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Verein 28.03.2015
Jaros großer Abschied: Familienfest meets Klassentreffen

David Jarolim sagt Tschüß - und macht sein Abschiedsspiel in seinem Wohnzimmer im Volkspark zu einem großen Wiedersehensfest alter Freunde, Mitspieler und Fans.

Hamburg - Besser kann man ein freies Länderspiel-Wochenende nicht nutzen! 32.000 HSV-Anhänger machten sich am Samstag (28. April) auf den Weg in die Imtech Arena, um HSV-Legende David Jarolim noch einmal gebührend zu feiern. Jaro hatte zu seinem großen Abschiedsspiel in sein Wohnzimmer eingeladen - und alle, aber auch wirklich alle waren gekommen. "Wenn sich jemand ein solches Abschiedsspiel verdient hat, dann du", gab HSV-Vorstandsvorsitzender Dietmar Beiersdorfer seinem alten Schützling, den er einst aus Nürnberg nach Hamburg geholt hatte, mit auf den Weg. "Du bist ein ganz besonderer Mensch und hast für den HSV Besonderes geleistet, genieß diesen Tag mit all deinen Freunden!" 
Da kamen Erinnerungen hoch: Bei den HSV-Allstars trafen sich viele Fan-Lieblinge wie Mladen Petric und Guy Demel.

Und genau das tat Jaro, der in seinen neun Jahren im Trikot des HSV 342 nationale und internationale Pflichtspiele für die Rothosen absolvierte und auch nach Ende seiner aktiven Karriere ein echter HSVer blieb. "Ich bin glücklich und gerührt, dass so viele Fans zu diesem Spiel gekommen sind und so viele alte Kollegen meiner Einladung gefolgt sind", sagte Jaro sichtlich gerührt, nachdem er minutenlang seine Ehrenrunde gedreht und ausgiebig mit der Nordkurve gefeiert hatte. Die HSV Allstars und das überwiegend tschechische Jaro Dream Team begleiteten ihn dabei. Es war wie Familienfest und Klassentreffen in einem - und ganz zum Ende hin verdrückte auch der Himmel ein paar kleine Tränen.

Während des Spektakels war es von oben überwiegend trocken geblieben, dafür blies eine steife Brise. Echtes Hamburger Wetter zum Abschied. Dieser hatte auch viel Hamburg in sich, denn in Jaros letzten 90 Minuten trickste bei den HSV All-Stars Tim Atouba hinten links wie in alten Zeiten, Mehdi Madavikia marschierte - nun gut, nicht mehr ganz so schnell wie früher - auf dem rechten Flügel, Rodolfo Cardoso und Sergej Barbarez zauberten im Zentrum und vorn knipste Mladen Petric. Und so weiter und so fort, denn die Gästeliste las sich wie die HSV-Lieblingsmannschaft im Kicker-Managerspiel aus dem gesamten letzten Jahrzehnt. Aber auch das Jarolim Dream-Team mit den alten Kollegen aus der tschechischen Nationalmannschaft wusste zu gefallen. 

Für die HSV-Anhänger bleibt er für immer einer von ihnen: Fan-Liebling und HSV-Legende David Jarolim.

Zwei-Meter-Mann Jan Koller ist auch heute noch kaum vom Ball zu trennen, Karel Poborsky weiß ebenfalls noch wie man Fußball spielt und ein Jaromir Blazek ist noch immer eine Bank im Tor. Kurzum: es wurde beim 7:5-Erfolg der Allstars viel fürs Auge und das Herz geboten - es war ein großes Treffen unter Fußball-Legenden und Freunden. Und als Jaro kurz vor Schluss auch noch den an ihm selbst verursachten Foulelfmeter, auf den Schiedsrichter Babak Rafati selbstverständlich total zu Recht entschieden hatte, eiskalt zum letzten Treffer der HSV All-Stars im linken Eck versenkte, da war der Tag perfekt. Und der Rest war Gänsehaut.

HSV All-Stars: Dennis Aogo, Tim Atouba, Sergej Barbarez, Stefan Beinlich, Maxi Beister, Rodolfo Cardoso, Guy Demel, Thomas Doll, Jaroslav Drobny, Thorsten Fink, Vahid Hashemian, Marcell Jansen, Mehdi Mahdavikia, Mladen Petric, Bastian Reinhardt, Claus Reitmaier, Piotr Trochowski, Stefan Wächter sowie die Hamburger Amateurfußballer Normann Lessmann und Marcell Meyer als Gewinner einer Wildcard für dieses Spiel. Trainer: Bruno Labbadia und Katze Zumdick.

Jarolim Dream-Team:
 u.a. Tomas Ujfalusi, David Rozehnal, Milan Fukal, Jan Koller, Vladimir Smicer, Karel Poborsky, Pavel Kuka, Lukas Jarolim u.v.m. Trainer: Klaus Augenthaler und Karel Jarolim.

Tore: Für die HSV All Stars trafen Mladen Petric (2), David Jarolim sowie die Wildcard-Spieler Norman Lessmann und Marcel Meyer. Die Tore des Jarolim Dream Teams erzielten Lukas Jarolim (2), Jan Koller (2), Karel Poborsky, Pavel Kuka und Wildcard-Spieler Stefan Kück.

 

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