
15.06.2026
Owen Ansah bestätigt Rekordform
Eine Woche nach seinem deutschen Rekord knüpft Owen Ansah nahtlos an seine Topform an – am vergangenen Wochenende (13./14. Juni) sorgten zudem weitere HSV-Athlet:innen mit Bestleistungen, Normen und Podestplätzen für ein erfolgreiches Leichtathletik-Wochenende.
Die starke Form der HSV-Leichtathletik hält an: Bei der Bauhaus Junioren-Gala in Mannheim überzeugten die Athlet:innen des HSV erneut mit schnellen Zeiten und wichtigen Qualifikationsleistungen. Besonders Sprintstar Owen Ansah bestätigte nur eine Woche nach seinem deutschen Rekord über 100 Meter seine aktuelle Verfassung.
Auf seiner Trainingsanlage in Mannheim gewann Ansah sowohl über 100 Meter als auch über 200 Meter. Nach 10,17 Sekunden im Vorlauf sprintete er im Finale über 100 Meter zu starken 10,05 Sekunden. Über 200 Meter steigerte er seine fünf Jahre alte persönliche Bestleistung auf 20,29 Sekunden, setzte sich an die Spitze der deutschen Jahresbestenliste und unterbot zugleich die EM-Norm deutlich.
Auch Trainingspartner Lucas Ansah-Peprah wusste zu überzeugen. Nach 10,22 Sekunden über 100 Meter belegte er über 200 Meter in 20,66 Sekunden Rang zwei hinter Ansah. Über 110 Meter Hürden zeigte Manuel Mordi mit 13,74 und 13,79 Sekunden aufsteigende Form und wurde Zweiter.
Bei den Frauen setzte Lena Anochili ihre starke Entwicklung fort. Mit 11,39 Sekunden über 100 Meter bestätigte sie ihre persönliche Bestleistung und belegte in der U20 Rang drei. Für ein weiteres Highlight sorgte Ida Schröder, die ihre Bestzeit über 400 Meter um fast eine Sekunde auf 54,17 Sekunden verbesserte und damit die Norm für die U20-Weltmeisterschaften erfüllte. Auch international war der HSV vertreten: Vanessa Baldé erreichte bei den NCAA Championships den US-amerikanischen Hochschulmeisterschaften, über 400 Meter Hürden das Finale und belegte dort in 56,21 Sekunden den achten Platz.
Sechs Wochen vor den Deutschen Meisterschaften zeigen die Ergebnisse einmal mehr, dass sich die HSV-Leichtathletik in starker Verfassung befindet.
Foto: Marco Kuballa