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Internationale Neueröffnung des HSV-Museums

Fans

23.09.18

Internationale Neueröffnung des HSV-Museums

Im Rahmen des Heimspiels gegen den SSV Jahn Regensburg wurde das HSV-Museum im Volksparkstadion offiziell neueröffnet. Nun wird die Geschichte des Vereins auch in englisch und chinesisch dargestellt.

Am Sonntag (23. September) war es soweit: Das HSV-Museum im Volksparkstadion hat ein neues Alleinstellungsmerkmal. Ab sofort können alle englisch- und chinesischsprachigen Gäste des Museums die Informationen und Texte über den HSV in ihrer Sprache lesen. Alle Tafeln und Bildbeschreibungen wurden auf den neuesten Stand gebracht und durch die beiden meistgesprochenen Sprachen der Welt ergänzt. Der HSV ist damit der einzige Verein in der 1. und 2. Bundesliga, der chinesische Besuchertafeln im clubeigenen Museum anbietet.

Vor dem Heimspiel gegen den SSV Jahn Regensburg eröffnete der Vorstandsvorsitzende Bernd Hoffmann zusammen mit dem chinesischen Generalkonsul Sun Congbin und Staatsrat Christoph Holstein vor geladenen Gästen das HSV-Museum nach der Umgestaltung. „Wir freuen uns ganz besonders, dass wir als erster Club in der 1. und 2. Bundesliga in unserem Museum eine Wegführung mit chinesischen Schriftzeichen anbieten“, betont Hoffmann bei der Zeremonie. Sein besonderer Dank galt dabei dem Konfuzius-Institut für die Unterstützung bei der Übersetzung.

Die Tafeln im HSV-Museum glänzen jetzt auch mit chinesischen Schriftzeichen.
Die Tafeln im HSV-Museum glänzen jetzt auch mit chinesischen Schriftzeichen.

Die Stadt Hamburg und der HSV haben eine langjährige und besondere Verbindung zu China. Bereits seit über 30 Jahren besteht eine Städtepartnerschaft zwischen der Hansestadt Hamburg und Shanghai und auch der HSV hat seit 2016 eine Kooperation mit dem in der Chinese Super League spielenden SIPG FC. Staatsrat Christoph Holstein freut sich deshalb sehr über die Internationalisierung des HSV-Museums: „Ich bin froh, dass der HSV ein Mosaiksteinchen setzt in der Partnerschaft zwischen Deutschland und China. Jährlich besuchen rund 100.000 Chinesen die Hansestadt. Durch die Erweiterung des Museums kann es sein, dass das Interesse des einen oder anderen Besuchers jetzt noch größer ist, einmal beim HSV vorbeizuschauen.“ Auch der Generalkonsul Sun Congbin geht davon aus, dass durch die Ergänzung der chinesischen Schriftzeichen mehr Chinesen das HSV-Museum besuchen werden, um sich über die Geschichte und die Kultur des deutschen Fußballs zu informieren.