
28.02.2022
Goldenes Wochenende für HSV-Athleten
ZWEIMAL GOLD, DREIMAL BRONZE: GLEICH FÜNF MEDAILLEN GAB ES FÜR DIE Leichtathletik-Abteilung DES HAMBURGER SV AM VERGANGENEN WOCHENENDE BEI DEN DEUTSCHEN HALLENMEISTERSCHAFTEN DER LEICHTATHLETIK IN LEIPZIG.
Als Owen Ansah im Finale die Ziellinie überschritt, rundete er ein gelungenes Wochenende für die HSV-Leichtathletik ab. Mit 20,55 Sekunden über die 200 Meter übertrumpfte er nicht nur seine persönliche Bestleistung, die er kurz zuvor im Halbfinale aufgestellt hatte – er sicherte sich auch die Goldmedaille in dieser Disziplin. Nach seinem Erfolg bei den deutschen Meisterschaften in Braunschweig im vergangenen Jahr krönte sich der 21-Jährige damit auch in der Halle zum schnellsten Sprinter Deutschlands über die 200 Meter und machte es seinem Vereinskollegen Lucas Ansah-Peprah nach, der einen Tag zuvor in 6,58 Sekunden über die 60 Meter zu Gold gesprintet war – ebenfalls persönliche Bestleistung, dazu ein neuer Hamburger Rekord.
In beiden Rennen war die Raute auf dem Podium gleich zweifach vertreten: Über die 60 Meter kam Ansah nach 6,61 Sekunden ins Ziel und sicherte sich Bronze, über die 200 Meter war es wiederum Ansah-Peprah, der in 21,11 Sekunden auf den dritten Rang sprintete. „Wir haben den großen Vorteil, dass wir immer zusammen trainieren können“, sagt Ansah. „In den Einheiten versuchen wir, uns immer gegenseitig zu pushen.“
Die fünfte Medaille für den Hamburger SV am vergangenen Wochenende holte Weitspringer Nick Schmahl, der mit einer Weite von 7,51 Metern ebenfalls Bronze gewann. Dabei blieb der 20-Jährige sechs Zentimeter unter seiner persönlichen Bestleistung, die er erst vor wenigen Wochen bei den Norddeutschen Hallenmeisterschaften aufgestellt hatte.
Louise Wieland schied über die 60 Meter zwar im Halbfinale aus, erreichte über die 200 Meter in 24,11 Sekunden (Hamburger Rekord) aber das Finale und wurde dort Sechste. In der4x200-Meter-Staffel trat sie zusammen mit Vanessa Baldé, Michelle Klobe und Line Schröder an, das Ergebnis ließ sich ebenfalls sehen: Nach 1:38,02 Minuten kamen die Hamburgerinnen im Finale als Fünfte ins Ziel und verbesserten damit den Hamburger Rekord um 1,48Sekunden.
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Foto: Theo Kiefner
Das komplette HSV-Aufgebot
Die Ergebnisse der HSV-Athlet:innen | |
|---|---|
Ansah, Owen (60 Meter: 6,61s; 200 Meter: 20,55s) | |
Ansah-Peprah, Lucas (60 Meter: 6,58s, 200 Meter: 21,11s) | |
Baldé, Vanessa (60 Meter Hürden: 8,64s; 4x200 Meter: 1:38,02min) | |
Klobe, Michelle (4x200 Meter: 1:38,02min) | |
Schmahl, Nick (Weitsprung: 7,51m) | |
Schröder, Line (60 Meter Hürden: 8,82s; 4x200 Meter: 1:38,02min) | |
Wieland, Louise (60 Meter: 7,58s; 200 Meter: 24,44s (Halbfinale: 24,11s); 4x200 Meter: 1:38,02min) |