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"Eine hervorragende Teamleistung"

Stimmen zum Spiel

11.02.17

"Eine hervorragende Teamleistung"

Mit einem 3:0-Auswärtssieg entführt der HSV als erster Bundesligist die volle Punktzahl aus Leipzig. Dementsprechend glücklich präsentierten sich die Rothosen nach der Partie. HSV.de hat die Stimmen zum Spiel. 

Was für ein Nachmittag in der Arena in Leipzig: Der HSV gewinnt dank einer geschlossenen Mannschaftsleistung und einem leidenschaftlichen Auftritt als erstes Team auf Leipziger Boden. Unterstützt von den über 4.000 mitgereisten HSV-Anhängern gaben die Rothosen dabei über die gesamten 90 Minuten kein Stück nach und durften nach Treffern von Kyriakos Papadopoulos, Walace und Aaron Hunt verdient jubeln. Nach dem Spiel zeigten sich die Protagonisten in der Mixed Zone der Arena dementsprechend zufrieden. Jeder habe sich für den anderen zerrissen und der gute Teamspirit mache die jüngsten Erfolge möglich. HSV.de hat die Stimmen zum Spiel.

Kyriakos Papadopoulos: Bei Leipzig hat es nicht für mich gepasst. Natürlich war es deshalb für mich etwas Besonderes, heute hier zu spielen. Ich wollte unbedingt gewinnen und zeigen, was ich kann. Ich freue mich, dass es geklappt hat, wir gewonnen haben und ich ein Tor erzielen konnte. Ich bin jetzt beim HSV und fühle mich total wohl. Der HSV ist ein super Klub und wir funktionieren als Team gut, jeder kämpft für jeden. Ich bekomme zudem vom Trainer das nötige Vertrauen. Das hat man bei meinem Torjubel gemerkt. Dass ich meinen Arm gezeigt habe, hatte keinen besonderen Grund. Ich wollte einfach zeigen, dass ich ein Spieler bin, der helfen kann.  

Papadopuolos und Wallace bejubeln den HSV-Treffer.
Papadopoulos und Wallace waren zur richtigen Zeit mit dem Kopf zur Stelle und brachten den HSV mit 2:0 in Führung.

Walace: Das war ein super Spiel - Gratulation an die gesamte Mannschaft! Bei meinem Tor habe ich einfach geköpft und dann flog der Ball gefühlt wie in Zeitlupe ins Tor. Das war mein erstes Tor überhaupt mit dem Kopf. Natürlich freue ich mich über so einen Einstand, das hätte ich nicht erwartet. Ich wurde im Vorfeld taktisch perfekt eingestellt und bin insgesamt sehr gut vorbereitet auf diese neue Situation beim HSV. Im Spiel selbst klappt die Kommunikation dann sehr gut über die Gestik. Ich muss und will noch weiter jeden Tag besser werden. Die Bundesliga hat ein viel höheres Niveau als die Liga in Brasilien. Hier geht es viel schneller und intensiver zur Sache. Ich bin hergekommen, um zu wachsen. 

Rene Adler: Wir waren auf den Gegner perfekt eingestellt. RB Leipzig presst extrem, deshalb darfst du gar nicht erst in ihre Fallen tappen, sondern musst in die Räume hinter der Abwehr spielen. Das haben wir sehr gut gemacht. Es wurde Zeit, dass wir nach Ecken auch Tore machen. Das ging statistisch ja gar nicht mehr schlechter. Wir haben jetzt aber auch das nötige Quäntchen Glück auf unserer Seite. Auch die Erfolge geben Rückenwind und sorgen dafür, dass man die Bälle selbstbewusster reinschlägt. Für mich persönlich war es eine besondere Rückkehr nach Leipzig und gepaart mit dem Sieg ist das ein wunderschöner Tag. Wir müssen jetzt an diese Leistung anknüpfen, weiterhin diese Einstellung an den Tag legen!    

Nicolai Müller: Ich bin selbst überrascht, dass mir drei Torvorlagen gelungen sind. Das hatte ich bisher auch noch nicht. Für mich sind Tor und Vorlage eigentlich gleichwertig - beim Tor jubelt man vielleicht intensiver, aber es sind beides Scorerpunkte. Der Trainer hat mich zuletzt gefragt, ob ich Ecken schießen kann und ich habe geantwortet: Warum nicht? Sie kamen heute irgendwie perfekt rein und waren unser Dosenöffner. Insgesamt war das eine perfekte Woche mit drei Siegen und drei Spielen zu Null. Wir sind ein super Team und ich freue mich, dass jeder Einzelne in dieser Woche etwas beitragen konnte. 

Bobby Wood: Das war eine super Teamleistung. Wir haben einen tollen Fight abgeliefert und hatten bei den Standardsituationen die nötige Überzeugungskraft. Papa und Walace haben das jeweils richtig gut gemacht. Sie bringen noch einmal eine andere Qualität ins Team. Nicht nur offensiv, sondern vor allem in der Defensive, wo wir jetzt zum dritten Mal in Folge zu Null gespielt haben. 

Gisdol jubelt an der Seitenlinie mit geballter Faust.
Markus Gisdol hat allen Grund zur Freuide, bremst aber auch gleich die Euphorie: "Das war nur ein kleiner Schritt".

Jens Todt: Der Trainer hat das Team taktisch perfekt auf das Spiel eingestellt und es ist genauso verlaufen, wie wir uns das ausgemalt haben. Das war eine hervorragende Teamleistung: Jeder hat sich für den anderen zerrissen! Wir dürfen dabei aber nicht vergessen, dass das Spiel viel knapper war, als es das Ergebnis erahnen lässt. Die Partie stand Spitz auf Knopf. Wenn Leipzig im passenden Moment den Anschluss erzielt, dann wäre es nochmal eng geworden. Aber wir haben es als Team überragend gemacht und uns gewehrt. Siege erleichtern dabei alles - vor allem aktuell die Integration der Neuzugänge. Jetzt erwartet uns in der nächsten Woche wieder ein anderes Spiel, auf das wir vorbereitet sein müssen. 

Markus Gisdol: Wir haben heute eine perfekte Englische Woche, mit der so nicht zu rechnen war, mit einem tollen Sieg zu Ende gebracht. Dazu möchte ich aber gleich an dieser Stelle sagen: Wir sollten es nicht überbewerten. Auch das waren nur kleine Schritte. Heute ist es uns gut gelungen, die Stärken des Gegners nicht aufflackern zu lassen. Im Spielaufbau haben wir sehr kompromisslos gespielt und sind nicht in die Pressingfallen reingetappt. Das war der Schlüssel zum Erfolg. Dazu hatten wir in den entscheidenden Situationen dann alles auf unserer Seite. Wir haben verdient gewonnen, aber sollten wie gesagt diesen Sieg nicht überbewerten. Aber so eine Leistung darf man gern mal loben.

Ralph Hasenhüttl: Wir haben kein gutes Heimspiel gemacht. Wir waren mit ein paar Spielern auf den Platz, die nach der Grippe Erkrankung wieder zurückgekommen sind. Es war aber zu erkennen, dass es nicht leicht ist, sofort wieder an die Top-Leistung anzuknüpfen. Wir haben unsere Chance zu Beginn des Spiels nicht gemacht und danach den Gegner stark gemacht. Wir hätten nur eine Chance gehabt, wenn der Schuss von Yussuf, der an den Außenpfosten geht, reingeht, damit du den Gegner in Stress-Situationen bringst. Die Präzision hat in fast allen Momenten gefehlt. Wir haben den HSV kaum in Bedrängnis gebracht. Deshalb haben wir das Spiel auch verdient verloren.

 

Die Stimmen zum Spiel seht ihr bei HSV total!