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01.11.2026
„Es wäre mehr drin gewesen“
Die Rothosen unterlagen zum Abschluss des 8. Bundesliga-Spieltags zum zweiten Mal in dieser Woche Eintracht Frankfurt mit 1:3. Die Stimmen zur Partie.
Miro Muheim: Wir sind nicht gut in die Partie gekommen und haben dadurch Frankfurt auch stark gemacht. Dann fiel früh das Gegentor, was bitter war. Trotzdem haben wir uns gefangen und den Ausgleich erzielt. Eigentlich lief die erste Hälfte top. Umso ungünstiger ist es, dass wir am Anfang der zweiten Hälfte ein Tor kassieren. Wir haben jedoch nie aufgegeben und immer versucht, zurückzukommen. Leider hat es nicht geklappt. Wir hatten genug Chancen, mehr Tore zu schießen, aber wir haben hinten unnötige Fehler gemacht. Wir sind enttäuscht, weil mehr drin gewesen wäre. Trotzdem können wir gute Dinge für uns aus diesem Spiel ziehen.
Albert Grönbaek: Wir sind nicht so in die erste Hälfte gekommen, wie wir es wollten. Nach dem Gegentor haben wir eine gute Reaktion gezeigt, den Ausgleich erzielt und bis zur Pause Chancen gehabt, mehr Tore zu erzielen. Dann waren wir nach dem Seitenwechsel nicht bereit und haben etwas geschlafen. Frankfurt erzielte das 2:1 und danach haben wir es nicht geschafft, das Spiel offener zu gestalten, so wie wir in der ersten Hälfte geschafft haben.
Shafiq Nandja: Wir sind nicht gut ins Spiel gekommen und haben uns leider ein Gegentor gefangen. Danach haben wir aber gut hereingefunden und auf 1:1 gestellt. In der ersten Halbzeit zeigten wir gute Dinge, müssten womöglich noch ein weiteres Tor schießen. Für die zweite Halbzeit waren wir motiviert, aber es lief nicht so, wie wir es wollten. Das zweite Gegentor war ein Rückschlag. Beim dritten habe ich oben einen Kontakt gespürt und das Gleichgewicht verloren, es ist ärgerlich, dass es nicht gepfiffen wurde. Wir hätten hinten mehr dichthalten und vorn unsere Chancen besser nutzen müssen. Unter dem Strich haben wir gut gekämpft. Im Großen und Ganzen können wir gute und schlechte Dinge aus dem Spiel mitnehmen.
Daniel Heuer Fernandes: Man hat hintenheraus gesehen, dass wir alles versucht haben. Wir hatten Torchancen und wollten etwas erzwingen. Leider ist es uns nicht gelungen, den Punch zu setzen, um noch einmal neuen Schwung hereinzubringen. Ich habe eigentlich nicht viele Unterschiede bei den Team gesehen, aber Frankfurt hat die Details entschieden, wenn ich mir vor allem die Tore anschaue. Es ist ärgerlich gelaufen für uns.
Merlin Polzin: Es schmerzt uns sehr, wie es heute gelaufen ist. Nach der Energieleistung am Dienstag ist es nicht hilfreich, wenn wir so ins Spiel starten. Trotzdem haben wir es geschafft, dass wir nach den ersten Minuten, die wir verschlafen und in denen wir zurecht das Gegentor kassiert haben, uns zurück ins Spiel zu arbeiten. Wir waren klar in der Art und Weise, wie wir Fußball spielen wollten. Das haben die Jungs in der ersten Halbzeit gut umgesetzt, sie waren griffig und aktiv. Der Schlüssel des Spiels war, wie wir nach der Halbzeit gestartet sind. Wenn du hier wieder zurückliegst, ist das Stadion auch da und es wird schwieriger. Wir haben es danach nicht geschafft, den Schalter noch einmal umzulegen. Zum Ende habe ich aber noch eine Hamburger Mannschaft gesehen, die mit allem, was sie hatte, versuchte, den Anschlusstreffer zu erzielen. Es waren zahlreiche Möglichkeiten da. Uns tut es weh, dass wir es nicht geschafft haben, daraus mehr herauszuholen. Das Spiel war ein gutes Learning für uns. Wenn wir nicht bei 100 Prozent sind, wird es schwer für uns, egal gegen welchen Gegner.
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