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01.11.2026
1:3 – HSV verliert auch Bundesliga-Duell mit Frankfurt
Im zweiten Aufeinandertreffen mit den Adlerträgern in dieser Woche müssen die Rothosen die nächste Niederlage wegstecken. Ein Eigentor von Omari (10.) sowie Treffer von Onyedika (47.) und Ebnoutalib (69.) stehen auf der Habenseite der SGE. Moffi traf zwischenzeitlich zum Ausgleich für den HSV (14.).
Der Hamburger SV hat am Sonntagabend (1. November) zum Abschluss des 8. Bundesliga-Spieltags auch das zweite Duell mit Eintracht Frankfurt in dieser Woche verloren. Nach der 1:3-Niederlage im DFB-Pokal am vergangenen Dienstag im Volksparkstadion mussten die Rothosen das identische Ergebnis im Bundesliga-Duell in der Mainmetropole wegstecken. Omari erzielte in der 10. Minute unglücklich ein Eigentor, worauf Moffi mit dem zwischenzeitlichen Ausgleich eine schnelle Antwort fand (14.). Nach dem Seitenwechsel trafen Onyedika (47.) und Ebnoutalib (69.) für die Gastgeber.
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Im Vergleich zum Pokalspiel veränderte HSV-Cheftrainer Polzin seine Startelf auf drei Positionen: Heuer Fernandes kehrte zwischen die Pfosten zurück, zudem standen Torunarigha und Lemke anstelle von Bornauw und El Ouahdi in der Aufstellung. Zu Beginn der Partie überließen die Rothosen die Gastgebern den Ball. So gehörte auch die erste Chance den Adlerträgern: Chabi spielte eine Ecke von der rechten Seiten flach in den Rückraum auf Uzun, der direkt zum Abschluss ansetzte und das Spielgerät rechts am Tor vorbeisetzte (5.). Kurz darauf unterlief Muheim im eigenen Aufbau ein Fehlpass, Chaibi fing den Ball ab und leitete weiter auf Ebnoutalib, der aus rund elf Metern abzog, doch Heuer Fernandes parierte stark (6.).
Wenig später jubelten die Frankfurter. Uzun schickte Chaibi mit einem Steckpass halblinks in die Tiefe, der anschließend auf den mitgelaufenen Ebnoutalib ins Zentrum ablegte. Dabei versuchte Omari noch zu klären, beförderte den Ball jedoch unglücklich über die eigene Linie – die 1:0-Führung für die SGE (10.). Die Hamburger hatten allerdings eine schnelle Antwort parat: In der 14. Minute konnte die Frankfurter Hintermannschaft eine Muheim-Flanke von der linken Seite nicht klären, dann schaltete Grönbaek schnell und legte im Strafraum quer auf Moffi, der den Ball links unten versenkte – der 1:1-Ausgleich der Rothosen!
In der Folge entwickelte sich eine ausgeglichene Partie, die zunehmend im Mittelfeld stattfand und weitere Torannäherungen erst einmal ausblieben. Erst nach der 30-Minuten-Marke nahm das Spiel wieder Fahrt auf. Zunächst kam Chaibi zu einem ungefährlichen Schlenzer vom linken Strafraumeck, dann wurde im direkten Gegenzug ein Schuss von Grönbaek von Koch geblockt (31.). Die Hamburger leckten Blut und kamen zu weiteren Möglichkeiten. Ein Distanzschuss von Sambi Lokonga wurde zur Ecke geklärt (33.), woraufhin es Muheim mit seinem schwächeren rechten Fuß ebenfalls aus der Ferne versuchte, doch links neben das Tor zielte (34.). In der 43. Minute setzte auch Nandja zu einem Schuss von der Strafraumkante an, der abgefälschte Ball landete jedoch in den Armen von Atubolu. Danach kam Frankfurt vor dem Halbzeitpfiff noch zweimal vors Tor: Koch köpfte jeweils aufs Tor von Heuer Fernandes, der beide Male zu Stelle war (45.+2). Anschließend ging es mit dem 1:1-Zwischenstand in die Pause.
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Die Gastgeber kamen mit viel Schwung aus der Kabine. Bereits in der ersten Minute nach dem Wiederanpfiff kam Uzun zum ersten Abschluss. Die anschließende Ecke sorgte für die erneute Führung der SGE: Einen Kopfball von Brassier konnte Heuer Fernandes nur nach vorn abwehren, sodass Onyedika im Nachsetzen zum 2:1 traf (47.). Anschließend brauchten die Rothosen einige Minuten, um zurück in die Partie zu finden und hatten dann in der 62. Minute Glück, dass ein Treffer von Chaibi zurückgenommen wurde, weil Flankengeber Knauff zuvor im Abseits stand. Polzin reagierte mit einem Doppelwechsel und brachte Daka sowie El Ouahdi für Moffi und Lemke in die Partie. In der 69. Minute lag der Ball erneut im Tor von Heuer Fernandes und diesmal wurde der Treffer anerkannt. Uzun luchste Nandja an der Mittellinie den Ball ab und bediente anschließend Ebnoutalib, der halblinks im Strafraum auf 3:1 für Frankfurt stellte. In der Folge blieb die SGE gefährlich und traf dank einer starken Parade von Heuer Fernandes gegen Chaibi nur den Querbalken (75.).
Anschließend brachte der eingewechselte Rössing-Lelesiit Schwung in die Hamburger Offensive und zielte mit seiner ersten Aktion knapp am linken Tor vorbei (80.). Kurz vor dem Abpfiff kam die Nummer 38 in der 88. Minute zu einer weiteren Gelegenheit, die Atubolu im Frankfurt-Tor zur Ecke lenkte. Bei dieser traf Omari mit dem Kopf die Latte und zwang Joker Stange Atubolu zur nächsten Parade.
Dann wurde es in der Nachspielzeit historisch, als der Frankfurter Niko Ilicevic, Neffe von Ivo Ilicevic, mit 16 Jahren und einem Tag zum jüngsten Bundesliga-Spieler der Geschichte gemeinsam mit Youssoufa Moukoko avancierte. Kurz darauf endete die Partie mit der 1:3-Niederlage für die Rothosen, die am kommenden Freitag (6. November) Borussia Mönchengladbach im Volksparkstadion empfangen.
Das Spiel im Stenogramm:
Eintracht Frankfurt: Atubolu – Baum, Koch, Brassier, Kosugi (46. Knauff) – Onyedika, Aseko (90. Götze) – Doan, Uzun (90. Ilicevic), Chaibi – Ebnoutalib (74. Burkardt)
Hamburger SV: Heuer Fernandes – Nandja, Torunarigha, Omari – Möller Wolfe, Sambi Lokonga (80. Amoako), Muheim, Lemke (63. El Ouahdi) – Adeline (80. Rössing-Lelesiit), Grönbaek (88. Stange) – Moffi (63. Daka)
Tore: 0:1 Omari (10./ET), 1:1 Moffi (14.), 2:1 Onyedika (47.), 3:1 Ebnoutalib (69.)
Zuschauer: 59.600
Schiedsrichter: Florian Exner (Münster)
Gelbe Karten: Baum, Koch / Nandja, Adeline, Omari, Stange
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