
27.12.2022
Jahresrückblick 2022 – Teil 1
Ein bewegtes Jahr neigt sich dem Ende entgegen, das dem HSV erneut einige Highlights beschert hat. Im ersten Teil des Jahresrückblicks schauen wir zurück auf die Monate Januar bis April.
Januar
Die Pandemie hinterlässt auch im Jahr 2022 ihre Spuren: So finden etwa die ersten Spiele der BG Baskets Hamburg noch ohne Publikum statt. Das HSV-Rollstuhlbasketballteam kommt dennoch gut in das neue Jahr: Aus den ersten vier Spielen in der 1. Rollstuhlbasketball Bundesliga gibt es drei Siege. Die HSV-Panthers starten ebenfalls erfolgreich in die Rückrunde der Futsal-Bundesliga: Gegen Fortuna Düsseldorf gibt es in der heimischen CU Arena ein kurzweiliges 6:3.
Bei den Norddeutschen Meisterschaften der Leichtathletik räumen die HSV-Sportler:innen einige Medaillen ab: Louise Wieland (Gold über 60 Meter, Silber über 200 Meter), Nick Schmahl (Silber im Weitsprung), Josie Krone (Silber im Weit- und Dreisprung), Manuel Mordi (Silber über 60 Meter Hürden), Vanessa Balde (Bronze über 60 Meter Hürden), Michelle Klobe (Bronze über 60 Meter), Finja Lammeyer (Bronze über 1500 Meter) und Seraphina Kilian (Hochsprung) dürfen sich über einen Platz auf dem Podium freuen.
Auch die ursprünglich für den 29. Januar terminierte Mitgliederversammlung des HSV ist derweil von der Pandemie betroffen: Sie wird auf einen späteren Zeitpunkt verschoben.
Februar
Auch im Februar sind die BG Baskets durch die Corona-Pandemie beeinflusst: Die Gruppenphase der Champions League, die für Anfang Februar anvisiert war, wird abgesagt.
Die HSV-Frauen haben indes ihren ersten Pflichtspielauftritt in der Rückrunde: Mit einem 1:0 gegen die TSG Burg Gretesch startet das Team von Trainer Lewe Timm erfolgreich in das neue Jahr.
Auch für die HSV-Leichtathletik läuft es weiterhin gut: Lucas Ansah-Peprah wird bei den deutschen Hallenmeisterschaften nationaler Meister über die 60 Meter: In 6,58 Sekunden sprintet er über die Ziellinie. Im selben Rennen sichert sich Owen Ansah in 6,61 Sekunden Bronze. Über die 200 Meter tauschen die beiden HSVer ihre Rollen: Während Ansah in 20,55 Sekunden Gold holt, kommt Ansah-Peprah nach 21,11 Sekunden als Dritter ins Ziel. Mit Nick Schmahl landet ein Dritter Hamburger auf dem Podium: Mit einer Weite von 7,51 Metern holt der Weitspringer Bronze.
Bei den deutschen Hallenmeisterschaften der U20 in Sindelfingen holen gleich zwei Rothosen Silber. Vanessa Baldé sichert sich in 24,38 Sekunden Platz zwei über die 200 Meter, zusammen mit Line Schröder, Michelle Klobe und Nina Baum holt Baldé zudem in der 4x200-Meter-Staffel Silber.
März
Ein Shirt für den guten Zweck: Aus Solidarität mit den Opfern sowie Geflüchteten aus der Ukraine, die im Zuge des russischen Angriffskriegs ihr Heimatland verlassen haben, wärmen sich die HSV-Profis beim Spiel in Nürnberg mit Friedensshirts auf, die eine Taube zieren. Der Supporters Club versteigert anschließend elf dieser Shirts zugunsten der Geflüchteten aus der Ukraine – am Ende kommen stolze 7.551,84€ zusammen.
Austausch mit dem Präsidium: Ende März geht das HSV-Präsidium um Marcell Jansen, Bernd Wehmeyer und Michael Papenfuß mit den HSV-Mitgliedern in den Dialog und sucht über einen digitalen Talk den Austausch. Rund 100 HSV-Fans schalten sich zu und bekommen jede Frage beantwortet.
Die BG Baskets Hamburg sichern derweil nach einer von Verletzungen geprägten Spielzeit den Klassenerhalt: Trotz des 70:74 beim BBC Münsterland zum Abschluss der Saison bleibt das HSV-Rollstuhlbasketballteam, das seine Heimspiele mittlerweile wieder vor Fans austrägt, erstklassig.
Für die HSV-Frauen läuft es auch abseits des Liga-Geschehens rund: Das deutsche U17-Team um die drei Rothosen Paulina Bartz, Hannah Günther und Svea Stoldt sichert sich durch ein 3:2 nach 0:2-Rückstand gegen Österreich die Teilnahme an der Europameisterschaft, die im Mai in Bosnien-Herzegowina ausgetragen wird.
April
Für die HSV-Panthers geht es in die heiße Phase der Saison: Nachdem die Futsaler die reguläre Bundesliga-Saison auf Platz vier abgeschlossen haben, geht es nun im Viertelfinale der Playoffs gegen den MCH Futsalclub Bielefeld – eine Hürde, welche die HSV-Panthers zu überwinden wissen: Nach dem 5:2 im Hinspiel sichern sich die Hamburger durch das 3:3 im Rückspiel den Einzug ins Halbfinale.
Tolle Auszeichnung für ein inklusives Angebot des HSV: Das Amputiertenfußball-Angebot des Vereins, das seit 2021 besteht, wird mit Platz eins beim von der Alexander-Otto-Stiftung verliehenen Werner-Otto-Preis prämiert.