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Einmal mit den eigenen Vorbildern auf dem Platz stehen, sich wie ein Profi fühlen und von den Besten lernen. Davon träumen viele junge Fußballer. Für rund 100 Kinder ging dieser Traum am gestrigen Donnerstag (1. Oktober) in Erfüllung. Zum Abschluss der Aktionen rund um den Weltkindertag organisierte der HSV ein Training der besonderen Art. Die Kinder der HSV-Fußballschule und des HSV Kids Club standen gemeinsam mit den Profis der Frauen- und Männermannschaft auf dem Platz.
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Dabei ließen sich die lütten Rothosen von den außergewöhnlichen Umständen nicht einschüchtern. Im Gegenteil: Sie zeigten ihren prominenten Mitspielern, was sie draufhaben. Nicolas Capaldo und Rodolfo Cardoso staunten nicht schlecht, als die jungen Kicker aufs Tor bolzten. Bilal Nadir und Svea Stoldt ließen sich auf mehrere trickreiche Kombinationen mit den möglichen Stars von morgen ein. Und Fernando Dickes sowie Sylwia Matysik feuerten die Kinder bei ihren Aktionen lautstark an. Bei Dribblings, Passübungen und verschiedenen Spielformen, die von den Trainern der HSV-Fußballschule angeleitet wurden, hatten nicht nur die jungen Rothosen sichtlich Spaß.
Auch die Profis ließen sich von der Energie ihrer kleinen Mitspieler anstecken. „Es ist fantastisch, wie viel Spaß die Kleinen bei den Übungen haben und wie viel Power sie mitbringen. Das ist sicherlich etwas, was wir als Profis nie vergessen sollten: Einfach Spaß am Spiel haben und positiv sein“, sagt Eigengewächs Shafiq Nandja, der bereits seit der U12 die Raute auf der Brust trägt. „Ich hätte früher alles dafür gegeben, mit einem HSV-Profi spielen zu dürfen. Ich habe damals zu vielen Spielern aufgeschaut. Deshalb hätte ein Training wie dieses alles für mich bedeutet“, betont der 19-jährige Verteidiger, dessen Idol zwischen den Pfosten stand: Rene Adler. Mit dem ehemaligen HSV-Keeper, der zwischen 2012 und 2017 insgesamt 129 Pflichtspiele für die Rothosen absolvierte, teilt Nandja sogar den Geburtstag am 15. Januar.
Auch Teamkollege Jason Bissi Mouelle konnte sich gut in die jungen Rothosen hineinversetzen: „Das wäre zu heftig gewesen, wenn ich mit meinen Idolen hätte spielen können.“ Am Ende nahmen also nicht nur die Kids etwas aus der besonderen Einheit mit. Auch die Profis wurden daran erinnert, was einst ihr Feuer für den Fußball entfacht hat und sie bis heute antreibt. Für Bissi Mouelle lässt sich das in einem Wort zusammenfassen: „Spielfreude. Und diese muss man einfach immer wieder wertschätzen.“
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