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Carl Jarchow bei der Gemeinschaft der Senioren
Am 4. April 2011 war "Interimsvorsitzenden" Carl Jarchow zu Gast bei den HSV Senioren. Hamburg - Damit konnte selbst der Seniorenrat nicht rechnen, dass der ankündigte Vorstandsvorsitzen-de, Bernd Hofmann, zum Montagstreff am 4. April 2010 sein Amt nicht mehr bekleiden würde. Nun hatten wir den "Interimsvorsitzenden" Carl Jarchow zu Gast. Dieser 4. April war sein 20. Tag in diesem Amt. Und nach eigenem Bekunden hatte er noch vor vier Wochen keinerlei Ahnung, dass ihn die Anfrage des Aufsichtsrats treffen würde.
Der 4. April war auch sonst ein besonderer Tag. Unser Tagungsraum im Hotel Elysee stand für diesen Tag nicht zur Verfügung. So wichen wir aus in die Handwerkskammer, in der der Seniorenrat bereits mehrere andere Veranstaltungen durchgeführt hatte. Diesmal tagten wir im Remter der ehrwürdigen Handwerkskammer, dessen Gebäude in 2016 einhundert Jahre alt sein wird. Im Zunftsaal fanden die 60 Teilnehmer gut Platz an gedeckten Tischen. Es ließ sich nicht nur gut diskutieren, sondern auch gut essen. Der Seniorenrat lud zu einem delikaten Imbiss mit reinem Vollkornbrot, geliefert von der mehrfach ausgezeichneten Bäckerei Effenberger ein. Die Rahmenbedingungen fanden guten Anklang. Wenn einige Gäste noch gewusst hätten, dass in der Tiefgarage nebenan ca. 100 Parkplätze zur Verfügung standen, es wäre fast ideal gewesen! Die guten Rahmenbedingungen sollten aber nicht darüber hinwegtäuschen, dass es wieder reichlich kontroverse Diskussionen gab. Dankenswerterweise hatte Carl Jarchow, gleich zugesagt, zu erscheinen. In guter Tradition hatten sich auch amtierende Aufsichtsräte (Manfred Ertel und Hans- Ulrich Klüver, beide frisch gewählt), aber auch nicht wiedergewählte langjährige Aufsichtsräte (Bernd Enge und Ronny Wulf) eingefunden. Nach einem Eingangsstatement von Carl Jarchow mit seinen ersten Eindrücken und ersten Maßnahmen wurde die Informationspolitik von Vorstand und Aufsichtsrat basisdemokratisch unter die Lupe genommen. Schließlich wären vom Aufsichtsrat in kürzester Zeit drei Vorstände aus ihren Positionen entfernt worden, ohne, dass der Basis, den Mitgliedern, ausreichende und schnelle Begründungen geliefert worden wären. Die frisch gewählten neuen Aufsichtsräte, die vor der Wahl massive Kritik am Aufsichtsrat geübt hätten, wären nun nicht besser vorgegangen. Naturgemäß gab es auch andere Sichtweisen. Verständlicherweise werden die neuen Vorstände eine sehr kritische Bestandsaufnahme der Finanzen und der Entscheidungen ihrer Vorgänger vornehmen. Dennoch müssen schnell Entscheidungen getroffen und den Mitgliedern verständlich gemacht werden. Keine komfortable Situation! Es steht auch der Wunsch zur Verkleinerung des Aufsichtsrats zur Debatte. Es ist nicht ausgeschlossen, dass die Position des von der Gemeinschaft der Senioren zu entsendenden Aufsichtsrates zur Disposition gestellt werden soll. Wir sind aufgefordert, uns vorsorglich dazu eine Meinung zu bilden. Ich persönlich halte es nicht für zielführend, den §17, Absatz 1, zu ändern. Der Satzungsausschuss 2011 tagt 14-tägig öffentlich. Am 5. Mai gibt es einen ersten Zwischenstand zu den Beratungen für alle Mitglieder. |






























