
05.02.2024
HSV-Leichtathletik erfolgreich bei Norddeutschen Meisterschaften
Bei den Norddeutschen Meisterschaften in Hamburg am vergangenen Wochenende gab es für die HSV-Leichtathletik gleich zehn Medaillen. Dazu waren weitere Top-Sprinter:innen mit der Raute unterwegs.
Bei den Norddeutschen Meisterschaften der Aktiven und der U20 durfte der HSV einige Medaillen bejubeln: Paul Erdle konnte sich bei den Männern sowohl den Titel über 60 Meter in 6,81 Sekunden sowie über 200 Meter in persönlicher Bestzeit von 21,67 Sekunden sichern. Matti Wellm wurde in 21,72 Sekunden Dritter (neue persönliche Bestzeit) und Junior Boateng in 22,00 Sekunden Fünfter (neue persönliche Bestzeit). Alle drei erfüllten damit die B-Norm für die deutsche Meisterschaft in Leipzig am übernächsten Wochenende.
Nick Schmahl feierte im Weitsprung ein äußerst erfolgreiches Comeback nach längerer Verletzungspause: Mit 7,53 Metern holte er nicht nur den Titel, sondern qualifizierte sich ebenfalls für die Deutschen Meisterschaften. Julius Kemper belegte in 3:57,81 Minuten den Silberrang über 1500 Meter, einen Tag, nachdem er am Freitag in Erfurt in 3:52,54 Minuten eine neue Bestleistung aufgestellt und sich damit für die deutsche Meisterschaft qualifiziert hatte. Vanessa Aniteye (2:13,41 Minuten über 800 Meter) und Seraphina Kilian (1,67 Meter im Hochsprung) errangen jeweils die Bronzemedaille.
In der weiblichen Jugend U20 überzeugte vor allem Lena Anochili, die über 60 Meter ihren bereits mehrfach verbesserten Landesrekord noch einmal deutlich auf 7,55 Sekunden steigerte. Damit belegte sie den Silberrang, genau wie Claire Wiedemann im Dreisprung mit 12,14 Metern. Die 4x200-Meter-Staffel mit Lena Anochili, Ida Schröder, Melanie Verboom und Louisa Asuagbor sprintete in starken 1:39,67 Sekunden zur Goldmedaille.

Lena Anochili, Louisa Asuagbor, Melanie Verboom, Ida Schröder (v.l.n.r.) sprinteten in der Staffel zur Goldmedaille.
Louise Wieland ging derweil am Sonnabend über 200 Meter beim Meeting in Metz/Frankreich an den Start und konnte dort auf Rang vier ihre Saisonbestzeit um gut drei Zehntel auf 23,64 Sekunden steigern, ihre zweitschnellste je gelaufene Zeit unter dem Hallendach. Manuel Mordi trat gegen starke internationale Konkurrenz beim ISTAF Indoor Düsseldorf an. Über 60 Meter Hürden gab es dieses Mal keine Vorläufe, sondern nur ein Finale. Hier belegte er in 7,75 Sekunden den vierten Platz.
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auf dem Foto v.l.n.r.: Junior Boateng, Paul Erdle, Matti Wellm