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U19 erwischt gebrauchten Tag

Nachwuchs

13.02.17

U19 erwischt gebrauchten Tag

A-Junioren des HSV unterliegen Werder Bremen mit 2:7. 

Es gibt so Tage, an denen läuft einfach nichts zusammen. An denen man in den entscheidenden Situationen immer den Kürzeren zieht. Die U19 des HSV erlebte ausgerechnet im Nordderby gegen Werder Bremen wie sich das anfühlt. „Das war ein rabenschwarzer Tag für uns“, sagte U19-Trainer Daniel Petrowsky, der mit seinem Team an der Weser letztlich mit 2:7 verlor. Es war die vierte Saisonniederlage für die Hamburger in der A-Junioren-Bundesliga. 

HSVer Derrick Köhn (r.) im Zweikampf mit einem Bremer.
Derrick Köhn (r.) sorgte mit seinem Treffer zum 2:1 zwischenzeitlich für Hoffnung.

Trainerwechsel erfüllt Zweck 

Im Vergleich zur Vorwoche schickte Petrowsky eine minimal veränderte Elf auf den Platz. Semih Halavurta fehlte, dafür rückte Luca Brügmann in die Startelf. Außerdem durfte Michael Kyeremeh für Nikita Bondar starten. Die Bremer mussten im Gegensatz dazu mit einer großen Umstellung auf der Trainerbank klarkommen: Marco Grote, erst am vergangenen Mittwoch vom U17- zum U19-Coach befördert, bestritt sein erstes Spieltagwochenende. Und das war mehr als bescheiden losgegangen. Nach dem 1:0-Sieg des JFV Nordwest gegen Eintracht Braunschweig waren die Bremer vor dem Match gegen die Rothosen auf den letzten Tabellenplatz abgerutscht.

Sinnbildlich: Julian Ulbricht (l.) kommt einen Schritt zu spät.
Sinnbildlich: Julian Ulbricht (l.) kommt einen Schritt zu spät.

Die Bremer bestraften alle Fehler eiskalt 

Doch das schien sie nicht verunsichert zu haben. Schon in der zweiten Minute verwandelte Melvin Krol einen Foulelfmeter zum 1:0. In der Folge präsentierten sich die Gastgeber deutlich wacher. Selbst die wenigen Erfolgserlebnisse der HSV-Kicker konterten die Bremer gnadenlos. Dem 1:2-Anschlusstreffer durch Derrick Köhn (36.) folgte prompt das 3:1 durch Luca Horn (40.) sowie das 4:1 durch Krol. Die Hoffnung, die nach dem 4:2 durch Nikita Bondar noch einmal kurz aufflammte (69.), erstickte Werder mit den Toren zum 5:2 (71.) und 6:2 (73.). „Wir haben zu viele extreme individuelle Fehler gemacht und Bremen hat diese eiskalt ausgenutzt“, bilanzierte Petrowsky. Werder hat dank des klaren Erfolgs die Abstiegsränge verlassen, die U19 des HSV bleibt hingegen weiterhin Vierter.

Das Spiel im Stenogramm:

HSV U19: Golz – Pfeiffer(46. Ambrosius), Storb (46. Knost), Isermann - Drawz, Geißen, Brügmann, Köhn – Kyeremeh (67. Bondar), Ulbricht, Opoku. 

Weiter im Kader: Clasen, Vergin.

Werder Bremen: Seide – Daube (81. Tegeder), Brünning, Krol, Horn, Vollert, Hoppe (63. Young), Plautz, Cyriacks (85. Böhning), Lewald, Hahn (75. Wix).

Tore: 1:0 Krol (2./FE), 2:0 Hoppe (31.), 2:1 Köhn (36.), 3:1 Horn (40.), 4:1 Krol (48.), 4:2 Bondar (69.), 5:2 Hahn (71.), 6:2 Young (73.), 7:2 Horn (81.). Schiedsrichter: Marco Gewecke.

(Kopie 1)