
28.12.2021
Jahresrückblick 2021 - Teil 1
Ein ereignisreiches Jahr neigt sich dem Ende entgegen: Trotz der herausfordernden Zeiten kann der Verein auf zahlreiche Highlights zurückblicken. Im ersten Teil gibt es einen Überblick über die Höhepunkte der Monate Januar bis Juni.
Januar
Pandemiebedingt können Sportveranstaltungen nach wie vor nur sehr beschränkt stattfinden. Die BG Baskets Hamburg dürfen mit strengem Hygienekonzept in die Saison starten, die ursprünglich im Oktober 2020 beginnen sollte, und legen direkt gut los: Aus den ersten drei Spielen holen die HSV-Rollstuhlbasketballer:innen zwei Siege.
Auch beim eSports geht es wieder los: Nach drei Spieltagen stehen die beiden Teams, welche die eZwote stellt, auf den ersten beiden Plätzen der eFootball-Liga des Hamburger Fußball-Verbandes.
Februar
Zum ersten Mal wird der neu in der HSV-Satzung verankerte Ehrenamtspreis, gestiftet von der HSV-Campus gGmbH, vergeben. Der erste Preisträger ist der 21-jährige Bjarne Kieckbusch, der sich durch sein Engagement in der HSV-Leichtathletikabteilung verdient gemacht hat und bei einem Online-Voting die meisten Stimmen erhielt.
März
Die Saison der BG Baskets Hamburg geht nach einem komprimierten Spielplan schon wieder zu Ende: Die HSV-Rollstuhlbasketballer:innen beenden die Saison auf dem sechsten Platz der 1. Rollstuhlbasketball Bundesliga.
Für viele Breitensportler ist die Ausübung ihrer Sportart aufgrund der Corona-Pandemie weiterhin nur beschränkt möglich. Mit der Video-Reihe „Sport mit Dino Hermann“ gibt es ein Online-Sportangebot für lütte HSV-Fans, das unkompliziert zu Hause absolviert werden kann.
April
Für die U17-Juniorinnen des HSV ist die Bundesliga-Saison vorzeitig zu Ende: Der Deutsche Fußball-Bund (DFB) bricht die Spielzeit 2020/21 pandemiebedingt ab. Die Rothosen standen nach vier Siegen und einer Niederlage aus fünf Spielen auf dem dritten Platz der B-Juniorinnen-Bundesliga Nord/Nordost.
Im selben Monat gibt der HSV bekannt, sein Frauenfußball-Engagement weiter zu intensivieren. Ziel ist es, die HSV-Frauen gemeinsam und nachhaltig zu stärken und mittelfristig wieder im Bundesligafußball zu etablieren.
Der HSV Supporters Club wählt indes eine neue Abteilungsleitung: Im Rahmen der erstmals digital stattfindenden Abteilungsversammlung werden Sven Freese (Abteilungsleiter), Christian Bieberstein (stellvertretender Abteilungsleiter), Kimi Barcelona, Pascal Hargens und Simon Philipps (Beisitz) in ihre Ämter gewählt.
Mai
Starker Auftritt der HSV-Leichtathleten Owen Ansah und Lucas Ansah-Peprah: Mit der deutschen 4x200m-Staffel sprinten die beiden HSVer bei den World Relays im polnischen Chorzów als Erste ins Ziel. In herausragenden 1:22,43 Minuten sichert sich die deutsche Staffel um Steven Müller (LG ovag Friedberg-Fauerbach), Felix Straub (SC DHfK Leipzig), Ansah und Ansah-Peprah den Sieg in der nicht olympischen Disziplin.
Ein Beachvolleyball-Duo des HSV hat sich derweil das Olympia-Ticket gesichert: Laura Ludwig und Maggie Kozuch können nach dem neunten Platz beim Weltserien-Turnier in Sotschi (Russland) nicht mehr aus den Top 15 des internationalen Rankings des Weltverbandes FIVB verdrängt werden und lösen damit das Ticket für die Spiele in Tokio.
Juni
Erneut eine grandiose Leistung der HSV-Sprinter Owen Ansah und Lucas Ansah-Peprah: Bei den Deutschen Leichtathletik-Meisterschaften in Braunschweig setzt sich der 20-jährige Owen Ansah im Finale der Herren die deutsche Sprint-Krone über 200 Meter auf. Bei leichtem Gegenwind und Nieselregen gewinnt Ansah in 20,89 Sekunden. Sein Teamkollege Lucas Ansah-Peprah läuft im 100-Meter-Sprint ebenfalls auf die Medaillenränge: Mit einer neuen persönlichen Bestleistung und der Verbesserung seines eigenen Hamburger Rekordes um fünf Hundertstel auf 10,20 Sekunden sichert sich Ansah-Peprah die Silbermedaille.
Die eSport-Nachwuchsmannschaft des HSV hat ebenfalls Grund zum Feiern und gewinnt die Hamburger Meisterschaft: Nachdem die beiden Teams der eZwoten die reguläre Saison souverän auf den ersten beiden Tabellenplätzen beenden konnten, geht es in den Final-Playoffs gegen Komet Blankenese und den FC St. Pauli um Hamburgs Zocker-Krone. Das Duo Justin „HSV_Justin“ Thoma (18) und Tim „HSV_Wische“ Wischnewski als HSV I siegt schließlich gegen John „HSV_John“ Buchtien (23) und Jaan „HSV_Jaaninho“ De Sousa Baptista (18) als HSV II.
Die HSV-Panthers spielen indes um die Deutsche Meisterschaft im Futsal. Nachdem sie sich als Erster der Regionalliga Nord für die Endrunde qualifiziert haben, geht es im Viertelfinale gegen den VfL 05 Hohenstein-Ernstthal. In einer packenden Partie setzen sich die Hamburger schließlich mit 4:2 nach Verlängerung durch. Auch im Halbfinale gegen den MCH Futsal Club Sennestadt fällt die Entscheidung in der Verlängerung – erneut haben die Panthers die Nase vorn und gewinnen mit 4:3. Im Finale in Duisburg platzt jedoch der Titel-Traum: Gegen den TSV Weilimdorf gibt es ein 1:3, der damit nach 2019 den zweiten deutschen Meistertitel feiert, die HSV-Futsaler werden deutscher Vizemeister.
Hier geht's zum zweiten Teil des Jahresrückblicks.
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Fotos: MSSP, Torsten Helmke