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Der Faktencheck zum Heimspiel gegen Bochum

Spieltags-Fakten

15.08.19

Der Faktencheck zum Heimspiel gegen Bochum

Eine stabile HSV-Defensive, ein mehrfaches Wiedersehen und eine historische Serie – die Partie zwischen dem HSV und dem VfL Bochum hält einige interessante Fakten bereit.

#1 Stabile HSV-Defensive

Die HSV-Defensive stand an den ersten beiden Spieltagen extrem stabil: So kassierten die Rothosen lediglich einen Gegentreffer und ließen nur 17 gegnerische Torschüsse zu. Auf das eigene Tor kamen dabei sogar nur drei Abschlüsse des Gegners. Auch die Bereitschaft im Team von Dieter Hecking stimmt, wie eine Zweikampfquote von 56 Prozent untermauert. In allen vier Kategorien (Gegentore, zugelassene Torschüsse, gegnerische Torschüsse aufs Tor und Zweikampfquote) führt der HSV die 2. Liga derzeit an.

#2 Positive Gesamtbilanz 

Der Hamburger SV und der VfL Bochum trafen bis dato 70-mal in Ligaspielen aufeinander. Die Gesamtbilanz spricht mit 30 Siegen bei 21 Remis und 19 Niederlagen dabei klar für die Rothosen. Auch in der jüngsten Vergangenheit behielten die Hamburger die Oberhand. So verlor der HSV nur eines der letzten acht Pflichtspiele (vier Siege, drei Remis) gegen den Ruhrgebietsclub - im November 2009 zuhause mit 0:1. Den Treffer für die Bochumer erzielte damals Mittelfeldspieler Dennis Grote, der mittlerweile beim Viertligisten Rot-Weiss Essen kickt.  

Jan Gyamerah und Lukas Hinterseer klatschen während des Pokalspiels in Chemnitz ab.
In 44 Spielen über insgesamt 3.329 Minuten standen Jan Gyamerah und Lukas Hinterseer gemeinsam beim VfL Bochum auf dem Feld. Nun jubeln sie zusammen für den HSV.

#3 Mehrfaches Wiedersehen

Die HSV-Neuzugänge Lukas Hinterseer und Jan Gyamerah wechselten zu dieser Saison ablösefrei vom VfL Bochum an die Elbe und treffen nun bereits am 3. Spieltag auf ihre alten Teamkollegen. Stümer Hinterseer war 2017 aus Ingolstadt nach Bochum gekommen und avancierte fortan zur offensiven Lebensversicherung des VfL. In den vergangenen beiden Spielzeiten erzielte der Österreicher 32 Tore -so viele wie kein anderer Akteur in der 2. Liga. Übrigens: Für Bochum traf in diesem Zeitraum kein anderer Spieler häufiger als neunmal. Eigengewächs Gyamerah war schon 2011 aus Bielefeld zum VfL gegangen, wurde in der Jugend des Clubs ausgebildet und absolvierte 74 Zweitliga-Spiele (ein Tor, drei Assists) für den VfL. 

Auch Torwart-Neuzugang Daniel Heuer Fernandes hat eine VfL-Vergangenheit. Der Keeper spielte vauch für den Club - allerdings in der Jugend (2008-10) und bei Bochum II (2011-13) - und machte dort noch kein Spiel im Profibereich. Auf der anderen Seite haben Robert Tesche (2009-2014) und Vitaly Janelt (2010-2014) Erfahrungen beim HSV gesammelt.

#4 Historische Serie

In der Bundesliga trafen der Hamburger SV und der VfL Bochum 68-mal aufeinander. Im Schnitt fielen dabei 2,99 Tore pro Partie. Eine vielversprechende Torausbeute, denen beide Mannschaften in der 2. Liga noch nicht gerecht wurden. In der Vorsaison endeten beide Duelle mit einer Nullnummer – ein Novum, denn nie zuvor endeten zwei Duelle beider Teams hintereinander ohne Tor. Vielversprechendes Omen, dass diese Serie nun wieder reißt: An den ersten beiden Spieltagen fielen zehn Tore in Partien mit Beteiligung des VfL Bochum - mehr als bei jeder anderen Mannschaft.   

#5 Dingert an der Pfeife

FIFA-Schiedsrichter Christian Dingert aus Lebecksmühle wird die Partie zwischen dem HSV und dem VfL Bochum leiten. Der 39-jährige Diplom-Verwaltungswirt, der über die Erfahrung von 122 Bundesliga- und 112 Zweitliga-Spielen verfügt, pfeift zum 14. Mal ein Spiel mit HSV-Beteiligung. Die bisherige Bilanz unter seiner Leitung fällt aus HSV-Sicht mit sechs Siegen, vier Remis und drei Niederlagen positiv aus. Die vergangenen drei Spiele (1:0 gegen Fürth, 1:0 gegen Köln und 3:2 gegen Schalke 04) konnte der HSV allesamt gewinnen.  

(Kopie 1)