
27.02.2022
Goldmedaille: Owen Ansah ist Deutscher Meister über 200 Meter
Noch eine Goldmedaille für den HSV: Bei den deutschen Hallenmeisterschaften lief HSV-Sprinter Owen Ansah über 200 Meter zur Goldmedaille. Lucas Ansah-Peprah sprintete auf den Bronzerang. Dazu gewann Nick Schmahl im Weitsprung ebenfalls Bronze.
Es war ein überragender Wettkampftag für HSV-Sprinter Owen Ansah. Bereits im Halbfinale stellte der 21-Jährige über die 200 Meter mit einer Zeit von 20,77 Sekunden eine neue persönliche Bestleistung auf. Im Finale konnte der gebürtige Hamburger diese sogar noch unterbieten und lief in 20,55 Sekunden ins Ziel. Nach dem Freiluft-Titel aus 2021 holte sich Ansah damit auch in der Halle den deutschen Meistertitel. Die Finalzeit des von Sebastian Bayer trainierten HSV-Athleten ist die schnellste Siegerzeit bei deutschen Hallenmeisterschaften seit 2017 und zudem gleichbedeutend mit Platz vier der ewigen Hallenbestenliste.
Die Silbermedaille holte sich der mehrfache Deutsche Hallenmeister Robin Erewa (TV Wattenscheid 01) in 20,99 Sekunden. Die Bronzemedaille ging derweil ebenfalls an den HSV: Lucas Ansah-Peprah, der am gestrigen Sonnabend bereits Gold über die 60-Meter-Distanz gewann, kam nach 21,11 Sekunden über die Ziellinie und landete auf Platz drei.
„Wir haben sehr gut trainiert und uns gegenseitig gepusht", sagt der neue Deutsche Meister über 200 Meter Owen Ansah, als er nach dem Wettkampf auf die Erfolge von ihm und seinem HSV-Kollegen und Trainingspartner Lucas Ansah-Peprah angesprochen wird. „Ich wollte meine gute Vorlaufzeit im Finale noch einmal unterbieten. Dass am Ende eine so schnelle Zeit dabei herauskommt, hätte ich aber vorher nicht erwartet. Ich bin sehr glücklich."
Hier gibt es den Finallauf im Re-Live.
Ein weiteres Mal Edelmetall gab es darüber hinaus im Weitsprung: Der 20-jährige Nick Schmahl sprang mit einer Weite von 7,51 Metern auf den Bronzerang. Damit unterbot der Weitspringer des Hamburger SV seine persönliche Bestleistung um sechs Zentimeter.
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Foto: DLV/Theo Kiefner