Zum Inhalt springen

Der Faktencheck zum Heimspiel gegen den SC Paderborn

Spieltags-Fakten

06.12.18

Der Faktencheck zum Heimspiel gegen den SC Paderborn

Ein seltenes Duell, angriffslustige Paderborner und Gefahrensituationen nach Standards. Der Faktencheck zum Heimspiel gegen den SC Paderborn hält einige interessante Informationen bereit. 

#1 Seltenes Duell

Der Hamburger SV traf seit 1963 erst in drei Pflichtspielen auf den SC Paderborn. Zweimal in der Bundesliga-Saison 2014/15 (1 Sieg, 1 Niederlage) sowie einmal im DFB-Pokal (1 Niederlage). Wenn beide Teams am morgigen Freitagabend (7. Dezember) aufeinandertreffen, dann wird dieses Duell für die meisten Spieler auf und neben dem Platz absolutes Neuland sein. Auf Seiten des HSV ist Pierre-Michel Lasogga der einzige Spieler, der in einem Pflichtspiel für Hamburg gegen Paderborn auf dem Platz stand. Aus dem aktuellen Paderborner Kader waren dazu nur Uwe Hünemeier (dreimal) und Kapitän Christian Strohdiek (einmal) gegen den HSV im Einsatz.

Für HSV-Profi Khaled Narey geht es in dieser Partie zudem gegen seinen ehemaligen Club. Während der Spielzeit 2015/16 war der Deutsch-Togolose als Leihspieler für die Ostwestfalen aktiv. 

#2 HSV und SCP in Form

Der HSV ist seit zehn Pflichtspielen unbesiegt (6 Siege, 4 Remis) und steht mit 31 Punkten an der Tabellenspitze der 2. Fußball-Bundesliga. Länger ohne Pflichtspielniederlage blieben die Rothosen letztmals vor rund elf Jahren unter Huub Stevens (11 Partien zwischen Dezember 2007 und Februar 2008). Auch der SC Paderborn ist derzeit in einer guten Verfassung. Der Aufsteiger verlor nur eines der letzten acht Zweitliga-Spiele (3 Siege, 4 Remis) und hat nach 15 Spieltagen 22 Punkte auf dem Konto. Die Ostwestfalen spielen damit die viertbeste Zweitliga-Saison ihrer Vereinshistorie – mehr Punkte nach 15 Spielen hatten sie zuletzt in der Saison 2012/13 (23).

Khaled Narey im Zweikampf
Khaled Narey trifft am Freitag auf seinen ehemaligen Arbeitgeber. Für den SCP markierte Narey in 13 Spielen einen Treffer und zwei Torvorlagen.

#3 Angriffslustige Paderborner

Der SC Paderborn 07 erzielte an den ersten 15 Spieltagen 33 Tore und hat damit die zweitmeisten Treffer aller Zweitligisten erzielt – nur der 1. FC Köln traf häufiger (39-mal) in dieser Spielzeit. Zuvor erreichte der SCP diese Marke im Unterhaus frühestens am 20. Spieltag (in der Aufstiegssaison 2013/14). Zudem sind die Paderborner in dieser Spielzeit für torreiche Begegnungen bekannt. Am 5. Spieltag gewann die Mannschaft von Trainer Steffen Baumgart überraschend mit 5:3 in Köln, in Heidenheim feierte der Aufsteiger einen 5:1-Erfolg. Die Partie gegen Holstein Kiel endete 4:4.

#4 Gefährlich nach Standards

Die Rothosen sollten sich im kommenden Spiel vor allem vor den Paderborner Standardsituationen in Acht nehmen oder besser noch, diese komplett vermeiden. Die Ostwestfalen haben zwölf ihrer 33 Tore nach einem ruhenden Ball erzielt. Vier direkte Freistoßtore durch Top-Torjäger Philipp Klement (9 Tore insgesamt) sind ligaweiter Bestwert.  

#5 Wachsam bleiben

Wie in jedem Spiel sonst auch üblich sollte der HSV aber vor allem in der Begegnung mit dem SC Paderborn 07 über die kompletten 90 Minuten die Konzentration hochhalten. Der Aufsteiger erzielte in der laufenden Spielzeit bereits fünf Tore ab der 90. Spielminute (inkl. Nachspielzeit). Zuletzt traf Julius Düker für den SCP zum 2:2-Ausgleich im Derby gegen Arminia Bielefeld in der letzten Spielminute.


Alle Informationen zum Heimspiel gegen den SC Paderborn findet ihr wie immer
unter hsv.de/spieltag

(Kopie 1)