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1:0 - Narey-Treffer bringt HSV-Heimsieg

Spielbericht

07.12.18

1:0 - Narey-Treffer bringt HSV-Heimsieg

Der Hamburger SV hat das letzte Heimspiel des Jahres 2018 im Volksparkstadion gegen den SC Paderborn 07 mit 1:0 gewonnen. Das Tor des Tages erzielte Khaled Narey.

Am Freitagabend konnte der HSV gegen den SC Paderborn 07 einen knappen, aber insgesamt verdienten 1:0-Heimsieg (1:0) einfahren. Die Rothosen starteten druckvoll in die Partie und kreierten in den ersten Minuten vor allem über den aktiven Khaled Narey einige vielversprechende Chancen. In der 11. Minute belohnte der Flügelflitzer sich und den HSV für den furiosen Beginn mit seinem ersten Pflichtspiel-Heimtor. Während die Hausherren in der ersten Hälfte klar überlegen waren, kamen die Ostwestfalen engagiert aus der Kabine und erarbeiteten sich im zweiten Durchgang einige Torraumszenen. Am Ende fehlte den Gästen aber die entscheidende Durchschlagskraft, so dass die Hamburger, die in der Schlussphase noch einige hochkarätige Konterchancen liegen ließen, die drei Punkte in Hamburg behielten. 

Khaled Narey erzielt den 1:0-Führungstreffer.
Zuckerstart für den HSV und Khaled Narey: Der agile Flügelflitzer belohnte sich in der 11. Minute bei seiner dritten vielversprechenden Chance mit dem 1:0-Führungstreffer.

Nareys Blitzstart...

Im letzten Heimspiel des Kalenderjahres 2018 vertraute HSV-Trainer Hannes Wolf den selben elf Akteuren, die in der Vorwoche den jüngsten Erfolg bejubeln durften, und nahm dementsprechend keine Wechsel in seiner Startformation vor. Zudem hatten sich die Rothosen ein Ziel gesetzt. Sie wollten sich zum Heimabschluss mit einem guten Auftritt von den eigenen Fans im Volksparkstadion verabschieden. Dieses Vorhaben untermalten sie unverkennbar von der ersten Spielminute an. 

Mit viel Schwung und einem großen Offensivdrang startete der HSV in die Partie und machte den Gästen aus Paderborn von Anfang an deutlich, dass der Sieg in diesem Spiel nur über sie gehen würde. Dabei lauerte die Gefahr seitens der Rothosen vor allem auf ihren schnellen Flügelflitzern. Allen voran Khaled Narey erwischte dabei ein Start nach Maß. Innerhalb der ersten zehn Minuten kam er gleich zweimal gefährlich zum Abschluss, wobei zweiterer am Außenpfosten landete (4.). Doch aller Dinge sind bekanntlich drei, und so ließ es sich der Deutsch-Togolose nicht nehmen, den Ball bei seinem dritten Versuch gekonnt ins linke untere Eck zur 1:0-Führung (11.) einzunetzen. Der SC Paderborn zeigte sich vor allem in diesen ersten Spielminuten von dem zielstrebigen Hamburger Offensivdrang beeindruckt. Es brauchte einige Minuten, bis sich die Gäste ins Spiel einfanden und selbst in Aktion traten. Ein satt getretener Freistoß von Philipp Klement strich die Latte (16.). In der Folge stand der HSV in der Defensive gut und dominierte fortan das Spiel, ohne aber weitere hochkarätige Torchancen zu kreiren. Auf der anderen Seite ließen die Rothosen vereinzelte Offensivaktionen der Gäste ohne größere Probleme verpuffen. So ging es mit einer verdienten 1:0-Führung für den HSV in die Halbzeitpause.  

Bakery Jatta im Zweikampf mit Paderborn Sebastian Vasiliadis
Durch seinen guten Auftritt hatte Bakery Jatta einen großen Anteil am Erfolg über Paderborn.

...bringt den Erfolg zum Heimabschluss

Nachdem sich das hohe Tempo im Spiel nach dem Narey-Treffer etwas entschleunigt hatte, startete der zweite Durchgang genauso temporeich wie der erste – allerdings mit einem ersten Ausrufezeichen durch die Ostwestfalen. SCP-Angreifer Babacar Gueye setzte den Ball dabei per Kopf an den Querbalken (49.). Ein knappes Ding und ein Weckruf für die Rothosen, die nun wieder das Zepter an sich zogen und den Weg nach vorn suchten. Narey, Jatta und Hwang (51./ 54./ 58.) scheiterten innerhalb kürzester Zeit mit ihren Abschlüssen nur knapp.

Der HSV hatte die Partie nun wieder voll und ganz im Griff. Mit einem gekonnten Gegenpressing setzten sie die Paderborner früh unter Druck und stellten den Aufsteiger somit dauerhaft unter Probleme, den Ball von hinten ordentlich herauszuspielen. Dadurch ergaben sich auch immer wieder Lücken in der gegnerischen Defensive, die den Hamburgern weitere Möglichkeiten einbrachten. Doch der HSV verpasste es in diesen Minuten, auf 2:0 zu stellen und somit den Deckel auf die Partie drauf zu setzen. Ein weiterer Treffer wäre zu diesem Zeitpunkt aufgrund der Spielanteile mehr als verdient gewesen. In der letzten Viertelstunde des Spiels waren es noch einmal die Gäste, die alles daransetzten, zum Ausgleich zu kommen. Doch alle Paderborner Bemühungen scheiterten am heute sehr stark agierenden Hamburger Defensiv-Block. Nachdem sich das Spiel in den letzten Spielminuten noch einmal zu einem völlig offenen Schlagabtausch entwickelte, bei dem der eingewechselte Fiete Arp abermals die endgültige Entscheidung in dieser durchweg unterhaltsamen Zweitliga-Partie liegen ließ (85.), behielt der HSV die Nerven und brachte die knappe, aber am Ende mehr als verdiente Führung über die Zeit.

Das Spiel im Stenogramm:

Hamburger SV: Pollersbeck - Sakai, Bates, van Drongelen, Santos -  Mangala - Narey, Hunt, Holtby (76. Moritz), Jatta (84. Arp) - Hwang (67. Ito)

SC Paderborn: Zingerle - Dräger (82. Düker), Hünemeier, Schonlau, Collins - Vasiliadis - Antwi-Adjej, Klement, Schwede (46. Boeder) - Gueye (68. Zolinski), Michel

Tore: 1:0 Narey (11.)

Zuschauer: 49.449

Schiedsrichter: Benjamin Cortus (Röthenbach)

Gelbe Karten: Jatta (45.) / Schonlau (7.), Vasiliadis (34.)

Gelb-Rote Karten: -

Rote Karten: -

 

Das Spiel im Zeitraffer:

Min.
3. Die erste Chance für den HSV: Khaled Narey setzt sich auf der rechten Seite gegen Jamilu Collins durch und spielt flach in die Mitte auf Aaron Hunt, dessen Distanzschuss aber mitten in den Armen von SCP-Keeper Leopold Zingerle landet.
4. Das war knapp! Wieder kommt der Ball im Strafraum zu Narey, der zwei Haken schlägt und sofort den Abschluss sucht. Sein Schuss wird nur vom linken Außenpfosten abgewehrt.
11. 1:0! Nach einem Ballverlust von Mohamend Dräger geht es ganz schnell. Über Bakery Jatta und Hunt landet der Ball bei Orel Mangala, der die Kugel mit schnellen Schritten Richtung Paderborner-Tor treibt. Kurz vor dem Strafraum legt der Belgier rechts raus auf Narey, der im dritten Versuch mit einem satten Schuss ins lange Eck trifft.
16. Das war die erste Möglichkeit für die Gäste! Philipp Klement bugsiert einen direkten Freistoß auf die Latte. Das war knapp!
39. Michel steckt kurz vor dem Strafraum auf Gueye durch, der frei vor Pollersbeck deutlich über das Tor zielt. Allerdings stand der Angreifer zuvor im Abseits, ein Treffer hätte nicht gezählt.
49. Der zweite Aluminiumtreffer für die Gäste! Die Ecke von Klement kann der HSV zunächst klären, Paderborn macht den Ball aber nochmal heiß. Vasiliadis zieht im Strafraum ab, Gueye hält seinen Kopf rein - trifft aber nur den Querbalken.
54. Sakai legt von der rechten Seite in den Rückraum, wo Holty auf Jatta weiterleitet. Links im Strafraum zieht der Offensivmann ab. Das Spielgerät fliegt nur knapp über die Latte.
58. Hunt setzt Hwang in Szene, der im Strafraum Schonlau aussteigen lässt. Der anschließende Schuss des Südkoreaners geht knapp links vorbei.
71. Narey hat das 2:0 auf dem Fuß! Der Offensivmann wird von Jatta links im Strafraum freigespielt und taucht allein vor Zingerle auf. Der SCP-Torwart bewahrt seine Mannschaft mit einer starken Parade vor einem zweiten Gegentreffer.
85. Arp steht nach seiner Einwechslung direkt im Mittelpunkt und hat die Entscheidung auf dem Fuß! Hunt steckt auf den Joker durch, der allein auf Zingerle zuläuft - der SCP-Torwart behält im Eins-gegen-eins die Oberhand und hält seine Mannschaft im Spiel.

Die Zusammenfassung des Spiels und die kompletten 90 Minuten als Re-Live seht ihr bei HSVtv!

(Kopie 4)