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"Wir haben es selbst in der Hand"

Pressekonferenz

26.04.19

"Wir haben es selbst in der Hand"

In der Pressekonferenz vor dem Topspiel beim 1. FC Union Berlin sprach HSV-Cheftrainer Hannes Wolf über die Personallage, den beginnenden Endspurt und den kommenden Gegner. 

Hannes Wolf weiß, welche Bedeutung die letzten vier Ligaspiele haben. Der HSV hat bis dato 53 Punkte in 30 Spielen gesammelt und wird noch einige Zähler benötigen, um das große Ziel zu erreichen. Dementsprechend fokussiert und ambitioniert äußerte sich der 38-Jährige in der heutigen Pressekonferenz, die sich inhaltlich mit dem kommenden Gegner beschäftigte, der in der Tabelle nur drei Punkte und zwei Plätze hinter den Rothosen steht. Um beim 1. FC Union Berlin im Stadion An der Alten Försterei bestehen zu können, wird gemäß des Fußball-Lehrers eine Top-Leistung vonnöten sein, die sich bestenfalls über die kompletten 90 Minuten erstreckt. Das Spiel am Sonntag (ab 13.15 Uhr live im HSVnetradio) in der Hauptstadt ist ein echter Gradmesser für die letzten Wochen der Saison, schließlich war schon das Hinspiel im Volksparkstadion extrem ausgeglichen und endete mit einem packenden 2:2-Remis. Mit welchen Mitteln und Tugenden in zwei Tagen ein Sieg gelingen soll, erklärte der Cheftrainer gewohnt sachlich und analytisch.

Im Detail sprach der Fußball-Lehrer über...

... die Personallage: Bei Orel sind der Fuß und der Zeh schon seit ein paar Tagen geprellt. Wir hoffen, dass er wieder fit wird. Bei Kyriakos Papadopoulos wird es eng bis zum Spiel. Jairo Samperio braucht auf jeden Fall noch Zeit. Ansonsten sind soweit alle einsatzbereit. In Bezug auf Aaron Hunt ist es so, dass er schon eine gewisse Zeit wieder da ist und prinzipiell von Anfang an spielen kann. Fiete Arp und Tatsuya Ito werden morgen Spielpraxis bei der U21 sammeln. Die Jungs müssen auf den Platz. 

Leo Lacroix führt gegen RB Leipzig den Ball.
Leo Lacroix absolvierte die letzten drei Pflichtspiele über die volle Distanz und wird von Hannes Wolf für seine Entwicklung gelobt.

... die Entwicklung von Leo Lacroix: Er hat sich in den letzten Wochen im Training aufgedrängt und insgesamt eine wichtige Rolle eingenommen. Deswegen ist er auch in die Mannschaft gekommen. Er hat das zuletzt wirklich gut gemacht. Wir brauchen ihn am Sonntag in einer sehr guten Verfassung. Mit seiner Physis wird er gegen Union gefordert sein.

... das Nervenkostüm im Endspurt: Natürlich ist es greifbar, dass die Saison in die letzten Züge geht. Es ist ja nicht neu, dass beim HSV Druck drin ist. Wir kennen die Situation jetzt aber schon länger. Wir spielen gegen einen direkten Konkurrenten. Darum hoffe ich, dass wir einerseits ein gutes Spiel machen und andererseits die Nerven und die Konzentration haben, um in den entscheidenden Momenten da zu sein.

... den kommenden Gegner: Union ist eine gute Mannschaft, die sehr körperbetont spielt. Sie haben vorne eine gute Wucht und über die Außenbahnen ein gutes Tempo. Man hat schon im Hinspiel gesehen, dass sie sehr gut agieren. Da haben wir kurz vor Schluss das 2:2 kassiert. Ähnlich wie wir hat auch Union in der Rückrunde nicht so viele Punkte geholt. Das wird ein Duell auf Augenhöhe. Wir haben es selbst in der Hand, aber wir werden eine Top-Leistung brauchen. Wir wollen über die gesamte Spielzeit zu 100 Prozent da sein.

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