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Schools4Tomorrow

21.06.17

Partnerland Südafrika

Die Gretel-Bergmann-Schule aus Nettelnburg-Allermöhe erzählt von ihren ersten Erfahrungen mit dem Projekt SCHOOLS4TOMORROW.

Im besinnlichen Nettelnburg-Allermöhe, im Osten Hamburgs, ist zurzeit Vuvuzela-Stimmung. Die zwölfte Klasse der Gretel-Bergmann-Schule bereitet sich auf den WM-Gastgeber von 2010 Südafrika und den am 29. und 30. Juni anstehenden Mini-Gipfel im Volksparkstadion vor. Die Trompeten bleiben ausnahmsweise in der Tasche, die Ohren sind dafür gelauscht und die Stifte gespitzt. Akribisch arbeiteten die 24 Schülerinnen und Schüler der Klasse 12c gemeinsam mit ihrer Partnerschule „Parel Vallei High School“ aus dem „Land der guten Hoffnung“ an der Herausforderung des Mini-Gipfels. Denn dort heißt es, Flagge zu zeigen und die Meinungen des Landes bestmöglich zu vertreten.

 

Erste Einblicke aus dem Arbeitsprozess


Wieso habt ihr euch für das Projekt beworben?

Unsere Klassengemeinschaft bildet das Profil "Globalisierung", welches voraussetzt, dass wir SchülerInnen ein großes Interesse an Politik haben. Als wir erfuhren, dass die Möglichkeit besteht, an der internationalen Politik teilzunehmen, haben wir gemeinsam beschlossen, dass unsere Lehrerinnen uns dort anmelden sollen.

Was waren eure Erwartungen an das Projekt?

Unsere Erwartungen an das Projekt waren, dass wir zum einen neue Einsichten von der internationalen Politik und insbesondere vom G20-Gipfel gewinnen können. Des Weiteren haben wir erwartet, dass wir den Entscheidungsprozess besser mitverfolgen können, wie auch eine Art Mitspracherecht erhalten. Und unsere letzte Erwartung an das Projekt war, dass wir Kontakte zu jungen Menschen aus anderen Ländern knüpfen können.

Inwieweit könnt ihr euch mit eurem Partnerland identifizieren? Gibt es Beispiele?

Wir können uns kaum mit unserem Partnerland identifizieren, da es sich wirtschaftlich und auch politisch von uns unterscheidet. Des Weiteren sind wir in unserer Klassengemeinschaft multikulturell, dies ist bei unserer Partnerschule nicht der Fall. Allerdings haben wir einige SchülerInnen in der Klasse, die sich aufgrund ihrer Heimat Länder (z.B. Indien) mit Südafrika und dessen Forderungen an die internationale Politik identifizieren können.

Was waren die Herausforderungen am Anfang?

Einige Male hatten wir etwas Schwierigkeiten, die gestellten Aufgabenstellungen zu verstehen. Zudem war es eine ziemliche Herausforderung, sich nur auf ein Thema und eine Forderung zu einigen. Dennoch lief alles gut.

Sind während des Projektes bisher Probleme aufgetaucht? Wenn ja, wie konnten diese Probleme gelöst werden?

Bis zum heutigen Zeitpunkt sind kaum Probleme aufgetreten. Es kam vor, dass wir technische Probleme hatten, da wir uns zuerst in das Programm (Online-Plattform) einarbeiten mussten.

Wie die Gretel-Bergmann-Schule sich am letzten Juni-Wochenende beim Mini-G20-Gipfel schlägt, bleibt abzuwarten. Eins ist jedoch klar! Die Schüler und Schülerinnen bemühen sich um eins ganz besonders – dem Land Südafrika eine Stimme zu geben!