
04.07.2022
Vier HSV-Athlet:innen mit Bestleistungen bei DLV-Juniorengala
Bei der Junioriengala, die am vergangenen Wochenende in Mannheim stattfand, konnten einige Sportler:innen des Hamburger SV ihre persönlichen Bestleistungen übertreffen. Auch Lucas Ansah-Peprah stellte eine neue Bestmarke auf.
Immer schneller wird Manuel Mordi über die 110 Meter Hürden. Der U20-Athlet verbesserte seine persönliche Bestleistung um vier Hundertstel auf 13,61 Sekunden und erzielte damit auch einen neuen Landesrekord. Im Finale belegte er in 13,84 Sekunden den vierten Platz in einem internationalen Feld.
Line Schröder und Vanessa Baldé steigerten ihre Bestzeiten über 200 Meter um etwa drei Zehntel auf 24,03 Sekunden bzw. 24,07 Sekunden. Damit belegten sie die Plätze sieben und acht und kamen der U20-WM-Norm von 23,95 Sekunden sehr nahe. Über die Hürden erzielte Baldé in 13,82 Sekunden eine schnelle Zeit, womit sie sich für das Finale qualifizierte. Hier belegte sie in 13,90 Sekunden Platz sechs. Line Schröder kam nach einem technischen Fehler im Vorlauf nicht ins Ziel.
Lysann Helms steigerte in ihrem zweiten Rennen der Saison über 400 Meter ihre Bestleistung aus dem Vorjahr um anderthalb Zehntel auf 54,54 Sekunden und erzielte damit als beste deutsche Teilnehmerin Platz zwei, die U20-WM-Norm verpasste sie um lediglich vier Hundertstel.
Parallel startete das HSV-Sommersportfest am Sonntag auf der Jahnkampfbahn in Hamburg. Hier konnten zwei HSV-Athlet:innen am letzten Tag des Qualifikationszeitraums noch die Normen für die Jugend-DM in Ulm erzielen. Louisa Asuagbor, die erst vor gut einem Jahr vom Fußball zur Leichtathletik gewechselt war, sprintete in 12,50 Sekunden exakt die geforderte Norm der Altersklasse U18. Naphtali Walz fehlten bisher sieben Hundertstel zur U20-DM-Norm von 22,60 Sekunden über 200 Meter – auf der Jahnkampfbahn steigerte er sich auf starke 22,29 Sekunden und erfüllte so die Norm für die U23-DM gleich mit.
Lucas Ansah-Peprah wurde derweil beim Meeting in La Chaux-de-Fonds (Schweiz) in 10,04 Sekunden Vierter im A-Finale und holte sich damit auch den Hamburger Rekord von seinem Teamkollegen Owen Ansah (10,08 Sekunden) zurück. Den deutschen Rekord von Julian Reus verpasste Ansah-Peprah lediglich um drei Hundertstel Sekunden.
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Foto: KJPeters