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Der Faktencheck zum Pokalspiel gegen Nürnberg

Spieltags-Fakten

04.02.19

Der Faktencheck zum Pokalspiel gegen Nürnberg

Eine gute Heim-Bilanz, ein umgedrehtes "David gegen Goliath" und ein (fast) vierfaches Wiedersehen - HSV.de hat interessante Fakten zum DFB-Pokal-Achtelfinale gegen den 1. FC Nürnberg zusamengetragen.

#1 Ausbaufähige Pokal-Bilanz – gute Heim-Bilanz

Im DFB-Pokal trafen der HSV und der 1. FC Nürnberg bisher zweimal aufeinander. Beide Partien wurden in Nürnberg ausgetragen und fanden aus Sicht der Rothosen kein gutes Ende. Im Februar 1965 gewann der „Club“ mit 3:1, im April 1982 siegten die Franken mit 2:0. Erstmals findet ein Pokalspiel zwischen den beiden Teams nun in Hamburg statt. Und dort hat der HSV gegen Nürnberg eine äußerst positive Bilanz: In 34 Heimspielen gab es 24 Siege sowie je fünf Unentschieden und Niederlagen.

#2 Zum ersten Mal als „David“

Der HSV bestreitet gegen den 1. FC Nürnberg sein 194. DFB-Pokalspiel. Zum ersten Mal ist er dabei ganz offiziell der „David“ und spielt gegen einen höherklassigen Verein. In den bisherigen 193 Spielen stehen 111 Siege, 17 Unentschieden und 65 Niederlagen bei einem Torverhältnis von 477:294 zu Buche. 115 Runden haben die Hamburger insgesamt überstanden, sechsmal standen sie im Finale und dreimal holten sie den Pott (1963, 1976 und 1987).

Julian Pollersbeck und Christian Mathenia klatschen sich mit einer Hand ab.
Julian Pollersbeck (re.) und Christian Mathenia freuen sich auf ein Wiedersehen im Pokal.

#3 Vierfaches Wiedersehen

Mit Keeper Christian Mathenia, Kapitän Hanno Behrens, Angreifer Törles Knöll und Neuzugang Ivo Ilicevic kehren gleich vier Nürnberger zurück an ihre alte Wirkungsstätte. Letztgenannter kann dabei mit 92 Pflichtspielen (zwölf Treffer, fünf Vorlagen) auf die meisten HSV-Einsätze zurückblicken, wird aber leider noch nicht rechtzeitig fit. Nachdem der Kroate kurz vor Transferschluss zum Club wechselte, soll er nun „in nächster Zeit körperlich aufbelastet“ werden, erklärt Cheftrainer Michael Köllner.

Während Mathenia in den vergangenen zwei Spielzeiten 39 Spiele für den HSV absolvierte und neunmal zu Null blieb, feierte Knöll (2016-18 beim HSV) sein Bundesliga-Debüt mit der Raute auf der Brust. Dem heutigen FCN-Kapitän Behrens blieb dagegen ein Einsatz bei den Profis verwehrt. Von 2005 bis 2012 spielte er in der Jugend sowie der zweiten Mannschaft der Rothosen.

#4 Zusätzlicher Wechsel möglich

Seit dem Achtelfinale der Spielzeit 2016/17 ist im DFB-Pokal ein 4. Wechsel in der Verlängerung möglich. Wenn es also zu einem echten Pokalfight bis zur 120. Minute oder sogar bis zum Elfmeterschießen kommen sollte, hätte Hannes Wolf noch eine zusätzliche Möglichkeit, frischen Wind zu bringen. Premiere feierte die neue Regel übrigens am 7. Februar 2017 in der Achtelfinal-Paarung zwischen dem FC-Astoria Walldorf und Arminia Bielefeld (4:5 i.E.). Beim Stand von 1:1 schickte Astoria-Trainer Matthias Born in der 117. Minute Benjamin Hofmann als vierten Spieler neu aufs Feld. Der 28-Jährige ersetzte Marcus Meyer und schrieb damit ein Stück Pokal-Geschichte.

#5 Osmers an der Pfeife

Harm Osmers leitet die Partie zwischen dem HSV und dem Club. Der 34-jährige Unparteiische aus Hannover ist seit 2009 DFB-Schiedsrichter und pfiff seitdem 29 Bundes- und 62-Zweitligaspiele. Zwei davon auch mit HSV-Beteiligung. Im Oberhaus gab es am 14. April 2018 die Premiere beim Gastspiel der Rothosen in Hoffenheim (0:2), sein HSV-Zweiliga-Debüt feiert er am 15. September 2018 in der Heimpartie gegen den 1. FC Heidenheim. Seine Assistenten im Volksparkstadion sind Robert Kempter (30, Stockach) und Thomas Gorniak (38, Bremen). Als Vierter Offizieller fungiert Lasse Koslowski (31, Berlin).

(Kopie 1)