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"Fahren mit viel Selbstbewusstsein nach Karlsruhe"

Pressekonferenz

23.08.19

"Fahren mit viel Selbstbewusstsein nach Karlsruhe"

In der Pressekonferenz vor dem Auswärtsspiel beim Karlsruher SC sprach Dieter Hecking über die Personallage, den kommenden Gegner und die Situation rund um Bakery Jatta. 

Der Start in die Saison ist gelungen: Sieben Punkte aus drei Ligaspielen und das Weiterkommen im DFB-Pokal sorgen auch bei Dieter Hecking für Wohlwollen. Dennoch machte der HSV-Cheftrainer in der heutigen Pressekonferenz klar, dass auch am kommenden Sonntag beim Auswärtsspiel in Karlsruhe (ab 13.15 Uhr im HSVnetradio) eine starke Leistung vonnöten sein wird, um den guten Auftakt in die Spielzeit 2019/20 fortzuführen. Wie Hecking den Medienvertretern verriet, muss diese Aufgabe erneut ohne Kapitän Aaron Hunt gemeistert werden, der weiterhin an Leistenbeschwerden laboreiert, die einen Einsatz verhindern. Darüber hinaus blickt der Fußball-Lehrer allerdings mit viel Optimismus auf das Gastspiel in Baden-Württemberg. 

Im Detail sprach Dieter Hecking über... 

... die Personallage: Bei Aaron Hunt sieht es so aus, dass er in Karlsruhe nicht spielen kann. Das ist aber ein Stück weit auch normal bei so einer Verletzung. Er hat bisher nur individuell trainiert und kein Mannschaftstraining absolviert. Deshalb macht das überhaupt keinen Sinn, da er nicht bei 100 Prozent sein kann, obwohl die Verletzung weitestgehend ausgeheilt ist. Im Moment kann man davon ausgehen, dass er in der nächsten Woche voll trainieren kann. Weiterhin fehlen werden natürlich auch Christoph Moritz, Timo Letschert und Ewerton. Dort gibt es keinen neuen Stand.

... den kommenden Gegner: Natürlich haben wir den KSC analysiert, dennoch beschäftige ich mich grundsätzlich lieber mit meiner eigenen Mannschaft, zumal ich nicht weiß, was mein Trainerkollege Alois Schwartz vorhat. Deswegen macht es keinen großen Sinn, mich vorrangig mit dem Gegner zu befassen. Fakt ist, dass sie einen guten Start in die Saison erwischt haben und daher eine gewisse Euphorie entstanden ist. Sie kommen mit viel Wucht und Athletik, sind gefährlich bei Standards. Dennoch fahren auch wir mit einer großen Euphorie und viel Selbstbewusstsein nach Karlsruhe. 

Adrian Fein treibt den Ball und spielt einen Pass.
Dieter Hecking lobt die Entwicklung von Adrian Fein auf der "Sechs" - und denkt aus taktischen Erwägungen trotzdem über einen Positionstausch nach.

... die Entwicklung von Adrian Fein: Schon in der vergangenen Saison beim SSV Jahn Regensburg hat Adrian sehr viele gute Spiele gezeigt. Daher war er bei mir schon vorher im Fokus. Als Michael Mutzel angedeutet hat, dass wir den Spieler für den HSV gewinnen können, habe ich ihn darin bestärkt. Er füllt die Rolle des alleinigen "Sechsers" bisher gut aus, dennoch gibt es Überlegungen, dass wir die Aufteilung im Mittelfeld am Sonntag anders vornehmen, da die Gegner auf Adrian reagieren. Ich denke aber, dass er auch auf einer anderen Position im Mittelfeld die gleiche Wucht entfalten kann.

... die Situation von Bakery Jatta: Für "Baka" ist das eine unsägliche Situation, die ich jetzt nicht nochmal zusätzlich anprangern möchte. Dennoch ist klar, dass sich jeder vorstellen kann, wie schwer die Situation aus menschlicher Sicht für den Spieler ist. Er geht damit aber sensationell um und auch für uns gibt es momentan kein Indiz, dass in Bezug auf die Aufenthaltsgenehmigung irgendwas falsch gelaufen ist. Es ist schade, dass eine Einzelperson, die im öffentlichen Leben steht, diesen Prozess durchlaufen muss. Bakery ist seit einigen Jahren in Deutschland und hat sich vorbildlich integriert. Selbst wenn irgendwas an seiner Geschichte nicht stimmt, wüsste ich gar nicht, welches Strafmaß wir anwenden sollten. Insgesamt gehe ich davon aus, dass die Proteste der anderen Teams im Sande verlaufen werden.


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