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Karrierebegleitung und Bildungspartner

Der HSV bildet Stand- und Spielbein aus

Neben der Entwicklung als Fußballer steht auch die Ausbildung der Persönlichkeit der Spieler bei den Rothosen im Vordergrund. 

Ein wichtiger Bestandteil der Ausbildung unserer Nachwuchstalente ist die außersportliche Begleitung aller Nachwuchsspieler, beginnend von der Grundlagenmannschaft der U11 bis hin zur Übergangsmannschaft der U21. Im internen Sprachgebrauch wird in diesem Kontext beim HSV vom „Standbein“ der Spieler gesprochen, welches nicht weniger bedeutend ist als die Ausbildung des „Spielbeines“, also der eigentlichen fußballerischen Entwicklung. 

Schulkoordinator und Karrierebegleiter Matthias Hellmig bei der Arbeit.
Schulkoordinator und Karrierebegleiter Matthias Hellmig bei der Arbeit.

Die Karriere nach der Karriere schon vor der Karriere im Blick

Der Verein ist stets darauf bedacht, Stand und Spielbein im Gleichgewicht zu halten. „Ich bin der festen Überzeugung, dass sich bei einer intakten Persönlichkeitsentwicklung, mündend in einem für jeden Spieler höchst möglichen Schulabschluss, gezielt gefördert durch eine außersportliche Karrierebegleitung, die sportliche Erfolgsaussicht steigert“, sagt Matthias Hellmig, der neben seiner Tätigkeit als Schulkoordinator auch als Karrierebegleiter im NLZ Ansprechpartner für alle Spieler, Eltern, Bildungspartner und die Trainerteams ist, wenn es um Fragen neben dem Sport geht. Eine Duale Ausbildung widerspricht in keinster Weise dem Traum der Spieler, es zum Fußball-Profi zu schaffen. Im Gegenteil. Die Jungs werden in der Form unterstützt, dass ein mündiger Spieler mit einem theoretischen Background befähigt ist, sich schon vor dem Start der Karriere für die Karriere nach der Karriere abzusichern. „Das nimmt den Nachwuchsspielern den Druck, auf dem Platz unbedingt funktionieren zu müssen und ermöglicht Ihnen somit eine gewisse Leichtigkeit auf dem Platz“, meint Hellmig. „Neben der engen schulischen Begleitung unserer Spieler bieten wir darum gezielt Workshops für unsere Mannschaften an, welche zu ihren Jahrgängen passen. Als Beispiele lassen sich für die U15/U16 das Bewerbungscoaching nennen, für die U17/U19 das Thema Plan B – Karriere nach der Karriere – und für die Perspektivspieler das Thema Soziale Medien , um nur einen kleinen Auszug aus dem Workshop-Portfolio zu geben“, so Hellmig weiter.

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Ole Wohlers (2.v.l) ist nach Jakob Golz der zweite Spieler, der eine Ausbildung bei der Allianz absolviert.
Ole Wohlers (2.v.l) ist nach Jakob Golz der zweite Spieler, der eine Ausbildung bei der Allianz absolviert.

„Ich bin sehr froh über die gute und enge Kooperation mit der Allianz.“ Schulkoordinator und Karrierebegleiter Matthias Hellmig

Die Workshop-Themen werden intern diskutiert und vereinbart, um sie dann mit den eigenen Fachleuten, aber auch mit externen Partnern durchzuführen. An erster Stelle ist hier der HSV-Bildungspartner, die Allianz, zu nennen. Die Allianz bietet neben den Workshop-Themen wie „Bewerbungscoaching“ oder dem Modul „My Finance Coach“ Spielern zudem die Möglichkeit, in ausgewählten Agenturen Praktika zu fußballfreundlichen Zeiten durchführen können. Auch beim Thema „Ausbildung“ und „Dualer Studiengang“ arbeitet die Versicherung eng mit dem HSV zusammen. „Ich bin sehr froh über die gute und enge Kooperation mit der Allianz. Es ist eine Win/Win Situation, da unsere Jungs gemessen an unseren Werten Bescheidenheit, Siegeswille, Teamgeist, Kritikfähigkeit und Leistungsbereitschaft eine zielorientierte und disziplinierte Persönlichkeit mitbringen müssen. Im Gegenzug ermöglicht uns die Allianz, unter Rücksichtnahme auf den Fußball, den Plan B unserer Spieler zu verfolgen“, erklärt Matthias Hellmig. Bei Hellmig selbst gilt das „Prinzip der offenen Tür“. Jeder Spieler kann sich beim Dipl.-Sozialpädagogen mit dem Schwerpunkt Sport und Dipl.- Fußballmanager (IST) kurzfristigen und präventiven Rat holen. Insbesondere extrovertierte Spieler benötigen neben dem Platz eine enge Begleitung in Form von persönlichen Gesprächen oder der Netzwerk-Arbeit in Form von Schul- und/oder Elterngesprächen. „Ich versuche, jeden Spieler individuell dort abzuholen, wo er gerade ist, nehme jeden mit seinen Ecken und Kanten ernst und helfe sehr gerne“, so Hellmig. 

„Ein gutes Netzwerk ist unumgänglich“

Im Einzelfall, das heißt je nach Interessenlage der Spieler, arbeiten wir mit den unterschiedlichsten Unternehmen aus den verschiedensten Branchen zusammen. „In der Bewerbungsphase, sei es für ein Praktikum oder für eine Ausbildung, stehe ich den Jungs bei der Erstellung der Bewerbungsunterlagen bis hin zur Vorbereitung auf das Bewerbungsgespräch zur Seite, nehme bei Bedarf auch Kontakt zu den Unternehmen auf, um sie schon während der Bewerbungsphase für die parallel laufende fußballerische Ausbildung in unserem Nachwuchsleistungszentrum zu sensibilisieren“, macht Hellmig deutlich. "Eine Verzahnung der verschiedenen Bereiche ist hier unumgänglich, genauso wie ein gutes Netzwerk“, stellt Hellmig seine facettenreiche Arbeit abschließend da.

Und hier geht es zu unserem Bildungspartner Allianz.

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