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Sechs Neue auf dem "Walk of Fame"
Sechs Neue schmücken den "Maske Walk of Fame" an der Imtech Arena. Bei einer einstündigen Zeremonie am Uwe-Seeler-Fuß wurden die ehemaligen HSVer Willi Reimann, Thomas von Heesen, Günther Netzer, Udo Bandow sowie postum Branko Zebec und Fritz Laband geehrt. Hamburg - Insgesamt 26 Tafeln, Fuß- und Handabdrücke zierten bislang den "Maske Walk of Fame" am Uwe-Seeler-Fuß an der Imtech Arena. Jetzt stießen gleich sechs neue, geschichtsträchtige, ehemalige Rothosen dazu. Im Beisein vieler hochkarätiger Gäste wurden Günter Netzer, Willi Reiman, Thomas von Heesen, Udo Bandow, Branko Zebec (postum) und Fritz Laband (postum) für ihre Leistungen und ihren Einsatz beim HSV in vergangenen Zeiten geehrt. Jeder der sechs Ausgezeichneten wurde in einer Laudatio eines Wegbegleiters den Anwesenden noch einmal in seinen besten HSV-Momenten vorgestellt.
Zu Beginn der Veranstaltung begrüßte der Initiator des "Maske Walk of Fame", Andreas Maske, die Gäste und gab eine Einleitung über die bisherige Geschichte des Denkmals. Er erklärte, dass ein Gremium, bestehend aus Vertretern des Vorstands, des Seniorenrats, der Supporters und des Museums die Entscheidungen fälle, wer im Osten der Imtech Arena mit einem Hand- oder Fußabdruck, oder mit einer Tafel verewigt wird. Die erste Laudatio widmete der ehemalige HSV-Präsident Dr. Peter Krohn dem Ex-Mittelstürmer Willi Reimann, der in seiner Zeit als Rothosen-Spieler (1974-1981) in kürzester Zeit drei Titel gewann. "Er ist einer der erfolgreichsten HSVer", sagte Dr. Krohn, der für die Verpflichtung des Angreifers mitverantwortlich war. Anschließend wurde postum der frühere Verteidiger Fritz Laband (1950-1956) in der Laudatio von Franz Klepacz geehrt. Ebenfalls postum der ehemalige Erfolgstrainer Branko Zebec (1978-1980), der von Laudator Holger Hieronymus in lobenden Worten benannt wurde. "Es gibt wenige Trainer, über die ich ohne Manuskript eine Rede halten könnte, Brank ist so einer", sagte Hieronymus, der zu seiner Zeit beim HSV unter Zebec spielte und immer noch beste Erinnerungen daran hat. "Er war ein harter Hund. Das kann ich bestätigen. Sein Motto war immer: Erst die Arbeit, dann das Vergnügen. Von Vergnügen habe ich aber wenig gespürt. Er war der härteste Trainer, den ich erlebt habe, aber er formte den erfolgreichen HSV und ohne ihn, da bin ich mir sicher, würde ich heute nicht hier stehen." Der vierte im Bunde war Thomas von Heesen (1980-1994), der in 14 Jahren beim HSV 368 Spiele absolvierte, dabei 99 Tore erzielte und neben zwei Meisterschaften 1983 auch den Europapokal der Landesmeister mit den Hansestädtern gewann. Seine Rede hielt sein HSV-Weggefährte Wolfgang Rolff, zu dem er immer noch eine Freundschaft pflegt. "Thomas ist ein prägender Spieler der Titel-Zeit beim HSV", würdigte Rolff und meinte weiter. "Es ist kein Wunder, dass er einen Platz auf dem Walk of Fame bekommt." Auch der ehemalige Aufsichtsratvorsitzende Udo Bandow, dessen Lobsagung Oliver Bierhoff durchführte, wurde für seine Arbeit beim Hamburger Sport-Verein mit einer Tafel geehrt. "Bei meinen Telefonaten mit ihm redet er gerne und viel über den HSV", berichtete Bierhoff und rechtfertigte die Ehrung: "Wenn man sieht, was Udo für den Verein geleistet hat, dann gehört er hier hin." Die vier anwesenden erhielten passend zu den neuen Fußabdrücken einen Schal mit der Aufschrift "Menschen, die Spuren hinterlassen" und kamen im Anschluss mit alten Weggefährten ins Gespräch, die der Zeremonie beiwohnten. Unter anderem war auch Uwe Seeler an dem ihm gewürdigten Denkmal zu Gast und lauschte interessiert den sechs Ehrungen. |


























