainingslager unter einem anderen Zeichen als die von intensiven Einheiten im Mannschaftsverbund gekennzeichneten ersten Tage. Nach dem Frühstück stand Teil eins eines Persönlichkeitsworkshops auf dem Programm, in dem die Mannschaft ihre Stärken und Schwächen als Team analysierte und eine differenzierte Zielsetzungen in den verschiedensten sie selbst betreffenden Bereichen erarbeitete.
Des gestauchten Zeitplans eines Trainingslagers wegen wurde der Workshop in der Mittagszeit unterbrochen – Feifel bat seine Schützlinge zur lockeren Mannschaftseinheit, um letzte Abstimmungen für das am Abend angesetzte Testspiel gegen den Bundesliga-Mitkonkurrenten FF USV Jena zu erarbeiten. Der Trainer war ganz offensichtlich gut vorbereitet auf den Gegner, nutzte er das mittägliche Training doch noch einmal, um ganz gezielt Standardsituationen einstudieren zu lassen. Dieses Wissen konnte die Mannschaft einige Stunden später gut gebrauchen. Nach einigen Spielen gegen Jungsmannschaften war die Partie gegen Jena der echte Härtetest der Vorbereitung. Die Jenaerinnen, die sich selbst eine Woche zuvor in Bad Blankenburg auf die neue Spielzeit der Frauen-Bundesliga vorbereitet hatten, traten stark verändert gegenüber dem letzten Aufeinandertreffen in der vergangenen Saison an und agierten sehr defensivorientiert. Hatte die Feifel-Elf in der ersten (torlosen) Halbzeit noch leichte Probleme mit den sich bietenden Räumen und dem Jenaer Verzicht auf Spielgestaltung, sollte sich dies im zweiten Durchgang ändern. Feifel nutzte das unbegrenzte Wechselkontingent, um immer wieder durchzutauschen, dem nun entstandenen Spielfluss tat das jedoch keinen Abbruch mehr. Vor Allem über die rechte Seite rollten nun immer wieder Angriffe in Richtung Jenaer Tor. Bis zehn Minuten vor dem Schlusspfiff musste sich die HSV-Bank allerdings gedulden, ehe endlich der hochverdiente Führungstreffer fiel. Ana Maria Crnogorcevic war in den Strafraum eingedrungen und statt selbst abzuschließen, bewies sie ein glänzendes Auge für die besser postierte Carolin Simon, die den Querpass nur noch einzuschieben brauchte. |
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