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Sichtung

Unsere Kinderperspektivteams

Das Kinderperspektivprojekt des HSV umfasst eine regionale Talentförderung für die Jahrgänge U9, U10 und U11 und soll Kindern den Leistungsdruck nehmen.

Talente erkennen und fördern, ohne die Kinder aus ihrer gewohnten Umgebung herauszunehmen: Dieses Ziel verfolgen die Kinderperspektivteams beim HSV. Dabei sollen die Nachwuchsspieler möglichst lange in ihrer gewohnten sozialen Umgebung ihres Heimatvereins trainieren. Zusätzlich erhalten sie in regelmäßigen Abständen ein Training durch die HSV-Trainer, die sie so langsam an das Konstrukt des Nachwuchsleistungszentrums heranführen. Bereits seit sieben Spielzeiten besteht das Projekt, welches zu einer festen Institution innerhalb der Ausbildungs- und Scoutingarbeit im Leistungszentrum geworden ist.

Das Team um Maximilian Franke, Bislim Miroci, Kristin Witte, Thomas Nagel, Frederick Duteau, Rico Baltruschat und Torben Wacker beobachtet und dokumentiert die Entwicklung der jungen Spieler in den zwei- bis vierwöchentlich stattfindenden Einheiten langfristig an insgesamt drei Standorten im Stadtgebiet. Dezentrales Training mit kurzen Anfahrtswegen, die gewohnte Umgebung und kein Leistungsdruck wie beispielsweise bei einem Probetraining – darum geht es bei den Kinderperspektivteams. 

Schließlich ist es im Kindesalter extrem schwierig, eine langfristige Leistungsdiagnose abzugeben, wie Frederick Neumann, Koordinator des Kinderperspektivprojekts, erklärt. Entsprechend hoch sei die Fehleranfälligkeit. „Kinder sollen bei uns immer auch Kinder bleiben dürfen. Wir wollen sie nicht emotional überfrachten, sondern behutsam an das Konstrukt eines Nachwuchsleistungszentrums heranführen. Deshalb lernen wir sie, ihre Familien, ihren sozialen und ihren schulischen Hintergrund zwei Jahre lang über unsere Kinderperspektivteams kennen, ehe sie mit der U11 in unseren regulären Trainings- und Spielbetrieb starten. Nach zwei Jahren suchen wir dann die Spieler aus, bei denen wir überzeugt sind, dass wir sie im Idealfall bis zur U19 halten können.“ 

Neben den regelmäßig stattfindenden Trainingseinheiten nehmen die Kinder mehrmals jährlich an ausgewählten Leistungsvergleichen und Turnieren teil, damit die Jungs sich auch im Wettkampf präsentieren und weitere hilfreiche Erfahrungen sammeln können. Maximilian Franke, der im NLZ als Leiter des Regionalscoutings tätig ist, führt aus: „Wir haben eine Verantwortung für die jungen Spieler und wollen sie über dieses Instrument begleiten, fördern und fordern und zum richtigen Zeitpunkt eine Prognose stellen, ob sie es eines Tages ganz zum HSV schaffen können.“

Ansprechparnter

Funktion

Kontakt

Frederick Neumann

Koordinator der Kinderperspektivteams

frederick.neumann@hsv.de

Maximilian Franke

Leiter Regionalscouting

maximilian.franke@hsv.de