Alle HSV-Mitglieder, die mindestens 35 Jahre alt sind sowie fünf Jahre dem Verein angehören, bilden die Gemeinschaft der Seniorinnen und Senioren.
Mitglieder, die diese Voraussetzungen noch nicht erfüllen, können auch in die Gemeinschaft der Seniorinnen und Senioren aufgenommen werden.
Die Gemeinschaft der Seniorinnen und Senioren wird durch den Seniorenrat vertreten. Aktuell im Seniorenrat sind: Brigitte Babbel, Karin Elster, Heiko Frank, Reinhard Stier und Eckart Westphalen.
Laut Satzung des HSV e.V. sind die Aufgaben der Gemeinschaft der Seniorinnen und Senioren / des Seniorenrates:
Den Verein und sein Ansehen nach innen und außen sowie die Pflege seiner Tradition zu fördern,
die Kameradschaft und den Zusammenhalt auch unter den nicht mehr sportlich aktiven Mitgliedern zu fördern,
die beratende Unterstützung aller Organe des Vereins.
E-Mail: seniorenrat-info@hsv-ev.de
Montag 05.10.26 von 19-21 Uhr: Montagstreff
(Hotel Grand Elysée – Rothenbaumchaussee 10 - 20148 Hamburg). Zu erreichen mit S-Bahn bis Dammtor und div. Buslinien.
Zu Gast bei uns wird Cornelius Göbel sein. Cornelius ist beim HSV als Direktor für Fans, Kultur & Nachhaltigkeit tätig.
Aus seinem vielfältigen Aufgabenbereich wird er uns berichten und dabei sicherlich interessante Einblicke in seine Arbeit beim HSV geben.
Im Anschluss an seinen Vortrag haben wir – wie gewohnt – die Gelegenheit, ihm unsere Fragen zu stellen.
Mittwoch 14. Oktober: Ausflug nach Lüneburg
Auf dem Programm stehen eine Stadtführung und die Besichtigung des Rathauses.
Weitere Informationen zur Abfahrt vom Hauptbahnhof und zum entsprechenden Gleis erhaltet ihr am Montag, den 05.10.2026, bei unserem Montagstreff.
Wer an diesem Treffen nicht teilnehmen kann, aber gerne mitfahren möchte, kann sich auch per E-Mail unter seniorenrat-info@hsv-ev.de anmelden.
Noch sind Plätze für diesen Ausflug frei.
Die Kosten betragen maximal 10 € zzgl. Fahrkosten.
Dienstag 20.10.26 von 17.00 - 19.30 Uhr: Kegeln
(Kosten € 4,00 p.P.)
Achtung neue Location: Restaurant Traverna Kamiros – Fuhlsbüttler Str.256, 22307 Hamburg
Zu erreichen mit Bus 17 – 37 – 172 bis Neue Wöhr. Weitere Infos: Michael Steinmann Tel. 040 – 66 83 378
Montagstreff der Gemeinschaft der Senioren
An diesem Montagabend waren vier der acht ehrenamtlichen Mitarbeiter des Erinnerungskoffers zu Gast. Sie berichteten über die Idee und die Arbeit mit dem Erinnerungskoffer. Zu Gast waren die Leiterin des Projekts, Fanny Boyn, unser Europacupsieger der Landesmeister Bernd Wehmeyer, Peter Buske und Christoph Plumpe.
Der Erinnerungskoffer soll – wie der Name schon sagt – insbesondere an Demenz erkrankten älteren Menschen ein Stück weit aus ihrer Isolation helfen. Oft gelingt es, bei Menschen mit Demenz mithilfe von Erinnerungsstücken wie alten Eintrittskarten, Trikots, Kutten, Bildern, kleinen Dinos und vielem mehr längst vergangene Erinnerungen wachzurufen. Daraus entwickeln sich häufig weiterführende Gespräche.
Die meisten Teilnehmer sind sichtlich gerührt und gehen nach der Veranstaltung hocherfreut zurück auf ihre Zimmer – insbesondere dann, wenn Bernd Wehmeyer für die Bewohner völlig überraschend um die Ecke kommt.
Fanny stellte uns das Projekt vor und berichtete über dessen Entstehungsgeschichte.
Bernd erzählte von seinen Eindrücken und Erlebnissen. So konnte beispielsweise ein Bewohner die komplette Mannschaft von 1960 mit Namen benennen.
Peter berichtete, dass es immer wieder vorkommt, dass sich die Bewohner durch die Erinnerungsstücke auch an weitere Situationen aus ihrem Leben erinnern.
Christoph gab uns Einblicke aus seiner Praxis. Er betreut unter anderem vier Tageskliniken und hat dabei die Erfahrung gemacht, dass auch ältere Frauen damals schon sehr am Fußball interessiert waren.
Ein toller Dienst, den diese acht HSVer mit ganz einfachen Mitteln für die Menschen leisten!
Im Anschluss berichtete Bernd Wehmeyer, wie er 1978 zusammen mit Horst Hrubesch, Jimmy Hartwig und Hans-Günter Plücken zum HSV kam. Übrigens: Alle vier kamen aus der 2. Liga.
Anschließend erhielten wir interessante Einblicke in seine Zeit mit seinen Trainern Branko Zebec und Ernst Happel. Wie unterschiedlich die beiden doch waren!
Für Branko Zebec waren Kondition und Taktik besonders wichtig. Er bevorzugte ein 1:0 gegenüber einem 4:3. Teilweise ließ er die Mannschaft bis zu zweieinhalb Stunden hart trainieren.
Ernst Happel dagegen liebte das Pressing. Sein Training dauerte meist nur eine Stunde – dafür aber mit Vollgas.
Alles in allem war es ein interessanter und abwechslungsreicher Abend, den wir HSV-Senioren gemeinsam miteinander verbringen durften.
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