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25.10.2026
„Es war ein intensives Spiel mit vielen Wendungen“
In einem umkämpften und hitzigen Duell trennten sich die HSV-Frauen mit 4:4 von Union Berlin. Torschützin Svea Stoldt, Melanie Brunnthaler und Cheftrainer Rodolfo Cardoso mit Spielfazit und Blick auf die kommende Begegnung mit den Berlinerinnen.
Torschützin Svea Stoldt: Es war ein sehr umkämpftes Spiel. Wir wollten es heute auf jeden Fall besser machen als im letzten Spiel, und das ist uns gelungen. Wir haben gut dagegengehalten, waren in den Zweikämpfen präsent und wollten zeigen, was wir können, dass wir zusammenstehen und als Team auftreten. Wenn wir vorne Tore erzielen, müssen wir hinten natürlich auch konsequent verteidigen und konzentriert bleiben. Das ist uns am Ende leider nicht ganz gelungen. Trotzdem sind wir zu Hause weiterhin ungeschlagen. Das liegt sicherlich auch an unseren Fans, die uns in jedem Spiel pushen und immer da sind. Für mich war es heute etwas ganz Besonderes, vor der Nordtribüne die Tore zu erzielen. Das war ein sehr emotionaler Moment.
Melanie Brunnthaler: Dreimal in Führung zu gehen und am Ende trotzdem nur einen Punkt mitzunehmen, ist natürlich sehr ärgerlich. Wir sind mit dem 2:0 gut ins Spiel gestartet, haben dann aber immer wieder Gegentore kassiert, die nicht hätten sein müssen. Gerade die Minuten nach einem eigenen Treffer sind besonders wichtig, weil man dann noch einmal fokussierter sein muss. Das haben wir heute nicht gut genug hinbekommen und dem Gegner dadurch Chancen gegeben, im Spiel zu bleiben. Ich gehe davon aus, dass es auch nächste Woche im DFB-Pokal gegen Union wieder hitzig wird, weil natürlich beide Teams als Sieger vom Platz gehen wollen. Deshalb müssen wir es schaffen, nach unseren Toren noch konzentrierter zu bleiben und diese Phasen besser zu verteidigen.
Cheftrainer Rodolfo Cardoso: Vor dem Spiel hätte ich einen Punkt gegen Union mitgenommen, aber nach so einem ereignisreichen Spiel, in dem für uns deutlich mehr drin war, ist das Ergebnis natürlich ärgerlich. Union Berlin ist eine gute Mannschaft mit einem breiten Kader, die heute ebenfalls alles gegeben hat. Deshalb kann man unserer Mannschaft keinen Vorwurf machen. Alle haben sich reingehauen und versucht, unser Spiel durchzuziehen. Aber natürlich spielt auch der Gegner mit. Wir haben selbst viel Qualität in der Mannschaft, konnten unsere zwischenzeitlichen Führungen aber leider nicht über die Zeit bringen. Trotzdem gab es heute auch positive Aspekte: Es war ein intensives Spiel mit vielen Wendungen und Chancen auf beiden Seiten. Daraus müssen wir das Positive mitnehmen und für das nächste Spiel unsere Schlüsse ziehen.
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