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Der Faktencheck zum Auswärtsspiel bei Holstein Kiel

Spieltags-Fakten

07.11.19

Der Faktencheck zum Auswärtsspiel bei Holstein Kiel

Eine ausbaufähige Bilanz aus HSV-Sicht, eine Rückkehr in die alte Heimat und eine interessante Torverteilung – das Nordduell zwischen Holstein Kiel und den Rothosen hält einige nennenswerte Fakten bereit.

#1 Ausbaufähige Zweitliga-Bilanz

Insgesamt trafen der HSV und Holstein Kiel seit Gründung der Bundesliga im Jahre 1963 erst in drei Pflichtspielen aufeinander. Während die Rothosen den ersten Vergleich anlässlich der 1. Runde des DFB-Pokals im August 2007 noch mit 5:0 gewinnen konnten, gingen die beiden Partien in der vergangenen Zweitliga-Saison verloren. Das Eröffnungsspiel im Volksparkstadion gewannen die „Störche“ mit 3:0, das Aufeinandertreffen im Holstein-Stadion am 18. Spieltag mit 3:1. 

#2 Interessante Torverteilung

Nach zwölf absolvierten Spieltagen in Liga zwei stehen für Holstein Kiel 14 Saisontore zu Buche, der HSV hat bereits 29 Treffer erzielt. Hinter beiden Zahlen verbergen sich je zwei interessanten Fakten: Alle Kieler Treffer kamen aus dem Spiel heraus zustande, nicht ein einziges Tor wurde per Standardsituation erzielt. Zudem verteilen sich die 14 Buden auf nur vier Schultern: Jae-sung Lee (6 Tore), Makana Baku (4), Janni Serra (2) und Emmanuel Iyoha (2) sind bislang die einzigen KSV-Akteure mit mindestens einem Saisontor. Ganz anders sieht das beim HSV aus. Dort haben es bereits elf verschiedene Torschützen auf die Anzeigetafel geschafft: Sonny Kittel (7), Lukas Hinterseer (4), Aaron Hunt (3), Jeremy Dudziak, David Kinsombi, Bakery Jatta, Martin Harnik (alle 2), Jairo Samperio, Adrian Fein, Josha Vagnoman und Khaled Narey (jeweils 1). Das bedeutet: 18 der 29 Saisontore wurden von Sommer-Neuzugängen erzielt. Das entspricht einer Quote von 62%.

David Kinsombi schirmt den Ball gegen Douglas Santos ab.
Im bisher letzten Pflichtspiel zwischen der KSV und dem HSV lief David Kinsombi noch für die "Störche" auf - und erzielte beim 3:1-Heimsieg zwei Tore.

#3 Rückkehr an die alte Wirkungsstätte

Für David Kinsombi ist die Partie am Sonnabend (9. November, Anstoß: 13 Uhr) sicherlich von besonderer Bedeutung, schließlich stand der 23-Jährige vor seinem Sommertransfer zum HSV insgesamt zwei Jahre bei der KSV unter Vertrag und führte die Schleswig-Holsteiner in der vergangenen Saison sogar als Kapitän aufs Feld. Mit der Binde am Arm glänzte der zentrale Mittelfeldspieler in beiden Partien gegen den HSV und war insgesamt an vier der sechs Kieler Treffer direkt beteiligt (drei Tore, eine Vorlage). 

#4 Duell der formstarken Teams

Die Formtabelle der letzten fünf Zweitliga-Spieltage weist sowohl den HSV als auch Holstein Kiel mit neun Punkten aus. Damit stehen die beiden Nordlichter in diesem Tableau auf den Plätzen zwei und drei. Die Rothosen holten zwei Siege und teilten dreimal die Punkte, die KSV schaffte drei Dreier und musste zwei Niederlagen verkraften. Besser war in diesem Zeitraum nur Arminia Bielefeld. Die Ostwestfalen konnten zehn Punkte einfahren (drei Siege, ein Remis, eine Niederlage).

#5 Dingert an der Pfeife

Christian Dingert aus Lebecksmühle wird am Sonnabend die Partie zwischen dem HSV und Holstein Kiel (ab 12.45 Uhr live im HSVnetradio) leiten. Der 39-jährige Diplom-Verwaltungswirt steht dabei vor seinem 115. Einsatz in der 2. Bundesliga. Der Referee pfiff bereits 14 Partien mit HSV-Beteiligung - und die Gesamtbilanz liest sich sehr ordentlich: Sieben Siege, vier Remis und drei Niederlagen sind notiert. Bei der Partie am Wochenende assistieren ihm Tobias Christ und Christian Bandurski an den Seitenlinien sowie Franz Bokop als 4. Offizieller. Als Video-Assistent ist Christof Günsch vorgesehen.

Alle Informationen zum Auswärtsspiel bei Holstein Kiel findet ihr wie immer bei "HSV Unterwegs".

(Kopie 1)