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HSV-er mit Leidenschaft
Vor dem Heimspiel gegen Freiburg trafen sich Harry Bähre, Uwe Seeler und Dieter Horchler zum Gespräch. Hamburg - Vor dem Heimspiel gegen Freiburg jedenfalls konnte ich bei „uns“ Uwe Seeler und Harry Bähre, prominente, kompetente und erfolgreiche HSV-er (und der Gemeinschaft Senioren im HSV zugehörig), eine positive Stimmung ausmachen. Der Verein hätte nach den Unruhen um den vom Aufsichtsrat nicht wieder berufenen Vorstandsvorsitzenden, Bernd Hoffmann, nun die Chance wieder alle HSV-er, einschließlich der Fans, mitzunehmen bei den Entscheidungen im Verein. Sie machten diesbezüglich eine bessere Stimmung im Umfeld aus. Ich will nur hoffen, dass das auch dazu führen wird, dass sich die Lage des Vereins ebenso schnell bessert.
Das obenstehende Foto zeigt, wie gut sich „uns Uwe“ nach dem schweren Verkehrsunfall wieder erholt hat. Der Seniorenrat wünscht dir, lieber Uwe, jedenfalls weiter alles, alles Gute. Dann wirst du in einem halben Jahr in guter Form deinen 75. Geburtstag feiern können. Leider ist Gerd Krug, unser Delegierter im Aufsichtsrat, nach einem schweren Sturz auf Glatteis mit sechs Rippenbrüchen auch acht Wochen danach noch immer ziemlich angeschlagen. Lieber Gerd, wir Senioren im HSV wünschen dir eine gute Besserung und hoffen darauf, dass du im August zu deinem besonderen Geburtstag, (der gleiche wie bei Uwe) wieder ganz fit sein wirst. Dass nicht nur bei den Montagstreffs der Gemeinschaft der Senioren im HSV sondern auch in anderen Vereinen der 1. Bundesliga Mitglieder und Fans emotional, kritisch und fordernd auf Beschlüsse der Vereinsführung und Leistungen ihrer Bundesligamannschaften reagieren, zeigt zunehmend den Wunsch, an Entscheidungen beteiligt zu werden oder diese zumindest zeitnah erläutert zu bekommen. Eine neue Dimension haben diese Wünsche erhalten, in dem sie zu Forderungen werden mit für die Vereine zum Teil unerfreulichen Begleiterscheinungen. Bayern München erfährt das bei der vom Vorstand gewünschten Personalie Manuel Neuer, der als weltbester Torwart von vielen Bayern-Fans ausgepfiffen wurde, weil er für die nächste Saison verpflichtet werden soll. Dies wird einen Wechsel von Schalke nach München nachhaltig erschweren. Oder Schalke 04, wo der neue Trainer Ralf Rangnick, zugibt, seine Entscheidungen „zu einem gewisse Maße“ für die Fans nachvollziehbar fällen zu müssen. Oder beim 1. FC. Köln, wo die Fans für den Fall eines Abstiegs des Vereins unglaubliche Reaktionen „versprechen“. Oder bei Eintracht Frankfurt, wo radikale Fans aus Verärgerung das Trainingsgelände blockieren. Da mag die lautstarke Reaktion einiger unserer Fans im Spiel gegen Freiburg mit Schmähungen und Hohn für die eigene Mannschaft noch harmlos klingen. Von einer „Fankultur“ ist das allerdings weit entfernt und sollte sich nicht wiederholen! Einige Freiburger Spieler zeigten gleich nach dem Spiel ihr Entsetzen über diese Vorgänge, die sie so noch nie erlebt hätten. Wir Senioren im HSV sollten jedenfalls mit gutem Beispiel vorangehen und uns mit Leidenschaft hinter unseren Verein und unsere Mannschaft stellen! Wenn es auch nicht leicht fällt bei einem Grottenkick wie gegen Freiburg Ruhe zu bewahren! Bei aller Enttäuschung und gerechtfertigter Kritik, sollten wir Senioren, die wir vielen anderen gegenüber den Vorteil gehabt haben, selbst aktiv Sport getrieben zu haben, Fairness und Sportsgeist vorleben. |




























