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29.09.2026
Eine Woche wie jede andere
Die Rothosen sind inmitten der Länderspielperiode in eine neue Trainingswoche gestartet. Mit einer kleineren Gruppe bereitet sich der HSV auf das Freundschaftsspiel gegen den FC Kopenhagen vor. Ein Personal-Update aus dem Volkspark.
Die Länderspielperiode hält Einzug in den Volkspark. Trainingskiebitze dürften am Dienstag (29. September) mehrfach nachgezählt haben, wie viele Rothosen auf dem Grün stehen. Eins, zwei, drei, … 14 Feldspieler. Dazu noch drei Torhüter.
In der ersten von zwei Einheiten am heutigen 139. HSV-Geburtstag wurde trotzdem in rund einer Stunde jedem Ball nachgegangen, sich in Grätschen geworfen und Tore erzielt. Die ungewöhnlichen Bedingungen taten der Intensität zum Start in die Trainingswoche keinen Abbruch. Die Rothosen behandeln diese (Freundschafts-)Spielwoche wie jede andere. Am kommenden Sonntag (4. Oktober) um 15.30 Uhr steht schließlich der Leistungsvergleich mit dem FC Kopenhagen im Volksparkstadion auf dem Programm.
„Es geht allen Mannschaften so, dass es unklar ist, wie man die lange Unterbrechung am besten nutzt. Wir sind jedenfalls davon überzeugt, dass wir am Sonntag bereit sein werden“, sagte HSV-Cheftrainer Merlin Polzin in einer Medienrunde. Die Vorfreude auf das Freundschaftsspiel sei „extrem groß“. „Ich freue mich, dass das Spiel am Sonntag vor über 50.000 Zuschauern stattfinden wird. Die Verbindung zwischen Hamburg und Kopenhagen ist in den vergangenen Jahren herausragend gewachsen“, sagte der Coach. Tatsächlich sind bereits mehr als 51.500 Tickets verkauft. Wer noch keine hat, kann sie sich hier sichern.
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Ein alter Bekannter schaut zu, Bornauw voll im Training
Dass nicht die volle Kapelle im Training ist, machte sich bemerkbar, als zwischendurch Co-Trainer Richard Krohn und Performance Manager Basil More-Chevalier in einer Übung als Passgeber fungierten. Wer genau hinguckte, sah am Seitenrand einen alten Bekannten: Julian Hübner. Der 42-Jährige ist der Co-Trainer von Tim Walter (Holstein Kiel) und arbeitete unter anderem schon zwischen 2021 und 2024 beim HSV an dessen Seite. Hübner hospitiert in dieser Woche bei den Rothosen.
Derweil absolvierte Innenverteidiger Sebastiaan Bornauw (Foto), der die vergangenen zwei Pflichtspiele aufgrund muskulärer Probleme verpasst hatte, das gesamte Programm mit der Mannschaft. So auch Alexander Rössing-Lelesiit, der sich weiter Schritt für Schritt dem Comeback von seiner Syndesmoseverletzung nähert. Abseits der Gruppe trainierten Nicolas Capaldo und Terem Moffi individuell mit Reha-Coach Sebastian Capel. Albert Grönbaek, der aufgrund eines Faserrisses im Oberschenkel vorzeitig von der dänischen Nationalmannschaft abreisen musste, und Bakery Jatta arbeiteten hingegen im Kraftraum. Dazu weilen acht Rothosen bei ihren jeweiligen Nationalmannschaften.
„Wir wollen und müssen diese Woche nutzen, um wieder mehr das Gesicht zu zeigen, welches wir uns in der Vorbereitung vorgenommen haben. Es lässt sich nicht auf eine Sache herunterbrechen. Es geht um Details im Angreifen und im Verteidigen“, erklärte HSV-Coach Polzin. „Es ist eine Trainingswoche mit wichtigen Inhalten, die auch entscheidend für das ist, was nach dem Sonntag noch kommt. Daher sind zum Beispiel der Fokus und die Abläufe genauso wie sonst auch bei einem Punktspiel.“
Länderspielperiode hin oder her.
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