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Markus Gisdol: "Zuhause sind wir eine Macht, wenn..."

Pressekonferenz

24.11.17

Markus Gisdol: "Zuhause sind wir eine Macht, wenn..."

In der Pressekonferenz vor dem Heimspiel gegen die TSG Hoffenheim sprach Trainer Markus Gisdol über die aktuelle Personalsituation, die Heimstärke und den Lieblingsgegner von Aaron Hunt.

Die letzten zwei Tage verbrachte Markus Gisdol im heimischen Bett. Eine Virusinfektion legte den Übungsleiter der Rothosen nieder. Bei der heutigen Pressekonferenz vor dem Heimspiel gegen die TSG Hoffenheim am Sonntag (26. November, ab 15:15 Uhr live im HSVnetradio) saß der 46-jährige Fußballlehrer aber gestärkt auf dem Podium. „Mir geht es wieder besser. Die Krankheit war natürlich nicht schön, aber genau für solche Fälle hat man einen Trainerstab, der das Programm dann eins zu eins so umsetzt, wie wir es vorher geplant hatten“, so Gisdol.

Nun geht der Blick wieder mit allen Augen auf die kommende schwere Aufgabe gegen die Kraichgauer, die gestern noch in der Europa League aktiv waren. „Natürlich habe ich mir das Spiel angeschaut. Schade, dass der Europa-League-Traum nun zu Ende gegangen ist. Das Spiel hätte gestern aber auch andersherum ausgehen können“, befand der HSV-Coach und erklärte, dass er am Sonntag wieder eine ganz andere Hoffenheimer Mannschaft im Volksparkstadion erwartet.

Im Detail sprach Markus Gisdol in der Pressekonferenz unter anderem über …

Aaron Hunt steht im HSV-Trikot auf dem Platz.
Erfolgsgarant: Mit Aaron Hunt holte der HSV in dieser Saison zehn Punkte, ohne ihn nicht einen einzigen. Gegen Hoffenheim erzielte der Mittelfeldspieler das letzte Mal zwei Tore.

… das Personal: Andre Hahn hat es noch ein bisschen schwerer erwischt als mich. Es sieht so aus, dass es für das Wochenende nicht reichen würde. Bei Aaron Hunt haben wir Hoffnung, dass er heute das Training wieder aufnehmen kann. Und dann müssen wir schauen, wie der Körper auf die Belastung reagiert. Für Albin Ekdal kommt das Spiel auf jeden Fall zu früh, er kann noch nicht eingesetzt werden.

… Aaron Hunt und seine gute Bilanz gegen Hoffenheim: Wir haben natürlich gute Erinnerungen an das letzte Heimspiel gegen Hoffenheim, vor allem der Ausgang des Spiels war sehr gut (2:1, Anm. der Red.). In der Zwischenzeit ist aber eine Menge passiert. Jetzt davon auszugehen, dass ein Spieler, der in einem Spiel vor einem halben Jahr eine gute Leistung gebracht hat, im nächsten Spiel gegen den Gegner automatisch gesetzt ist, ist nicht der Fall. Dann wäre es ja immer einfach mit den Aufstellungen. Wir haben momentan mehrere Optionen in der Offensive. Da ist noch keine Entscheidung gefallen.

… die Heimspiele: Ich möchte, dass wir unsere immense Heimstärke, die wir über eine lange Zeit entwickelt haben, auch wieder entfalten. Wir haben auch in dieser Saison, außer gegen die drei Top-Clubs, gegen die wir keine Punkte gemacht haben, trotzdem gute Heimspiele gezeigt. Wir haben in der letzten Saison dadurch den Klassenerhalt gesichert. Zuhause sind wir eine Macht, wenn wir alles reinwerfen. Es ist dann sehr schwer gegen uns zu bestehen. Diese Attribute wollen wir wieder voll einbringen, auch gegen scheinbar übermächtige oder stärkere Gegner, und die Spiele gewinnen.

… den Gegner: Hoffenheim ist eine Mannschaft, die ein sehr gutes Potenzial in ihrer Systematik hat. Sie spielen sehr variabel, sind schwer ausrechenbar und wechseln auch während des Spiels ihre Formation. Auch personell wechseln sie häufig. Nach dem Europapokalspiel rechne ich zum Beispiel wieder mit Gnabry und Uth in der Startelf. Das gesamte Mannschaftskonstrukt ist schwer ausrechenbar. Das macht es nicht leichter, gegen sie zu spielen.   

… die aktuelle sportliche Situation: Es ist klar, dass der Blick nur bis Sonntag geht. Wir wissen, dass wir bis zur Winterpause noch drei Heimspiele haben. In diesen wollen wir so gut wie möglich punkten. Sonntag soll damit begonnen werden. Die Gesamtsituation zu bewerten, können wir machen, wenn Winterpause ist. Dann können wir schauen, wie wir abgeschnitten haben. Vorher brauchen wir keine Energie dafür verschwenden. Keiner Mannschaft tut es gut, zu weit nach vorne zu schauen.

 

Die komplette Pressekonferenz seht ihr bei HSVtv.