
Team
22.07.26
Die ersten Momente als HSVer: Patson Daka legt los!
Nach ereignisreichen ersten Stunden als HSVer absolvierte Patson Daka im Trainingslager seine erste Einheit mit den Rothosen – und brachte vom ersten Moment an Tempo, Energie und gute Laune auf den Platz.
„Um ehrlich zu sein, waren es verrückte 48 Stunden und ein echt langer Tag heute. Ich bin einfach glücklich, dass alles geschafft ist und ich nun Teil des Clubs bin“, erklärte Patson Daka am späten Dienstagabend gegen 22 Uhr im Konferenzraum „Ideenglimmer“ des Aqua Domes im Zuge der Content-Erstellung für seine Präsentation als Neuzugang. Der 27-jährige Sambier hatte buchstäblich einen Knochentag hinter sich: Ankunft in Hamburg, Medizincheck im Volkspark, Flugreise nach Innsbruck, Autofahrt nach Oberlängenfeld und schließlich Begrüßung, Signing und Fotoshooting im Teamhotel – keine Frage, als Fußballer lebt Patson Daka für andere Dinge.

Direkt mittendrin statt nur dabei
Umso glücklicher wird der Angreifer gewesen sein, als er am heutigen Mittwochvormittag (22. Juli) seine Trainingskleidung von Zeugwart Miro Zadach entgegennehmen konnte und fortan voll in den Trainingsalltag der Rothosen eintauchen durfte. Wobei, ganz so alltäglich fühlte es sich für den Neuen selbstredend nicht an: das erste Aufeinandertreffen mit den Teamkollegen im Frühstücksraum, die erste Mannschaftsbesprechung mit dem neuen Trainerteam und anschließend die erste Radtour zum Trainingsplatz als HSV-Spieler. Für „Pato“, wie Daka genannt wird, war vieles neu und spätestens mit dem Betreten des Platzes um 10.52 Uhr doch vieles wieder gleich: Kurzes Gebet und Bekreuzigen vor der Kreidelinie, dann schritt der Rechtsfuß auf das Grün und war schon beim ersten Rondo voll in seinem Element. An der Seite von Yussuf Poulsen, Alber Grönbaek und Nicolas Capaldo herrschte direkt gute Stimmung, die Gruppe war die lauteste auf dem Platz und der Neuzugang hatte sichtlich viel zu lachen. Ebenso beim Gang durch den obligatorischen Spielertunnel.

Ein Mann für Tore ...
Anschließend ging es mit dem Ball am Fuß in verschiedenen Spielformen ans Eingemachte, unter anderem im 12-gegen-9+3 auf zwei große sowie acht kleine Tore. Mit gelbem Leibchen ausgestattet agierte Daka als „Joker“, also immer als zusätzlicher Offensivspieler, und traf gegen 11.30 Uhr erstmals flach ins Haupttor. „Ich bin ein leidenschaftlicher und energischer Spieler, dessen Aufgabe es ist, Tore zu schießen. Ich denke, dass ich dem Team genau damit helfen kann“, sagt der 1,83 Meter große Athlet. Seine Statistik spricht für sich: 317 Profispiele für Leicester City (165), RB Salzburg (125) und den FC Liefering (27) stehen in seiner Vita, 103 Treffer auf seiner Habenseite. Heruntergebrochen auf seine 16.699 Einsatzminuten trifft „Pato“ im Schnitt in weniger als jedem zweiten Spiel über die volle Distanz.

... und Intensität gegen den Ball
Doch Patson Daka ist nicht nur ein Torjäger, der mit Schnelligkeit, Antrittsstärke und Vertikalität ein ständiger Unruheherd im letzten Drittel sein kann, sondern auch ein laufintensiver Spieler gegen den Ball. „Er verbindet Energie, Geschwindigkeit und Tiefgang mit einer hohen Intensität im Anlaufverhalten“, erklärt Sportdirektor Claus Costa. Eine Kostprobe dessen lieferte der Neuzugang, der diesbezüglich durch seine Ausbildung im RB-Kosmos taktisch bestens geschult ist, im Training im anschließenden Elf-gegen-elf auf halbem Feld, ehe er wie abgesprochen nach einer Stunde ins individuelle Training mit Sebastian Capel überging. Als vertragsloser Spieler hatte Daka zuletzt individuell trainiert. Ein weiteres erstes Mal für den sympathischen und bodenständigen Sambier, der seine persönliche Checkliste am Nachmittag beim HSV-Fantreffen fortsetzen kann. Welcome, „Pato“!
