
23.08.2021
Laura Ludwig krönt sich zur Queen of the Court
In einem furiosen Finale gewinnt die HSVerin gemeinsam mit der Schweizer Bronze-Siegerin von Tokio Anouk Vergé-Dépré am Rothenbeach.
Eine verrückte Aufholjagd entschied das internationale Damenfinale beim „King of the Court“ in Hamburg. In der letzten Runde drehte das Interimsduo Ludwig/Vergé-Dépré ein 5:13 in ein 15:13, riss die 2.200 Zuschauer von den Sitzen und sicherte sich den Titel am Rothenbaum.
„Das ist der absolute Wahnsinn, einfach geil!“, jubelte Ludwig, die die Beach-Krone ihrem kleinen Sohn Teo versprach. Dabei sah es lange Zeit nicht nach einem Sieg aus: Die Polinnen Kinga Wojtasik/Katarzyna Kociolek brauchten bei 3:30 Minuten Restspielzeit auf der Uhr nur noch zwei magere Pünktchen zum Sieg.
Was folgte war eine unglaubliche Aufholjagd von Ludwig/Vergé-Depré, die mit Unterstützung des Hamburger Publikums einen Punkt nach dem anderen holten, sich zurück ins Spiel kämpften und gleich den ersten Matchball zum Sieg verwandelten. Dabei ließen sie auch dem dritten beteiligten Final-Team, bestehend aus dem HSV-Duo Victoria Bieneck/Isabel Schneider, im speziellen Rotations-Modus keine Chance. „Wir haben einfach gefightet“, sagt die 35-jährige Ludwig nach dem Match.
Bereits im Vorfeld des Turniers vereinbarte das HSV-Duo Kozuch/Ludwig, dass sie beim Show-Event am Rothenbeach getrennt starten. Kozuch, die mit der Spanierin Angela Lobato gemeldet war, hatte jedoch kurz vor Turnierstart aus gesundheitlichen Gründen abgesagt.Das HSV-Team Bieneck/Schneider erreichten neben dem Bronzeplatz im internationalen Finale den zweiten Platz im nationalen Wettbewerb der German Beach Tour.
Am Wochenende waren zudem die beiden HSVer Lukas Pfretzscher und Robin Sowa beim Zwei-Sterne-Turnier in Prag gefordert und landeten auf dem fünften Platz.
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Foto: Conny Kurth/DVV